*** Achtung der Cache befindet sich auf privatem Grundstück, eine Einwilligung des Eigentümers liegt vor. Es ist selbstverständlich, das nichts beschädigt wird und auch das der Platz wieder sauber verlassen wird! ***
Hier haben wir unseren zweiten, leicht zu findenen Geocache, vor dem Versicherungsbüro am Parkplatz des Verbrauchermarktes im Herzen von Börger versteckt. Na hat es geklingelt ?
Man braucht aber schon einigen Mut
um den Cache greifen zukönnen da hier viele MUGGEL sind !
Wir würden uns über ein paar schöne Logs freuen.
Gruß
Sreeg und SreegM
Geschichte zu Börger:

Ein genaues Datum für die Gründung des Dorfes kann nicht festgelegt werden. Schriftlich wurde Börger erstmals als "Burgiri" (=Birkenhöhe) in den Schriften des Klosters Corvey um 854 erwähnt. Germanische Stämme siedelten erstmals in der Zeit um Christi Geburt auf dem Hümmling. Der Ort und das Umland sind durch zahlreiche Relikte megalithische Monumente der Trichterbecherkultur gekennzeichnet, darunter das Gangrab (Steenhus) und der Opferstein im Ort. Auch das hauptsächlich in der Sage überlieferte Grab des Königs Surwold hat sich hier befunden. Aus 18 Höfen entwickelte sich die Gemeinde, die heute ca. 2800 Einwohner hat. Die alte Dorfstruktur ist heute noch zu erkennen: Höfe und deren Lage zeugen von der alten Siedlungsweise (Haufendorf).
Im Mittelalter wurde der gesamte Hümmling zum Opfer von Plünderungen und Brandschatzungen durch die benachbarten Stämme der Friesen, Holländer und Stedinger, obwohl er nur dünn besiedelt war und die Gegend sehr agrarisch geprägt war. 1266 versuchten die Einwohner des Hümmlings vergeblich, sich den Friesen unterzuordnen, um einen Schutzherren zu gewinnen. 1394 gewannen die Einwohner des Hümmlings den Bischof von Münster als Schutzherren, als sie sich diesem unterordneten, nachdem er die Macht über die Region Cloppenburg erlangt hatte.
Während des Dreißigjährigen Krieges, im Jahre 1647 wurden viele Dörfer im Gebiet um die Ems geplündert und niedergebrannt. Die Bevölkerung Börgers flüchtete in die umliegenden Moore. Es ist überliefert, dass die Einwohner ein Lösegeld zahlten, um der Plünderung durch die Söldner zu entgehen. In den Jahren nach dem Dreißigjährigen Krieg trat auf dem gesamten Hümmling und auch in Börger mehrmalig die Pest auf und dezimierte die Bevölkerung drastisch.
Erstmals erwähnt wird eine Kirche in Börger im Jahre 1490. 1573 wurde die Pfarrgemeinde Börger gegründet. Von 1543 bis 1659 war Börger als Folge der Reformation und des Dreißigjährigen Krieges protestantisch. 1652 wurde in Börger der erste Pfarrer ansässig.
1788 begann die Siedlung von Bauern aus Börger im Nordosten und Nordwesten, aus diesen Ansiedlungen entstanden die Gemeinden Breddenberg und Neubörger Bis zum Beginn der Autonomie der Tochtergemeinden Breddenberg und Neubörger war Börger mit ca. 130 Quadratkilometern Fläche die größte Gemeinde im Königreich Hannover.
Da der Boden im Gebiet der Gemeinde hauptsächlich aus Sandboden, Heide und Moor bestand, war die Landwirtschaft bis zur Erfindung des Kunstdüngers und des Tiefpfluges nur mit mittelmäßigen Erträgen möglich. Viele Bauern betrieben auch Schaf- und Bienenhaltung in der Heide. Die Bevölkerung war demnach arm. Deshalb arbeiteten viele der Bauern zusätzlich als Torfstecher – außerhalb der Saison – in den Niederlanden. Aufgrund der ärmlichen Verhältnisse wurde Börger von der Auswanderungswelle nach Amerika im 1900 Jahrhundert erfasst. 1887, mit dem Ende der Feudalherrschaft des Herzogs von Arenberg erlebte die Region einen wirtschaftlichen Aufschwung, da die Bedingungen für die Bauern besser wurden und sich mehr von ihnen neue Ackerflächen kaufen konnten. In dieser Zeit begann auch das Torfstechen in Börger.
1879 siedelten Bauern im Norden von Börger, jenseits des Waldes, es bildete sich die Siedlung Börgerwald. 1930 bis 1940 siedelten Bauern am Nordrand des Gemeindegebietes, d. h. nördlich von Börgerwald und Börger im Moor – es bildete sich die Siedlung Börgermoor. 1934 wurden die beiden Ortsteile Börgermoor und Börgerwald unabhängig von Börger und zur Gemeinde Surwold vereinigt.
Börger gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der infolge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.