Skip to content

1. Unterthürnauer Mühle Traditional Cache

Hidden : 4/11/2020
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



Der Name dieser Mühle steht in den Akten der Müllerzunft Z 54 des Stadtarchivs Drosendorf. In dem „Bothenregister“ der ehrsamen Müllerinnung von Drosendorf werden zum Jahrestag (Corporis Christi) am 22. Mai 1856 alle inkorporierten Müllermeister freundschaftlich eingeladen.

Ab 1157 ist eine Adelsfamilie nachweisbar, die sich nach diesem Sitz nennt. Für 1175 („de Tirnahc") und 1213 („de Trnova") sind weitere Nennungen anzuführen. 1375/80 wird ausdrücklich von einer „vest Tyrnaw/Tierna" berichtet. In den Urkunden von 1369–1397 werden „Ludwig v. Tirna“ und „Niklas von Elsarn“ gemeinsam genannt. Der Oberschlesische Freiherr „Johann Mrakesch von Noskau“ wird 1506 Herrschaftsinhaber von Drosendorf. Er errichtete 1536 eine reiche Spitalsstiftung und bemühte sich, die Lehre von Martin Luther wahrhaftig zu leben. Am 17. Mai 1530 erwarb Johann Mrakesch von Noskau, Freiherr zu Litschau die Langauer Pfarre. Er begründete das Benefizium St. Hedwig in „Niedern-Thierna“, das von der Pfarre Langau verwaltet wurde. Die Heilige Hedwig ist die Schutzpatronin Schlesiens. Im Jahre 1552 wird Martin Falch als Mühlenbesitzer genannt. Als herrschaftlicher Müllermeister und Pächter des Fischreviers bei seiner Wehr unterstützte er natürlich die religiösen und sozialen Aktivitäten dieser Stiftung. Johann Meßnang, Pfarrer zu Langau und Waldkirchen, sowie Benefiziat in Unter-Thürnau, fordert am 9. Oktober 1621 vom Freiherrn „Simon Hieronymus zu Sprinzenstein“, Besitzer der Herrschaft Drosendorf, die Bezahlung von 193 Gulden für 4 verkaufte Stuten ein. Die Einladung zur feierlichen Fronleichnamsprozession der Müllerzunft am 22. Mai 1856 nahm Anton Kiesling gerne an. Franz Kiesling galt als Kunstmäzen, der die Mühle 1933 ausbaute und einige Gebäudeteile vom Wiener Stadtbaumeister Karl Ehn architektonisch beindruckend gestaltet ließ. Das Areal wurde später zweigeteilt, und der derzeitige Besitzer des älteren Mühlenteiles in Unterthürnau 20 betreibt ein Kleinwasserkraftwerk.

Im Wandel der Zeit haben nur wahre Meisterwerke einen längeren Bestand. Sei es nun im materiellen oder im intellektuellen Bereich.

Additional Hints (Decrypt)

Hagre Oeüpxr! Haqre oevqtr! Cbq zbfgrz!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)