SW 11. Abstieg, Sauerei erst jetzt!
Da wir diese Runde im Dezember 2017 bei Wind, Schneesturm etc. gelegt haben, hatten wir bisher keine Zeit Euch einen schnellen Abstieg zu zeigen. Links neben der Station von SW 10. der Wandertafel, befindet sich ein schmaler Wanderweg. Diesen lauft Ihr runter, bis Ihr zu einer kleinen Bruecke kommt. Von da aus dann ein kleines Stueck rechts den befestigten Bohlweg entlang. Nach ca 80 Metern folgt Ihr wieder einen unbefestigen Weg in den Wald rein. Es steht auch ein Hinweisschild, Ihr kommt hier wieder auf den Rundwanderweg und zum Parkplatz. Das ist der schnellste Weg.
Achtung dieser Weg hat es in sich, am besten nur bei trockenen Wetter. Ansonsten wird es eine richtige Sauerei.
Eine Bonuszahl findet Ihr nicht mehr, den solltet ihr eigentlich gefunden haben.
Viel Spass wuenschen Euch die Holzerwalker
Ein Verlassen des Weges ist für diesen Cache nicht notwendig. Der Wegverlauf geht ausschließlich über den offiziellen Wanderweg.
Exkurs: Die Geschichte der Sohlwanderung begann am 4. Advent 1904, als Dr. Hans Freytag, Lehrer am Kaiser-Wilhelm-Gymnasium Hannover, mit begeisterten Schülern auf dem hölzernen Vermessungspunkt des vermeintlich höchsten Hügels des Hilses, dem Großem Sohl, eine Wintersonnenwende feierte und dabei die „Bruderschaft vom Großem Sohl“ gründete. Der in Eschershausen geborene Schriftsteller, Wilhelm Raabe, der zu dieser Zeit in Braunschweig lebte, wurde in diesen Bund aufgenommen. Der hölzerne Vermessungspunkt war bald durch die zweckfremde Nutzung der Wanderer als Aussichtsturm und durch die heftigen Herbst- und Winterstürme so baufällig, dass der Grünenplaner Hilsverein mit den Sohlbrüdern einen stählernen Aussichtsturm plante. Sie öffneten ihn im Juli 1909 und nannten ihn mit Einverständnis des Schriftstellers „Raabeturm“. Am 4. Advent 1909 zur 6 Sohlwanderung fanden die Wanderer aber nur einen zwischen die Fichten gestürzten Raabeturm vor. Die Fundamente waren wohl zu gering bemessen oder mangelhaft ausgeführt worden. Das Kunststück gelang, der Turm wurde auf neue Fundamente gestellt und steht und steht. (Zeitungsartikel TAH)