Der magische Ring von Paußnitz II
2. Fund 2001
Durch Dr. Arnold Muhl wurde der Ring im Landesmuseum 2001 wiederentdeckt.
Der Silberring (Relativ reines Silber, ca. 950/1000 (kupferlegiert)) hat ein Gewicht von 5,1 g. Der Innendurchmesser ist 18,8 mm und der Ring ist ca. 5 mm breit und aussen 12 eckig. Auf den 12 Flächen befindet sich jeweils ein Zeichen, welches vertieft graviert ist.
Nach der Wiederentdeckung durch Dr. Arnold Muhl bat er zahlreiche Experten um Deutungshilfe. Friedrich Röhrer-Ertl gelang es 2003 mit Hilfe anderer, aus den teils verzerrten, gedrehten oder gedoppelten Symbolen einen wahrscheinlichen Text herauszulesen. Neben einem Kruckenkreuz und einem neunblättrigen Palmzweig fanden sich Buchstaben, die bei der Herstellung des Ringes um 1200 schon 300 Jahre nicht mehr verwendet wurden. Diese lauten, beginnend nach dem Kreuz: NAINE MI XPS. Röhrer-Ertl deutete den Text als „(Ver)neine mich Jesus“. XPS (Chi rho sigma) ist eine griechische Buchstabenfolge, die im Mittelalter Verwendung fand für Christus. Das fehlende „ch“ von „mich“ fände sich somit im anschließenden X (Chi) wieder. Zwischen XPS befindet sich das Feld mit dem Palmzweig, der als christliches Symbol bekannt ist und dessen neun Äste sich vielleicht auf die Dreifaltigkeit beziehen könnten.
Aus Wikipedia
Für die Cache-Reihe gibt es einen Bonus
GC8Q5AE Bonus Paußnitz
Die erforderlichen Werte ABCD für die Ermittlung der Koordinaten findet ihr in folgenden Caches
A in GC8Q581 Der magische Ring von Paußnitz I
B in GC8Q5A3 Der magische Ring von Paußnitz II
C in GC8P6ET Sühnekreuz
D in GC8Q5AA Grab-Kreuzstein