Was verrottet hier? - Natürlich Totholz!
Totes Holz ist im Wald als Lebensraum für zahlreiche Lebewesen und Nährstofflieferant für den Boden wichtig. Liegendes Totholz wird von Organismen, insbesondere von Holz abbauenden Pilzen und zahlreiche Insekten über Jahre hinweg zersetzt.Der Abbau von Holz ist ein langsamer Prozess, der je nach Holzart unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Auf jeden Fall benötigen die Holzzersetzer aber Jahrzehnte bis Jahrhunderte, bis von einem Baumstamm nichts mehr als Erde übrig bleibt. Zunächst dringen Pionierinsekten in den frisch abgestorbenen Holzkörper ein. Sie lösen erste Teile der Rinde vom Holz und erschließen durch ihre Bohr- und Fraßtätigkeit das Holz für weitere Insekten und für Pilze. Die Insekten locken Spechte an, die durch ihre Fraßlöcher das Eindringen von Pilzsporen fördern und auf diese Weise den Holzabbau beschleunigen.
Anschließend nach etwa zwei Jahren beginnt das Holz sich zu zersetzen, Zweige und Äste fallen ab, die Rinde löst sich ganz vom Stamm. Pilze und Bakterien beginnen das Holz abzubauen. Das Insektenspektrum ändert sich in dieser Zersetzungsphase, die etwa 10 bis 20 Jahre dauert. Danach zerfällt das Holz und geht langsam in Boden über. Die Bodenlebewesen (verschiedene Würmer, Schnecken, Asseln, Tausendfüßer, Fadenwürmer) steigen nun in das Moderholz auf und zerkleinern es und machen es für Mikroorganismen besser zugänglich. Es sind schließlich vor allem die Pilze, die Zellulose abbauen und den Mulm in Humus überführen. Dabei beeinflusst die Baumart den Abbauprozess des Holzes, der mehr oder weniger lang ist: 10 bis 20 Jahre bei Pappeln, Weiden und Birken, 30 bis 50 Jahre bei Buche und Kiefer und bis zu 80 Jahre bei Eichen.
Zum Cache:
Ich hoffe, dass durch sorgfältig eingemessener Koordinaten und einer fairen Versteckgestaltung (echte "Small-Dose") eine den Wald schonende Cachesuche gegeben ist
Bitte verzichtet auf eine Suche in der Dämmerung oder in der Nacht.