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Viele Wege führen zum Cache Traditional Cache

Hidden : 5/1/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Über den Cache

Dieser Cache befindet sich am sog. Tössgewerbekanal (siehe unten). Der Kanal zeugt noch von einer Zeit, in dem das Tösstal noch von Fabriken und Industrie geprägt war. Wenn du den Cache gehoben hast, nutze doch die Zeit und spaziere dem Kanal entlang abwärts. Zuerst kommst du an einer Schläuse vorbei, dann zum Häuschen in dem der Kanal in ein Rohrleitungsaquädukt übergeht. Dort findest du linkerhand eine Treppe runter zum Veloweg und zur Töss. Dort findest du auch einen Schwemmsteg, auf dem du die Töss überqueren kannst. Du solltest geschlossenes Schuhwerk haben. Bei Regen, Schnee oder Nässe erhöht sich die T Wertung schnell mal um eine Stufe. Du solltest einigermassen gut zu Fuss sein.

Industrie im Tösstal

Ab 1800 führte die Mechanisierung der Baumwollindustrie zu einer starken Industrialisierung des ganzen Tösstals mit Fabrikkomplexen, die teilweise durch Kanalsysteme miteinander verbunden waren.

1802 wurde als erste die Spinnerei Hard in Winterthur-Wülflingen eröffnet. Im oberen Tösstal setzte die Mechanisierung 1817 mit der unteren Mühle Rikon, der ersten Spinnereifabrik ein. 1821 folgte die erste Spinnerei Heinrich Guyers bei der Mühle Bauma, 1824 die Spinnerei bei der oberen Mühle Rikon, 1824/1825 die Spinnerei Eskimo in Turbenthal, 1825 die obere Spinnerei Turbenthal sowie die Spinnerei Rämismühle und 1827 die Spinnerei Neuthal.

Die frühen Spinnereibetriebe übernahmen die Wasserrechte und Wasserleitungen älterer, ehehafter Mühlen, die keinen Wasserrechtszins zu leisten hatten. Ursprünglich gab es zwischen Bauma und Sennhof 34 Wasserkraftanlagen: Bauma 12, Wila 5, Turbenthal 6, Rämismühle 1, Zell 2, Rikon 4, Kollbrunn 3 und Sennhof 2. Sie wurden mit Francis-, einigen Kaplanturbinen und wenigen Wasserrädern betrieben.

Zwischen 1980 und 2010 wurden die Spinnereien und Webereien in Steg, Bauma, Wila, Turbenthal, Rämismühle und Kollbrunn, Pfungen, Freienstein ZH sowie Rorbas stillgelegt. Als letzte stellte die Spinnerei Sennhof 2016 den Betrieb ein. Einige ihrer Wasserkraftanlagen wurden saniert und werden weiter betrieben.

Quelle: Wikipadia

Tössgewerbekanal

Von Wila bis Leisental besteht ein einst gemeinsam genutztes Kanalsystem, der Tössgewerbekanal. Der Tössgewerbekanal ist ein zwölf Kilometer langes Kanalsystem im oberen Tösstal zwischen Wila (Grundwasserweiher Blautopf 558 m ü. M., Seidenweberei Rosenberg), und Sennhof (Kyburgerbrücke Leisental 463 m ü. M.). Ursprünglich waren die Kraftwerke von 14 Fabriken mit einer Bruttoleistung von 2090 PS angeschlossen.

Die erste Quelle wurde am rechten Tössufer im Ifang in Turbenthal gefasst. Die Firma Ulrich Bühler AG durfte 1846 für ihre Sägen und Maschinenmesserfabrik in Turbenthal erstmals Tösswasser fassen (Wasserrecht Nr. 58). Die häufig ausgetrocknete Töss war der Grund, dass 1868 und 1877 von den Talflanken links der Töss Wasser in den Kanal eingeleitet wurde. In Wila wurde der Grundwasseraufstoss im Espi, der Hüttlibach und der Mülibach in einer hölzernen Dükerleitung unter der Töss durchgeführt. Die Eigentümer am Tössgewerbekanal erhielten 1884 die Bewilligung der Töss 500 Liter Wasser pro Sekunde zu entnehmen, 1920 wurden es 1000 Liter und 1948 1500 Liter.

Nach der Hochwasserkatastrophe von 1876 musste das Kanalsystem weitgehend erneuert werden. 1886 wurde das Wasser des Turbenthaler Katzenbachs dem Gewerbekanal zugeleitet. 1920 wurde die Gesellschaft der Wasserwerkbesitzer Turbenthal-Rämismühle gegründet (Wasserrecht Nr. 65). Die Wasserkraftanlagen sämtlicher Fabriken entlang der Töss nutzten das Wasser des Gewerbekanals nacheinander in ununterbrochener Folge: Der Unterwasserkanal einer Fabrik wurde nach wenigen 100 Metern zum Oberwasserkanal der nächsten Fabrik. In Rämismühle wurde das Wasser nach der Baumwollspinnerei Stahel in einer Syphonleitung unter der Töss auf das linke Ufer geleitet, wo es die Hornsagi antrieb und den Himmerichweiher spies.

Für den aufwändigen und teuren Kanalunterhalt suchten Kanton, Gemeinden und Wasserwerkbesitzer 1978 eine gemeinsame Lösung. Der intensivst genutzte Abschnitt von der Tösswasserfassung (Schwimmbad Turbenthal) bis zur Eskimo Textil (Hutzikon) des Tössgewerbekanals sollte erhalten bleiben und der Rest zugedeckt werden. Die Gemeinde Turbenthal hat ihre Anlage hinter dem Gemeindehaus (Wasserrecht Nr. 60, Boller-Winkler/Schlossberg) als betriebsfähiges Museum restauriert.

Der Kanal wird heute (2018) von vier Kraftwerkanlagen (Betreiber Spinnerei Bühler und Axpo) mit 1273 PS genutzt: Das Wasser wird an der Wehranlage im Schöntal (Kollbrunn) durch zwei Fassungen ausgeleitet und fliesst auf die Turbinenanlagen der oberen und unteren Spinnerei Kollbrunn (Wasserrechte Nr. 100 und 49). Der Oberwasserkanal führt seit 1877 mit einem Rohrleitungsaquädukt (erste Druckleitung der Gebrüder Sulzer) über die Töss. Von Kollbrunn aus wird das Wasser zur Spinnerei Sennhof und zum Kraftwerk Linsental (Wasserrechte Nr. 35 und 78) weiter geleitet. Ursprünglich wurde die Wasserkraft vom 700 m flussabwärts liegende Linsental mittels Seiltransmission zur Spinnerei Sennhof übertragen. Im Zusammenhang mit der Restwassersanierung und Produktionssteigerungsbauten (Kollbrunn) sollen die unbefristeten Konzessionen der Kraftwerkskette Schöntal-Kollbrunn-Sennhof bis 2043 befristet werden.

Quelle: Wikipadia

Schwemmsteg

Du findest mehr zum Schwemmsteg auf der Webseite von ProKollbrunn.

Weiteres

Wenn du noch mehr wissen möchtest, es gibt hier einen 15km langen Lernpfad "Töss 91".

Additional Hints (Decrypt)

Rgjnf Naynhs xöaagr urysra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)