
"Verdammt, hier hat doch der Teufel die Hände im Spiel gehabt". Dies hört man sehr oft, wenn etwas nicht den Vorstellungen entspricht, also etwas schief geht. Zumeist ist dies scherzhaft gemeint oder mit einem Schuss Ironie verbunden. Oft lässt sich ja mit einem kleinen Eingriff das Geschehene korrigieren.
Mit dem Teufelsstein von Schorbus/Reinpusch ging es der Sage nach aber doch schief. Der Teufel war wieder einmal verärgert. Die Schorbuser haben sich entschlossen als Stätte ihres Glaubens eine feine Kirche zu bauen. Das missfiel dem Teufel sehr. Voller Wut nahm er doch den nächsten greifbaren Gegenstand, den Teufelsstein, und warf diesen mit der Kraft des Zornes um das Kirchlein zu zerstören. War es nun der liebe Gott, der eingriff und dem Stein eine andere Wurfbahn zuwies oder die fehlende Kraft des Deibels, der Stein flog auf jeden Fall nicht zur Kirche. Gott sei Dank!

In der Neuzeit gab es das Bestreben den Teufelsstein "zu verlagern". Eine Schneise war schon geschlagen. Sollte wohl mit CO2-speiendem Teufelswerkzeug verbracht werden und einen Vorgarten verschönern, oder wollte man an den verborgenen Schatz unter dem Stein? Es wurde nichts daraus, gut so!
PS.: Das Wanderschild weist Euch den Weg.