Zahllose Sagen ranken sich um den Eresberg. Zum Beispiel die von Siegfried, der hier den Drachen Fafnir besiegte, anschließend in dessen Blut badete und so unverwundbar wurde - zumindest bis auf die eine Stelle zwischen den Schulterblättern, die ihm später zum Verhängnis werden sollte. Dieser Drache Fafnir soll in den Drakenhöhlen am Eresberg den Hort der Nibelungen gehütet haben. Ob das stimmt, bleibt dahingestellt. Immerhin gibt es in Deutschland noch eine Reihe weiterer Höhlen, die Anspruch erheben, Schauplatz dieses Kampfes gewesen zu sein. Sicher ist hingegen, dass sich hier zwei Quellen befanden, die zur Wasserversorgung der Stadt dienten.
Wenn ihr den Gehweg vom Butenmturm kommend an den Drakenhöhlen entlang geht, kommt iht irgendwann an der alten Stadtmauer raus, dies ist ausgeschlildert. Das Schild zeigt mit zwei Pfeilen zur rechten zur Stadtmauer und zur linken zurück zum Buttenturm.
"Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen und dürfen zu keiner Zeit verlassen werden."