Wir möchten gerne einen Teil unserer freien Zeit unserem Hobby Geocaching widmen. Bisher waren wir überwiegend als Konsumenten unterwegs. Es ist an der Zeit dies zu ändern. Daher haben wir uns entschlossen, Euch unsere Umgebung vorzustellen.
Wir wohnen in Schwachhausen. Gemäß "Lonley Planet" ist Bremen die ländlichste Großstadt Deutschlands. In Schwachhausen stebt aus unserer Sicht nicht gerade der Bär. Wir sind vor 3 Jahren aus Berlin (Kreuzberg) zugezogen, ganz schöner Kontrast...
Wir fühlen uns trotzdem wohl hier und wollen Euch unsere Umgebung vorstellen:
Durch die Emmastraße laufen wir täglich, um zur Schule zu kommen. Auch am Wochenende, auf dem Weg zum Becker, kommen wir hier vorbei.
Für die, die mehr wissen wollem:
Neu-Schwachhausen ist der Ortsteil zwischen dem Schwachhauser Ring im Süden und der Bahnstrecke Bremen–Hamburg im Norden. Im Osten reicht er bis zur H.-H.-Meier-Allee, im Westen bis an den Torfkanal, umfasst also auch den Stadtwald und die Nordhälfte des Bürgerparks. Im Südwesten herrscht lockere Bebauung mit Einfamilienhäusern vor. Im nordwestlichen Teil errichtete die Beamtenbaugesellschaft BBG in den 1950er Jahren zumeist vier- bis fünfstöckige Blöcke mit Mietwohnungen.
Zur Herkunft des Namens Emmastraße:
Die Gräfin Emma von Lesum wurde im Jahre 974 in Sachsen geboren und starb am 3. Dezember 1038. Sie kam aus einer Familie des sächsischen Adelsgeschlechtes der Immedinger.
Sie heiratete Liudger von Lesum, den Bruder von Herzog Bernhard I. von Sachsen.
Emma wurde als große Wohltäterin der Kirche dargestellt und später als Heilige verehrt.
Emmas Popularität beruht auf den Sagen verschiedener Schriftsteller.
Um die Stiftung einer Weide im Jahr 1032 geht es in einer der Legenden der Bremer Historie. Die Gräfin wurde von einer Delegation der Bremer Bürgerschaft auf den Mangel an Weideflächen angesprochen. Also wollte sie den Bürgern eine Wiese schenken von der Fläche, die ein Mann in einer Stunde umrunden konnte. Der sie begleitende Schwager und Erbe, Herzog Bernhard I. von Sachsen, war um sein Erbteil besorgt und fragte spöttisch: „Warum eine Stunde, warum nicht gleich ein Tag?“ Als die Gräfin zustimmte, bat Benno den Mann aussuchen zu dürfen und wählte listig einen Mann ohne Beine, an dem die Gesellschaft zuvor vorbeigekommen war. Der „Krüppel“ aber entwickelte ungeahnte Kräfte und umrundete an einem Tag ein Gebiet, größer als die heutige Bürgerweide.
Die Volkssage ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts nachweisbar und in verschiedenen Formen formuliert worden, die Schenkung der Bürgerweide aber ist nicht belegt. So hat auch der „Krüppel“ zu Füßen des Bremer Rolands vermutlich eine ganz andere Bedeutung. Schließlich kann ihr Schwager Herzog Bernhard I. sie 1032 nicht begleitet haben, weil er ebenso wie ihr Mann 1011 schon verstorben war. Historisch käme nur dessen Sohn Herzog Bernhard II. in Betracht.
Ihr sucht nach Nanos am Boden, die sich gut getarnt haben.
Es gibt in der Gegend zahlreiche Muggel.Wer keine Cache in Wohngebieten mag sollte hier nicht suchen!
Alle Verstecke sind von den Fußwegen erreichbar. Privatgrundstücke und Blumenbeete müssen nicht betreten werden.
Einige Logbücher sind leider schwer aus den Behältern zu holen. Eine Pinzette dabei zu haben könnte hilfreich sein.