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07 Rostocker Greif - Marienkirche Mystery Cache

Hidden : 2/10/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

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Geocache Description:



Diesem Doppeljubiläum wollen wir uns auch als Geocacher, die mit der Stadt verbunden sind, widmen und mit 80 Dosen in Form unseres Wappentiers, dem Greif, ein Zeichen setzen.

Der Greif, das wohl bekannteste Fabeltier hier im Nordosten, ist seit dem 14. Jahrhundert das Rostocker Wappentier. Er beschützt die Stadt und soll der Erzählung nach auch goldene Eier legen. Dies würde sicher den Stadtvätern recht passen, doch leider blieb dies nur ein Märchen.

Freut euch auf viele Herausforderungen und achtet auf die 8 Zahlen in den verschiedenen Finals für den Bonus. Diese sind mit A bis H bezeichnet und können doppelt vorkommen, die Rechnung dazu findet Ihr dann im Bonus Listing!




Zum Cache:

Allgemeines: Die Marienkirche ist die evangelisch-lutherische Hauptkirche Rostocks und ein Hauptwerk der norddeutschen Backsteingotik. 1232 wurde eine frühgotische Vorgängerkirche erstmals urkundlich erwähnt, der Bau der heutigen dreischiffigen Basilika begann um 1290 und war um die Mitte des 15. Jahrhunderts abgeschlossen. Der Turm hat heute eine Höhe von 86,32 Metern. Der gedrungene Baukörper der Marienkirche wird durch das große Querhaus und den mächtigen Westbau mit einem Turmmassiv geprägt – eine ursprünglich geplante Doppelturmanlage wurde nicht ausgeführt. Der Innenraum hat den Charakter eines Zentralbaus, da das Querhaus das Langhaus genau in der Mitte der Kirche durchdringt und ebenso lang ist, wie der Bau in seiner west-östlichen Ausdehnung. St. Marien weist eine besonders reiche Ausstattung auf. Bedeutend sind vor allem der Hauptaltar, die Predigtkanzel, die Orgel, ein Bronze-Taufbecken und eine astronomische Uhr. Vorreformatorische Kunst des Mittelalters ist wegen des Bildersturms zur Zeit der Reformation nur in geringen Resten überliefert. Wie die Nikolaikirche und die Petrikirche gehört die Marienkirche zur Evangelisch-Lutherischen Innenstadtgemeinde Rostock der Propstei Rostock im Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland.

Baugeschichte: Nach dem Zusammenschluss der vier Kernsiedlungen 1265 genügte der alte Kirchenbau dem Repräsentationsbedürfnis der aufstrebenden Hansestadt nicht mehr, so dass bis etwa 1279 eine dreischiffige größere Hallenkirche aus Backstein errichtet wurde. Von dieser Vorgängerkirche ist heute noch das Sockelgeschoss mit abschließendem Kleeblattbogen und der Giebelwand am Westbau erhalten. Nach westfälischem Vorbild hatte der Bau ein breites Mittelschiff und schmale Seitenschiffe und wahrscheinlich einen chorlosen Ostabschluss.

Bereits um 1290 begann man mit dem Umbau und der Vergrößerung zur dreischiffigen Basilika mit Umgangschor. Als Vorbild und Maßstab diente die Lübecker Marienkirche, mit der Rostock konkurrieren wollte. Fast gleichzeitig begannen die Arbeiten am Schweriner Dom und am nahegelegenen Doberaner Münster des dortigen Zisterzienserklosters. Andere Hansestädte hatten kurze Zeit vorher mit dem Bau großer Kirchen begonnen oder zogen bald darauf nach. Die Umbauarbeiten begannen an der Ostseite der Kirche. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die ältere Hallenkirche abgebrochen, nachdem die neuen Außenwände fertiggestellt waren. Der ältere Turmbau wurde übernommen und erweitert, die geplante Doppelturmanlage aber nicht ausgeführt, nachdem sich das südliche Turmmauerwerk während der Bauarbeiten ein wenig nach Osten geneigt hatte.[5] Zu dieser Zeit wurden auch die mächtigen verstärkten Vierungspfeiler errichtet, die in größerem Abstand zueinander stehen als die Pfeiler der übrigen Joche. Dies deutet darauf hin, dass der Bau des einschiffigen Querhauses frühzeitig geplant war. Ein Einsturz des Langhausgewölbes 1398 und eine anschließende Neukonzeption mit der Errichtung des Querhauses, von dem eine Inschrift neben dem südlichen Querschiffportal berichtet, wird in der Forschung heute angezweifelt, da alles auf eine kontinuierliche Bauentwicklung um 1398 hindeute. Charakteristisch für die Bauphase um 1400 ist die Verwendung schichtweise verlegter lehmgelber und grün glasierter Ziegel, während in älteren Bauteilen durchwegs roter Backstein vermauert wurde. 1420 ist in Urkunden von Altären in den Seitenschiffen die Rede, was deren damalige Fertigstellung voraussetzt. Um 1440 wurde das Turmmassiv um ein Stockwerk erhöht, 1454 wurden die Gewölbe vollendet und die Kirche damit nach oben geschlossen.

In nachreformatorischer Zeit wurde der Innenraum von St. Marien dem protestantischen Ritus angepasst. Von den vierzig Altären, die für die Zeit um 1500 bezeugt sind, blieben mit dem Rochusaltar und einem Flügel des Marienaltars nur noch zwei erhalten. 1723/24 wurden die Wände des Innenraumes erstmals weiß gekalkt. Von der einstigen Ausmalung hat sich ein Rankenfries aus dem 14. Jahrhundert in der mittleren Turmhalle erhalten. Weitere Wandmalereien wurden 2005 bei Sanierungsarbeiten gefunden und freigelegt.

Die heutige Turmspitze und der Dachreiter der Vierung stammen von 1796, auf Stichen des 16. Jahrhunderts sind jedoch bereits ähnliche Dachkonstruktionen zu sehen. In den Jahren 1901/02 wurden die Kupferdächer noch einmal saniert.

Im Zweiten Weltkrieg überstand St. Marien als einzige der vier Rostocker Stadtkirchen die schweren Bombenangriffe von 1942 und 1944, die die Altstadt gut zur Hälfte vernichteten, vergleichsweise glimpflich. Eine Reihe von Brand- und Phosphorbomben trafen die Kirche bei insgesamt drei Luftangriffen: die Turmlaterne, der Dachstuhl und die beiden kleinen Türme brannten. Diese Brände konnten dank schnellen Eingreifens unter Lebensgefahr durch den damaligen Küster Friedrich Bombowski, seine Tochter, weitere beherzte Bürger und Brandwachen der Wehrmacht gelöscht werden. Sie machten auch eingeschlagene Phosphorbomben unschädlich, bevor diese zu stärkeren Bränden führten. Die Tochter erlitt 1942 eine schwere Rauchgasvergiftung. Sie verstarb im Mai 1945 im Alter von 24 Jahren.

Notdürftig instand gesetzt, konnte die Kirche in den Nachkriegsjahrzehnten ihrer Bestimmung gemäß genutzt werden. Der Verschleiß durch Undichtigkeiten und Alterung setzte sich aber fort und macht eine umfassende Gesamtrestaurierung nötig. Rund 200.000 Touristen pro Jahr belasten den Innenraum der Marienkirche zusätzlich.

Astronomische Uhr: im Chorumgang füllt hinter dem Hochaltar eine elf Meter hohe astronomische Uhren-Anlage den gesamten Raum zwischen zwei Pfeilern aus. Das Ziffernblatt ist über 16 m² groß. Urkunden belegen, dass ihre erste Ausführung 1379 vermutlich vom Uhrmacher Nikolaus Lilienfeld erbaut wurde, der 1394 auch die astronomische Uhr in St. Nikolai zu Stralsund anfertigte. Es handelte sich deshalb vermutlich um eine Astrolabiumsuhr – gleich wie die noch erhaltene (nicht mehr gängige) Stralsunder Uhr.

Hans Düringer (aus Nürnberg?) ersetzte 1472 die wahrscheinlich zwischenzeitlich zerstörte Uhr durch eine neue Uhr, die keine Astrolabiumsuhr mehr ist. Die zueinander relativen Bewegungen am Himmel werden nicht mehr anschaulich dargestellt. Sie werden einzeln mit rotierenden Zeigern, gleich wie die Bewegung der Sonne relativ zum Horizont, durch den Stundenzeiger angedeutet.

Die Uhr wurde wenig umgebaut oder erweitert, so dass sie heute noch in ihrem annähernd originalen Zustand ist. Sie funktioniert auch noch und die fünf Werke werden täglich von Hand aufgezogen. 1641 bis 1643 erfolgte die erste größere Instandsetzung und Erweiterung, die der Uhrmachermeister Lorenz Borchhard (aus Rostock) ausführte. Das Uhrengehäuse erhielt einen Renaissance-Rahmen. Das Figurenspiel wurde erweitert und durch ein Musikspiel ergänzt. Das Musikspiel, dessen Melodien über eine Walze mit veränderbaren Stiften frei programmiert werden können, ertönt zu jeder vollen Stunde. Der über der Hauptuhr angebrachte Figurenumzug erscheint zur 12. und zur 24. Stunde. 1710 wurde die Spindel-Waag-Hemmung durch eine Pendel-Haken-Hemmung ersetzt.

Der äußere Ring der Hauptuhr ist die Skala für die 2-mal-12-Stunden-Zählung einer Großen Uhr. Dazu gehört der im Uhrzeigersinn drehende Stundenzeiger. Nach innen schließen sich eine Tierkreiszeichen-Skala und eine Skala mit Monatsbildern an. Im Zentrum drehen sich außer dem Stundenzeiger zwei Scheiben im Gegenuhrzeigersinn. Die vordere Sonnenscheibe dreht sich über der darunter liegenden Mondscheibe. Beide tragen an ihrem Rand je einen Sonnen- bzw. Mondzeiger. Der Sonnenzeiger überstreicht mit seiner Scheibe in 365 Tagen die Tierkreiszeichen- und die Monatsbilder-Skala (Anzeige des Tierkreiszeichens, das die Sonne durchläuft, und des Monats). Der Mondzeiger überstreicht mit seiner Scheibe in 27 1/3 Tagen (siderischer Monat) die Tierkreiszeichen-Skala (Anzeige des Tierkreiszeichens, das der Mond durchläuft; Zusammentreffen mit dem Sonnenzeiger nach jeweils einem synodischen Monat). Die Sonnenscheibe hat eine runde exzentrische Öffnung. Unter der Öffnung ist die Mondscheibe über je einen halben Umfang hell bzw. dunkel. Auf diese Weise werden die Mondphasen als Bildchiffre angezeigt (dunkle Öffnung bei Neumond, helle Öffnung bei Vollmond, dazwischen teilweise dunkel und hell bzw. hell und dunkel bei zunehmendem bzw. abnehmendem Mond).

Auftraggeber der ersten Uhr war die Marientiden-Bruderschaft, der so genannte „Herren-Kaland“, in dessen Besitz sich die Kapelle befand. Mitglieder dieser Bruderschaft waren ausschließlich die Spitzen der Rostocker Gesellschaft, darunter der Bürgermeister, Universitätsprofessoren, Mitglieder des Fürstenhauses und der Adel der Region. Gegenüber der Uhr stand der Marienaltar der Bruderschaft mit einem bedeutenden Marien-Gnadenbild. Der Neubau wurde unter anderem mit Ablassgeldern bezahlt.

1943 wurde die Uhr zum Schutz gegen Bombenangriffe eingemauert und erst 1951 wieder freigelegt. 1974/77 wurden die aus insgesamt 2.000 Einzelteilen bestehenden fünf Werke restauriert.
Das vierte Kalendarium der Astronomischen Uhr für die Jahre 1885–2017

Unter der Hauptuhr befindet sich ein Kalendarium. Dessen Kalenderscheibe läuft im Uhrzeigersinn einmal im Jahr herum. Auf sie ist ein fixer radialer Zeiger, der von einer links neben der Scheibe unterhalb deren Mitte befindlichen Person (Kalendermann) gehalten wird, gerichtet. Mit seiner Hilfe sind die Angaben in den fünf äußeren Kreisskalen der Scheibe ablesbar. Es handelt sich um das Kalenderdatum (Monat und Tag) und „ewige“, jedem Tag des Jahres fix zugeordnete Angaben (Tagesbuchstabe, Tagesheiliger und Uhrzeit des Sonnenaufgangs). Die inneren Skalen der Scheibe beinhalten konstante Daten eines Kalenderjahres, die in einer kreisförmigen Tabelle dargestellt sind. Dass sich diese zusammen mit dem Jahreskalender dreht, ist eigentlich unnötig. Auf der sechsten Skala von außen haben 133 Jahreszahlen Platz. Jeder dieser Zahl folgen Jahreskonstanten (Goldene Zahl, Sonntagsbuchstabe, Sonnenzirkel, Römer-Zinszahl, Tagesdistanz zwischen Weihnachten und Beginn der Fastenzeit und Osterdatum). Vier dieser Konstanten (außer Römer-Zinszahl) stehen im Zusammenhang mit dem Osterdatum. Tag- und Nachtlänge sind durch je ein Fenster in einer ruhenden zentralen Abdeckscheibe von zwei weiteren, innersten Skalen ablesbar. An dieser Abdeckscheibe ist auch ein weiterer radial über der drehenden Scheibe angebrachter Stab, dessen Funktion unklar ist, befestigt.

Die derzeitige Scheibe ist die vierte, je wegen der beschränkten inneren Tabelle nur während 133 Jahren benutzbaren Kalenderscheiben. Ihre Tabelle reicht von 1885 bis 2017. Ab November 2017 wurde die ab 2018 gültige fünfte Scheibe montiert. Sie wurde von Manfred Schukowski berechnet und folgt im Design der Scheibe von 1855, wurde zum 1. Januar 2018 in Gebrauch genommen und reicht bis 2150. Flankierend dazu wurde die Mechanik überholt. Diese Uhr ist ausführlich dokumentiert.

Quelle: Wikipedia

Rätsel:

Findet nun im Lageplan die folgenden Sehenswürdigkeiten der Kirche und setzt diese in die Formel ein

A: Nordöstslichen Chorkapelle
B: Kanzel
C: Brökerkapelle
D: Gedächtniskapelle
E: Meerheimbsche Kapelle
F: Nikolaialtar
G: Fürstenloge
H: Große Fenster im Giebel des Südquerhauses
I: Rochusaltar
J: Mittelalterliches Passionsbild
K: Hochchor
L: Erbbegräbnis der Familie von Heinen
M: Flügel des Marienaltars
O: Hauptaltar
P: Frühere Schusterkapelle, die später zur Begräbnisstätte des Rostocker Zweigs der Schriftstellerfamilie Mann wurde
Q: Ehemaligen Krämerkapelle
R: Astronomische Uhr

N 54° (H-E-Q)(K-A).(P-D)(H-I-O)(G-K) E 012° (L-P)(I-R).(E-G)(F-Q)(B-A)

 

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