Wilde Buche
Nach diesem Baum benannte der Volksmund dieses schöne Fleckchen inmitten des Fichtenwaldes.
Die Benennung „Wilde Buche“ könnte darauf hindeuten,dass es sich um einen Anflug gehandelt haben könnte.Der Baum diente vielen Generationen als Orientierungshilfe bei den Gängen in die umliegenden Orte. Witterungsunbilden setzten ihm zu und es fehlte ihm sicher auch an der nötigen Pflege.Zuletzt war es auch der Autobahnbau, der trotz Sicherungsmaßnahmen nicht spurlos an ihm vorüber ging.Der einstmals stattliche Baum wurde brüchig und verlor eine Gestalt. Wie alt diese Buche geworden ist könnte bisher nicht ermittelt werden. Damit der platz auch weiterhin seinen Namen zurecht trägt, war eine Neuanpflanzung dringend geboten.
Herr Manfred Gießler aus Mäbendorf, Mitglied der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V., erwarb sich dabei große Verdienste indem er die Sache in die Hand nahm ,finanzielle Mittel und Material beschaffte und so im Jahr 2006 für die Neuanpflanzung einer Buche sorgte. Unterstützt wurde er dabei von Falk Ritzmann und Silvio Juschkat. Ein zünftiges Fest würdigte dieses Ereignis.
Seitdem treffen sich jährlich, kurz nach Ostern, Wald-und Wanderfreunde aus Dietzhausen, Wichtshausen, Benshausen, Albrechts, Mäbendorf und anderen Orten um gemeinsam einen schönen Tag in der Natur zu verleben. Man kann dies als eine Tradition bezeichnen, die erhalten und fortgesetzt werden sollte.