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Diabas in verschiedenen Verwitterungsstufen EarthCache

Hidden : 3/20/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Liebe Geocacher, 

unser Vogtland ist wunderschön, doch nicht selten laufen wir an geologischen Besonderheiten einfach vorbei. 

Deshalb will ich euch heute an die Talsperre Pirk führen und euch auf die verschiedenen Verwitterungsformen von Diabas aufmerksam machen. 

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Diabas ist ein Vulkangestein, welches im Vogtland vielfach vorkommt. In Mittel- und Osteuropa sind sie vielfach als Ergussgesteine bekannt, die durch die so genannte variszische Orogenese entstanden sind. Dieser Begriff, der vor allem in Europa benutzt wird, bezeichnet die Gesteinsbildung in Folge von Plattenbewegungen der Erdoberfläche. Diabas hat vorrangig eine basaltige Zusammensetzung, weshalb sie vielfach auch unter den Bezeichnungen Paläobasalte, Dolerite, Pikrit oder Spilite zu finden sind. In der Öffentlichkeit hat sich allerdings die Bezeichnung Diabas etabliert, weshalb auch ich diese weiterhin nutzen möchte. 

Die Diabase im vogtländisch-fränkisch-thüringischen Schiefergebirge entstanden vornehmlich im Devon und weisen damit ein Alter von 350-410 Millionen Jahre auf. Sie sind aus Laven hervorgegangen, die auf dem damaligen Meeresboden meist als Kissen (=Pillow) abgelagert wurden. Später wurde dieser Meeresboden dann angehoben, wodurch die Gesteine nun auch für uns sichtbar sind. Und da das Gestein oft witterungsbeständiger ist als die Umgebung, bleibt es gut erhalten. Im Vogtland sind Diabase auch für die kuppigen Landschaften verantwortlich. 

Der Mineralbestand der Diabase hat sich über die Zeit metamorph verändert. Durch Mineralneubildungen und Mineralveränderungen entsteht die typisch grünliche Farbe, die Ihr auch hier erkennen könnt. Während bei größeren Diabas-Brocken kaum einzelne Mineralien erkennbar sind, kann man dieser im Feinschliff unter dem Mikroskop gut sehen. So sind darin unter anderem Kalzium-Felsspat erkennbar. 

Diabas Gesteine zeichnen sich durch eine hohe Festigkeit und Witterungsbeständigkeit aus. Sie wurden daher bereits in der Steinzeit zu Äxten und Beilen verarbeitet. Auch in der heutigen Zeit wird Diabas noch vielfach eingesetzt. Die in den nahen Steinbrüchen Bösenbrunn und Lauterbach abgebauten Gesteine beispielsweise dienen für den Straßenbau als Schotter oder Splitt. Dass Diabas auch als Baustoff dienen kann, seht ihr an der Talsperre. Für die Verblendung der Staumauer wurde genau dieses Gestein genutzt, auch um die Mauer besser in die Lanschaft einbinden zu können. 

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Um den Earthcache loggen zu dürfen, beantwortet mir bitte folgende Fragen:

1. Am Parkplatz links von der Staumauer könnt Ihr den Diabas von der Nähe aus betrachten. Beschreibt die Gesteine mit eigenen Worten!

2. Oben an der Staumauer hat die Talsperrenverwaltung viele interessante Infotafeln aufgestellt, darunter auch eine Infotafel zum Bau der Talsperre. In welcher Tiefe stießen die Arbeiter damals auf tragfähigen Diabas?

3. Hier befindet Ihr euch an der Burg Stein. Auch sie wurde auf dem festen Diabas errichtet. Links davon seht Ihr sehr verwittertes Gestein, welches vom Wasser schon stark beansprucht wurde. Beschreibt auch dieses Gestein und setzt Eure Beobachtungen ins Verhältnis zu Frage 1.

4. Macht ein Foto von Euch an der Talsperre, an der Burg oder auf dem Weg dorthin.

 

Sendet mir die Antworten bitte per Mail oder über das Message Center. 

 

Und nun viel Spaß beim Entdecken!

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