Station 1: Beim Spazierengehen haben wir diesen Ort entdeckt.
Es ist der Eingang zum Luftschutzstollen der Firma Himmelwerk. Er wurde Ende 1944 bergmännisch in den Galgenberg getrieben und im März 1945 erstmals genutzt. Der Stollen reicht 140 Meter weit, so dass 280 Menschen hier Schutz vor Fliegerangriffen der französischen Armee suchen konnten. An einer Seite waren Holzbänke eingebaut, auf denen die Menschen dicht an dicht oft stundenlang ausharren mussten, zum Teil mit Gasmasken und schreienden Kindern. Da auch Giftgasangriffe befürchtet wurden, gab es im Stollen Gasdruckschleusen.
Der schwerste Angriff auf die Tübinger Südstadt fand am 17. April 1945 statt. Ziele waren hier Bahnanlagen, Kasernen und Industrie. Die Tübinger Altstadt blieb verschont. Hier trat die Genfer Konvention in Kraft: Tübngen war eine Stadt mit vielen Lazaretten (5000 Betten und 7000 Patienten bei 40.000 Einwohnern).
Einen interessanten Beitrag von Prof. Wolfgang Sannwald zum Himmelwerkstollen findet ihr hier:
Prof. Sannwald Himmelwerkstollen
Hier die Frage, um die Finalkoordinaten zu erhalten:
Aus welchem Material ist die Wand außen ?
Stein A = 9
Beton A = 3
Holz A = 5
Das Final findet ihr bei N48 30.2AA E009 03.567
ACHTUNG AUTOS - GEFAHR! Auf dem Weg zum Final müsst ihr ein kleines Stück am Rande der Bundesstraße gehen. Daher ist dieser Cache nicht für (kleinere) Kinder geeignet!
Bitte gebt auch vor Ort am Final auf gefährliche Gegenstände acht (z.B. ein spitzes Metallgitter), bei nassem Boden ist besondere Vorsicht geboten!
Leider wurde die Zeitung, die unter der Tapete hervorschaute (ich glaube, sie war von 1936) zerrissen.