Vermutlich sollte das Biike-Feuer im Mittelalter den Winter beenden, böse Geister vertreiben und die neue Saat schützen. Später diente das Biikefeuer auf den Inseln zur Verabschiedung der Walfänger. Frauen entzündeten die Feuer entlang des Strandes, um den ausfahrenden Männern ein sicheres Geleit zu geben. Vor der Entzündung wird eine friesische Ansprache gehalten, an deren Ende der Satz „Maaki di biiki ön“ („Macht die Biike an“) ausgerufen wird. Jetzt werfen die Teilnehmer ihre brennenden Pechfackeln auf die Biike. Wurde die Biike entzündet werden alte friesische Lieder gesungen. Fällt das auf der Biikespitze angebrachte alte Holzfass, ist der Winter vorüber! Seit dem 12. Dezember 2014 steht das Biikebrennen im Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland. Ein kleines Hebelwerkzeug (z.B. Schraubendreher) solltet Ihr dabei haben.
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