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Der Tempel der Ewigen

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Hidden : 02/19/2020
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Tempel der Ewigen


Hierbei handelt es sich um einen Cache, der Euch mit der Ewigen Familie vertraut machen soll. Bei der Ewigen Familie handelt es sich um eines von vielen Glaubenskonzepten der mittelalterlichen Welt AQUILERIA.

Der Tempel der Ewigen

 

Die Ewigen


Geboren aus der Verschmelzung unterschiedlichster Glaubenskonstrukte aus allen vier Himmelsrichtungen, ist die Verehrung der Ewigen Familie (mancherorts auch Urfamilie oder Göttliche Familie oder einfach Die Ewigen) mittlerweile die im zentralen AQUILERIA am weitesten verbreitete Religion. Nach der Besiedlung unerschlossener Gebiete und der Entfernung zur zivilisatorischen Sicherheit von Litona suchten viele Menschen Halt und Zuflucht bei emotionaleren und mehr am Alltag orientierteren Göttern, als man sie in Litona kannte. So entstand aus verschiedenen mythologischen Ideen schließlich die Ewige Familie, bestehend aus

  • Jarik, dem Zeuger (Vater)
  • Audra, der Hirtin (Mutter)
  • Kol, dem Ernter (ältester Sohn)
  • Joselia, der Schönen (älteste Tochter)
  • Jarn, dem Schild und Idira, das Schwert (Zwillinge) sowie
  • Deb, dem Taubstummen (jüngster Sohn)

Die Menschen in AQUILERIA gehen davon aus, dass man nach dem Tod von dem Gott, der am meisten Verwendung für einen hat (gemessen an Eigenschaften und Fähigkeiten), in das Ewige Reich aufgenommen wird und dort den Dienst verrichtet, der der Ewigen Familie den größten Nutzen bringt.

Vor der Aufnahme in das Ewige Reich steht man jedoch zwei Göttern gegenüber – dem, dem man sich am meisten verbunden fühlt, und der Hirtin, der die letzte Entscheidung obliegt. Nur, wenn man im Leben genug Argumente gesammelt hat, wird die Hirtin zustimmen, dass man in die Dienste des gewünschten Gottes tritt. Kommt sie zu dem Schluss, dass die Ewige Familie keine Verwendung für den Toten hat, dann nährt sie mit dessen Körper und seiner Seele das Ewige Reich selbst. Der Tote löst sich auf und geht in die Ewige Welt über.

Um nach dem Tod in die Dienste desjenigen Gottes treten zu können, dem sich die Menschen am stärksten verbunden fühlen, bringen sie schon zu Lebzeiten Opfer an den Schreinen des jeweiligen Gottes dar, versuchen, nach seinen Maximen zu leben, tragen seine Zeichen und benennen ihre Nachkommen nach ihm. In größeren Städten und wohlhabenderen Gegenden finden sich zudem Gotteshäuser, die entweder der gesamten Familie oder einzelnen Göttern gewidmet sind.

 

Eure Aufgabe


Euch obliegt es nun als königlichem Baumeister, in unserer Stadt einen solchen Tempel der Ewigen zu errichten und dafür einen geeigneten Bauplatz zu finden. Die Götter werden Euch den Weg weisen, sofern Ihr imstande seid, ihnen Ehre zu erweisen. Ansonsten erwarten Euch die gleichen Aufgaben wie auch bei jedem anderen Bauprojekt: Ihr müsst möglicherweise ein paar Sachen in Erfahrung bringen, auf jeden Fall nachdenken, Details beachten, die nicht sofort ins Auge springen, und mit Sicherheit auch ein wenig rechnen. Doch Euer erster Schritt muss es sein, Euch den Segen der Ewigen Familie zu holen. Findet die richtigen Gaben und Taten und sie werden Euch gewogen sein ...

 

Ehre die Götter!


Jarik


Wahrlich, es ist nicht einfach, den strengen Vater zu beeindrucken. Vier Fässer Met habt Ihr vor seinem Schrein geopfert, ganze acht Goldmünzen dazugelegt und letztendlich noch zwei Strolche vertrieben, die sich an Eure Tochter heranschlichen, während Ihr mit dem Zählen beschäftigt wart. Immerhin sollte es keine Goldmünze zu viel sein. Ihr müsst hart genug arbeiten, um sie Euch zu verdienen.

 

Audra


Audra, die liebevolle, umsichtige, stets beherrschte Mutter, die es sich dennoch nicht nehmen lässt, die ihren mit kleinen Späßen und Sticheleien aus der Reserve zu locken. Neulich habt Ihr dabei geholfen, einen unsinnigen Streit zwischen drei Trunkenbolden beizulegen, die sich uneins darüber waren, wer wohl die nächste Runde zu zahlen hatte. Ihr habt ihnen schlichtweg je einen Krug Wasser über den Kopf geschüttet. Aber ob das ausreicht? Es waren immerhin Eure eigenen Brüder. Sicherheitshalber habt Ihr noch ein halbes Dutzend edler Kämme auf Audras Schrein platziert, denn Audra ist nicht nur Mutter, sondern vor allem auch eine Frau. Und wenn es die Kämme nicht richten, dann sicherlich die acht Lämmer, die Ihr ihr zu Ehren beim letzten Dorffest geschlachtet und als Festmahl gestiftet habt.

 

Kol


Das war einfach! Drei verschiedene Fische habt Ihr gefangen und zusammen mit zwei Rehkeulen, vier Schläuchen voll Wein und sechs Blumen in unterschiedlichen, bunten Farben zu seinem Schrein gebracht. Eine war so rot wie der Sonnenuntergang, eine so weiß wie Schnee, eine von zartem Gelb, eine lila, eine gar so bunt wie ein gesprenkelter Regenbogen und eine so blau wie - ja, wie neulich eben Eure Brüder.

 

Joselia


Eurer jüngsten Tochter gabt Ihr den Namen Joselia, und mit ganzem elterlichen Stolz könnt Ihr behaupten, dass dieser Name ganz vortrefflich gewählt wurde. An Verehrern mangelt es Eurer Tochter wahrlich nicht, und das obwohl sie als siebtes Kind kaum die Aussicht auf eine gute Partie haben mag.

Doch habt Ihr sie mitgenommen, als Ihr Joselias Schrein besucht habt, und mit Ihrer ganzen Anmut und Sanftheit half sie euch dabei, der Göttin die Opfergaben für Ihre Hochzeit mit einem Göttlichen Bräutigam darzubringen und sie hübsch zu dekorieren. Darunter waren Werkzeuge - ein Hammer und eine Axt für den Bau des gemeinsamen Hauses mit Ihrem künftigen Gemahl, Geschirr - einen Krug, zwei Becher und zwei Becher für die gemeinsamen Mahlzeiten, und letztendlich auch etwas Zwirn und Wolle für das Kleidchen des ersten gemeinsamen Kindes.

Es war ein schöner Ausflug gewesen, an den Ihr Euch gerne erinnert, und der Euch doch mit Wehmut erfüllt, wenn Ihr daran denkt, eines Tages Eure Tochter in die Hände eines anderen Mannes übergeben zu müssen.

 

Jarn und Idira


Die wilden, ungestümen Zwillinge - der Alptraum jeder Eltern! Es war Euch sogar ein Stück weit zuwider, den beiden die Ehre zu erweisen, wenn man das so laut aussprechen darf. Denn immerhin stehen die beiden für vieles, was Euch mit Euren eigenen Kindern so viele Nerven gekostet hat. So habt Ihr den beiden fünf Honigkuchen gebracht und nochmal genauso viele Obsttörtchen - sollten sie doch unter sich selbst ausmachen, wie sie das gerecht unter sich verteilen. Sie stecken ja sonst auch immer unter eine Decke.

Der Gedanke, ihnen auf diesem Weg eine Lektion zu erteilen, kam Euch dabei sogar erst unterwegs zum Schrein, als Ihr saht, wie zwei Lumpenbrüder mit Messern einen jungen Mann bedrängten, der wohl weder seinen Mantel noch Münzen mit Ihnen teilen wollte. Einer göttlichen Eingebung folgend, nahmt Ihr ein Törtchen, einen Kuchen und auch das Brot, das Ihr für Euch selbst mitgenommen hattet, und wandelte sie zu Wurfgeschossen um. Das lenkte die Bettler, die womöglich am Ende gar keine waren, immerhin lang genug ab, sodass der junge Mann das Weite suchen konnte.

 

Deb


Der Lehrer Eurer Kinder war ein teurer, alter, weißbärtiger, glatzköpfiger Mann mit seltsamer Kopfbedeckung. Zwei Jahre lang hat er Eure Kinder unterrichtet, während Ihr immer und immer wieder überlegt habt, ob Ihr das viele Gold nicht besser in die drei Mühlen am Fluss investiert hättet, die man Euch zum Kauf angeboten hatte. Natürlich, sie waren vom letzten Hochwasser schwer beschädigt gewesen und Ihr hättet noch einiges mehr an Gold in die Hand nehmen müssen, um sie wieder in Schuss zu bringen. Aber es wäre eine Investition in die Zukunft gewesen. Oder in einen neuen Zweispänner, denn diese Wege durch die Stadt waren zu Fuß eine Qual. Überall Dreck und viel zu viele Menschen. Ein Gefährt mit zwei Pferden - oder vielleicht gleich vier, wie es Eurem Stand als königlichem Baumeister immerhin angemessen war - hätte vieles bequemer gemacht.

Stattdessen musstet Ihr Euch allenthalben Vorträge darüber anhören, welche Bücher dieser seltsame Kauz von einem Lehrer noch beschafft sehen wollte, um den Horizont Eurer Kinder zu weiten und ihren Geist zu schärfen, wie er es immer nannte. Acht Bücher waren es am Ende. Acht! So viel Gold für so ein bisschen Papier. Naja, immerhin blieben noch ein paar Münzen übrig, um Deb eine fein bestickte Decke mit drei wilden Wölfen an seinen Schrein zu bringen.

 

Habt Ihr den richtigen Bauplatz gefunden?


N50 50.(abc) E012 54.(def)

Beim Finale bitte das Gemäuer und die Fauna schonen und den Ort mit Respekt behandeln!
Bringt bitte einen Stift mit. Pinzette und/oder Magnetheber können ebenfalls hilfreich sein.

Die ersten drei erfolgreichen Baumeister erhalten im Nachgang eine Auszeichnung vom König.

  1. FTF: rockmusiker (28.02.2020)
  2. STF: majo chemnitz (29.02.2020)
  3. TTF: Easy65 und freggs'n'mank (01.03.2020)

Additional Hints (Decrypt)

Qnf Töggyvpur ireovetg fvpu bsg qrz hatrfpuhygra Oyvpx. Haq avpug wrqre Tbgg mrvtg fvpu iba rvare rvamvtra Gng bqre rvarz rvamvtra Bcsre orrvaqehpxg. Svaqrg urenhf, jbsüe fvr fgrura. Rf fgrug ivryyrvpug avpug vz Yvfgvat. Haq qnaa Nhtra nhs. :)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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