
Diesem Doppeljubiläum wollen wir uns auch als Geocacher, die mit der Stadt verbunden sind, widmen und mit 80 Dosen in Form unseres Wappentiers, dem Greif, ein Zeichen setzen.
Der Greif, das wohl bekannteste Fabeltier hier im Nordosten, ist seit dem 14. Jahrhundert das Rostocker Wappentier. Er beschützt die Stadt und soll der Erzählung nach auch goldene Eier legen. Dies würde sicher den Stadtvätern recht passen, doch leider blieb dies nur ein Märchen.
Freut euch auf viele Herausforderungen und achtet auf die 8 Zahlen in den verschiedenen Finals für den Bonus. Diese sind mit A bis H bezeichnet und können doppelt vorkommen, die Rechnung dazu findet Ihr dann im Bonus Listing!

Zum Cache:
Das Rostocker Liederbuch ist eine Sammlung spätmittelalterlicher Lieder in deutscher und lateinischer Sprache. Das für den norddeutschen Raum einzigartige Liederbuch enthält verschiedenartige geistliche und weltliche Lieder und Texte unterschiedlicher Genres und verzeichnet zudem zum Teil auch dazugehörige Melodien.
Entdeckt hat dieses Zeugnis niederdeutscher Musikkultur der Bibliothekar der Rostocker Universitätsbibliothek, Bruno Claußen, der bei einer systematischen Aufarbeitung der Bestände der Universitätsbibliothek 1914 ein einzelnes Blatt der Handschrift aus dem Einband eines Buches herausragen sah, das zur Bibliothek des Herzogs Johann Albrecht gehörte und 1568 neu eingebunden worden war. Angeregt durch die spektakuläre Entdeckung ließ Claußen auch noch andere Bände dieses Bestandes untersuchen und konnte auf diese Weise 44 Blätter des unscheinbaren Liederbuchs zusammentragen. Heute befindet sich das 1960 restaurierte Rostocker Liederbuch mit der Signatur Mss. phil. 100/2 in der Universitätsbibliothek Rostock.
Entstanden ist das nur etwa 12 × 9 cm große Liederbuch im späten 15. Jahrhundert, vermutlich im Umkreis der Rostocker Universität. Einige Inhalte einzelner Lieder legen jedoch nahe, dass ein Teil des Liedguts sich auch auf geschichtliche Ereignisse außerhalb des Stadtkreises von Rostock bezieht. Es ist anzunehmen, dass das Rostocker Liederbuch im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts vom anonymen Hauptschreiber der Papier-Gebrauchshandschrift angelegt und gegen Ende des Jahrhunderts durch weitere Einträge erweitert wurde.
Aufbau des Liederbuchs
Einen einheitlichen Aufbau zeigt das Rostocker Liederbuch nicht, aber es kristallisieren sich immer wieder kleinere Gruppen mit Liedern heraus, die einen vergleichbaren Inhalt oder eine einheitliche Melodie aufweisen. Außerdem stehen die lateinischen bzw. lateinisch-deutschen Lieder oft in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander.
Das Rostocker Liederbuch enthält insgesamt 51 Lieder. Der überwiegende Teil der Lieder ist deutschsprachig (hochdeutsch sowie niederdeutsch), aber es finden sich auch fünf lateinische und zwei lateinisch-deutsche Mischtexte. Dazu sind 30 Melodien (u. a. zwei zweistimmige Sätze) erhalten. Zudem gibt es 14 nicht-sangliche Stücke.
Quelle: Wikipedia
Die Handschrift und ihre Lieder In der Rostocker Universitätsbibliothek liegt unter der Signatur Mss. philol. 100/2 eine unscheinbare spätmittelalterliche Papierhandschrift kleineren Formates mit heute noch 44 Blättern. Als "Rostocker Niederdeutsches Liederbuch" wurden die Texte dieser Handschrift 1919 von ihrem Finder, Bruno Claussen, das erste Mal herausgegeben; 1927 folgte die Ausgabe aller Texte und Melodien von Friedrich Ranke und Joseph Müller-Blattau. Das "Rostocker Liederbuch" ist ungefähr in die 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts datierbar und zwar mutmaßlich in den Umkreis einer norddeutschen Universität. Die Handschrift überliefert zumeist anonymes Liedgut verschiedenen Inhalts, von Werbeliedern über historisch-politische Lieder oder Schwanklieder hin zu Mariencantiones oder dem ältesten bekannten niederdeutschen Weihnachtslied. Außerdem finden sich zahlreiche Melodien, wobei die meisten einstimmig, zwei sogar zweistimmig notiert sind.
Quelle: Digitales Archiv Rostocker Liederbuch
Findet nun die Blattnummern heraus und setzt diese in die Formel ein
A: Ick ghi[n]ck mi[...]
B: Ach hauer werestu gar vorkoft
C: Dixit, dixit / Quoniam secta
D: Almechtigher got here ihesu crist
E: Arnd uth der mole qwam
F: Mir wasset an mynem garden
G: De morghen, de morghen
H: Ik singh myn auend ledelyn
I: Ich weytz eyn bilde, datz ist also ghestellet
J: Wach uff myn hort
K: [...] de schal my lef sin
L: Wil gi horen enen sanck
M: Men horet an des meyen sale
N: [...] sprack: 'dat scal syn'
O: Eyn hillich dach vnd eyn hilch nacht
P: Nu wol hen, lat ruschen
Q: [... so were myn heyl] / En frowelin de ik meyne
N 54° 0(A-B).(C-D-E)(F-G)(H-I) E 012° 0(J-K).(L-M)(N-O)(P-Q)
Am Final könnte eine kleine Steighilfe hilfreich sein - geht aber auch ohne.