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Das Wasserwerk in Siebeneichen nahm seinen Betrieb am am 19.06.1893 auf ("Ordnung über die Benutzung des städtischen Wasserwerkes in Meißen" vom 01.06.1893). Zu dem Betrieb gehörten der Hochbehälter auf dem Plossen neben der Plossenschänke und das neuverlegte Hochdruck-Rohrleitungsnetz.
Erst jetzt wurden die in den Vorstädten (damals Gemeinden außerhalb der damaligen Stadtmauer) noch bestehenden Pumpbrunnen nach und nach außer Betrieb genommen, z.Bsp. der Brunnen auf dem Hahnemannsplatz. Noch intakte Abschnitte der Amtsröhrfahrt (die s.g. "kleine Wasserleitung" lieferten noch bis in die 1950er Jahre Brauchwasser für z.Bsp. den Heinrichsbrunnen.
Seit dem Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert erfolgte die Wasserversorgung der Stadt über die so genannten "Röhrfahrten", durch welche sauberes Trinkwassser aus Quellbrunnen der umliegenden Täler in die Stadt geleitet wurde.
Das Wasserwerk wurde im Januar 2005 außer Betrieb genommen und dient nur noch als Pumpwerk.
Die Wasserversorgung der Stadt erfolgt seit dieser Zeit aus der Talsperre Klingenberg bzw. in geringerem Umfang vom Wasserwerk Rödern.
Quelle: Günter Naumann, Stadtlexikon Meißen, ISBN: 978-3-86729-013-5