Dieser "Tradi" kann einzeln angegangen werden oder als Spaziergang vom St. Galler Neudorf nach Goldach. Auf diesem Weg gibt es noch 6 weitere Tradis als Serie. Wer alle 7 findet kann dann auch den Bonuscache besuchen. Mit etwas Abenteuerlust oder kleinem Umweg sind alle auch mit dem Fahrrad zu erreichen. Dabei wird's allerdings auch mal holpern. Vernünftigerweise startet man in St. Gallen Neudorf.
Der Autobahnabschnitt von St.Gallen-Ost (Anschluss Neudorf) bis zur Verzweigung Meggenhus wurde zusammen mit dem Abschnitt Meggenhus - Buriet geplant. Dies als Teil der A 1 von St.Margrethen bis Genf. Gebaut wurde vom Goldachviadukt abwärts ab August 1968. Im oberen Abschnitt erst ab dem Juli 1969. Der Bund musste zuerst noch von der Notwendigkeit des Verzweigungsbauwerkes Meggenhus überzeugt werden. Die beiden Abschnitte waren damals die Verlängerung der bestehenden A1 ab Buriet und führten den Verkehr vor die Tore der Stadt St. Gallen. Die Eröffnung fand, noch ohne Verzweigung Meggenhus und Anschluss Kohlengruben (Rorschach), am 14. Dezember 1973 statt. Gekostet hat der Abschnitt rund 88 Millionen. Ab St. Gallen-Winkeln war die A 1 nach Winterthur (Eröffnung 1968) bereits in Betrieb. Der Zusammenschluss mit der Stadtautobahn erfolgte dann anfangs Juli 1987.
Zum Cache: Setz Dich auf's Bänkli und sieh Dir die grosse grüne Wiese rechts vor Dir an. Hier wurden für beide Abschnitte der Autobahn die bituminösen und die Betonbeläge hergestellt. Alle nötigen Kies-Sande, das Bitumen und der Zement wurden mit Lastwagen hierher gefahren, aufbereitet und an die Einbaustelle transportiert. Das Betonwerk wurde nach der Eröffnung zurückgebaut, die bituminös Aufbereitungsanlage blieb noch jahrelang stehen und versorgte die halbe Ostschweiz mit Belagsgut. Dann haben die st.galler Strassenbauunternehmer auf der anderen Seite der Kantonsstrasse eine neue und moderne Aufbereitungsanlage erstellt (MOAG) und das vor Dir liegende Gelände urbarisiert und dem Landwirt zur Bewirtschaftung zurückgegeben.