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Earth Cache Goldauer Bergsturz EarthCache

Hidden : 4/12/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Earth Cache Goldauer Bergsturz

Weg der Schweiz Jura

Der Bergsturz von Goldau vom 2. September 1806 war eine der grössten Naturkatastrophen der Schweiz.

Es war nach dem Basler Erdbeben die bisher grösste Naturkatastrophe der Schweiz in historischer Zeit. An der Südflanke des Rossberges im Kanton Schwyz setzten sich um 17 Uhr beinahe 40 Millionen m³ Nagelfluhgestein von der Gnipenspitze auf einer circa 20° talwärts geneigten Gleitbahn über stark durchfeuchteten tonigen Zwischenschichten in Bewegung und stürzten innert drei Minuten ungefähr 1000 Meter ins Tal hinab. Der Rutsch der 0,5 km² grossen Abbruchfläche breitete sich unten fächerförmig aus, brandete an der gegenüberliegenden Rigikette 100 Meter empor, überschüttete insgesamt eine Fläche von rund 6,5 km² und zerstörte die Dörfer Goldau, Röthen sowie Teile von Buosingen und Lauerz. 457 Menschen kamen ums Leben, 323 Stück Vieh wurden getötet, 111 Wohnhäuser, 220 Ställe und Scheunen sowie zwei Kirchen und zwei Kapellen wurden zerstört. 206 Menschen waren geflüchtet oder abwesend. Die Dörfer Goldau und Röthen waren verschwunden und der Lauerzersee wurde um ein Siebtel seiner Fläche verkleinert. Augenzeugen berichteten, der Bergsturz habe eine 20 Meter hohe Flutwelle ausgelöst.

So kam es zum Bergsturz

Vor 25 Mio. Jahren entstand aus grobem Bachgeröll die Nagelfluh. Sand verfestigte sich zu Sandstein und Mergel. Aus diesen Elementen ist der Rossberg in Schichten aufgebaut. Durch Eindringen von Wasser kann sich der Mergel aufweichen; die steinige Nagelfluh schlipft ab. Mit der Zeit bildeten sich in den Gesteinen Klüfte, durch die das Wasser in die darunter liegende Mergelschicht eindringen konnte, die so immer mehr aufgeweicht wurden. Die immer weicher werdende Mergelschicht wurde zur Rutschbahn für die darüber liegenden Gesteinsschichten und es brauchte nur noch eine regenreiche Periode, um den Bergsturz auszulösen.

Der Bergsturz hatte sich bereits etwa 30 Jahre vorher durch charakteristische Anzeichen wie zunehmende Rissbildung am Berg, Steinrollen, knallendes Reissen gesprengter Wurzeln, Bildung wassergefüllter offener Spalten und donnernde Geräusche angekündigt. Obwohl jeder damit rechnete, dass der Rossberg eines Tages abstürzen würde, zogen nur fünf Menschen die Konsequenzen und verliessen das Gefahrengebiet. Nach den besonders niederschlagsreichen Jahren 1799, 1804 und 1805 und einem feuchten Frühjahr und August des Jahres 1806 ereignete sich am 2. September schliesslich die Katastrophe.

Heute

Es gibt heute noch viele Zeitzeugen. Wir empfehlen Euch eine Wanderung durch den Schuttwald (Referenzpunkt 1)oder in Richtung Abbruchgebiet durch das Zähniwägli (Referenzpunkt 2)

Zum Cache

Um die Logerlaubnis von uns zu erhalten, musst Du die Fragen 1 und 2 ab dem Listing oder vom Internet beantworten. Die Frage 3 ist vor Ort bei Referenzpunkt 1 zu beantworten.

Frage 1

Wie sind die Bergsturzsteine zusammengesetzt?

Frage 2

Weshalb kam es zum Abbruch?

Frage 3

Wie hoch ist der grosse Stein bei Referenzpunkt1.

Maile uns bitte auf unseren GC-Account die Lösungen. Loggen darfst du sofort. Falls es Probleme gibt, melde wir uns.

Letzte Logbedingung:

Vergiss nicht, ein Foto von dir oder von deinem GPS mit dem Blick zum Abbruchgebiet zusammen hochzuladen! Bitte kein Fotos von Referenzpunkt 1.(Dein Gesicht muss nicht erkennbar sein.).

 

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Additional Hints (No hints available.)