Die Geschichte des Muldentalbahn-Radwegs
Die Mulde, auch Vereinte oder Vereinigte Mulde, bietet gerade hier im Muldentalkreis unzählige idyllische Aussichten auf sowohl steile Hänge als auch auf wie aus verschlafenen Märchenwelten gerissene Landschaften. Dabei sind die Feueresse, Loreley und Grimmas Hängebrücke nur einige der Highlights, welche man entlang der Mulde finden kann. Der Name Mulde kommt von dem Wort Milda und bedeutet übersetzt soviel wie „Die Wasserreiche“. Durch die Zusammenführung der Freiberger und Zwickauer Mulde umfasst das Einzugsgebiet des Flusses große Teile Sachsens mit einem Hauptbestandteil der Nordabdachung des Erzgebirges. Aufgrund ihrer so zustande kommenden Wasserreiche und durch das starke Gefälle der Einzugsgebiete wird die Mulde als schnellst fließender Fluss Mitteleuropas betitelt.
An den Ufern der Mulde, zwischen Grimma und Wurzen, schlängelt sich hier der komplett asphaltierte Muldentalbahn-Radweg mit einer Länge von 18,5 km, wovon 13,5 km auf den Trassen der ehemaligen Bahnstrecke Großbothen – Wurzen verlaufen. Die komplette Strecke gilt heutzutage als sehr gut ausgebaut und wird jedes Jahr von unzähligen Besuchern belaufen und befahren. Auch wird er des Öfteren für Tuniere und andere Veranstaltungen genutzt. Der beliebte Zustand des Muldentalbahn-Radwegs beruht auf dessen Grundlage, welcher auf einer alten Bahnstrecke verläuft.
Bis 1969 fuhr hier noch der Personenverkehr von Großbothen nach Wurzen über Grimma. Nachdem 1990 auch der Güterverkehr eingestellt wurde, verfiel die Strecke zusehends. Die nächsten Jahre sah man nur vereinzelt Kinder auf den alten Gleisen spielen. Wilde Beeren, gerade zwischen Nerchau und der Autobahnbrücke versperrten den alten Bahndamm teils gänzlich. Doch trotz der Vernachlässigung hielt die Strecke dem Jahrhundertwasser 2002 stand. Dies war wohl auch einer der Gründe, weshalb die alte Bahnlinie ab 2004 als Radweg restauriert freigegeben wurde.
Nun findet man in den Beschreibungen des Radweges zwar die Aussage, dass dieser keine Viadukte oder Tunnel beinhaltet. Jedoch überragt der neue Radweg viele alte Wege und Passagen. So auch den alten Wanderweg vom Wermsdorfer Wald in Richtung Nerchau. Dieser verläuft ungesehen genau unterhalb des Radweges an den Ufern der Mulde und birgt so manches Geheimnis.
Zum Cache
(benötigt Zeit & ist nicht zum „Schnell mal mitnehmen" gedacht/geeignet)
(Bitte achtet beim Öffnen und vorallem beim Schließn des Caches auf die Anleitung, dieser Cache benötigt KEINE rohe Gewalt.
Lässt er sich doch mal nicht schließen meldet uns dies einfach mit einer kurzer Nachricht. Danke)
Eines dieser Geheimnisse ist der alte Hexentunnel, welcher Ziel dieser Letterbox ist. Ihr startet hier im Nerchauer Park vor dem Völkerschlachtsdenkmal, merkt euch die beiden Jahreszahlen (obere und untere Jahreszahl) und die Zahl, welche auf dem Denkmal am häufigsten vorkommt für später. Nun geht es in Richtung des restaurierten Nerchauer Bahnhofs aus alten Zeiten. Haltet euch vor dem Bahnhof links und ihr erreicht einen kleinen Tunnel, welcher euch unter dem Radweg entlang zu den Muldenwiesen führt. Auf eurer linken Seite ragt dabei die ganze Zeit bis zum Tunnel die Nerchauer Kirche auf dem Kirchberg empor.
Habt ihr nun den Tunnel passiert, biegt ihr wieder links ab und folgt dem verschlafenen Wanderweg für zirka 550 m bis ihr den nächsten Tunnel findet. Lasst euch Zeit und genießt diesen alten Weg ruhig, ihr findet auch die eine oder andere Bank bis zum Tunnel, falls ihr eine Pause einlegen möchtet.
Habt ihr den kleinen alten Tunnel gefunden? So steht ihr nun vor dem halb vergessenen Nerchauer Hexentunnel. Dieser führt euch zu einer abgeschiedenen Waldtreppe welche früher in Richtung der Kirche zu Nerchau verlief. Heute ist er eher mysteriös, verborgen, fast vergessen und für die Augen der auf dem darüber verlaufenden Radweg Wandelnden "verschlossen"!
Die Anzahl der Stufen, welche Ihr empor steigen sollt berechnet ihr wie folgt.
C = X+Y+Z-B
X = Die letzten beiden Zahlen der oberen Jahreszahl
Y = Die letzten beiden Zahlen der unteren Jahreszahl
Z = Die am häufigst vorkommende Zahl auf dem Denkmal
B = Die letzte Ziffer der Jahreszahl der Freigabe des Muldentalbahn-Radwegs
Habt ihr nun die Waldtreppe bestiegen, habt ihr euer Ziel erreicht und das Versteck liegt direkt vor euch. Bitte beachtet die Anleitung zum Öffnen und Schließen des Caches, damit sich noch viele Cacher nach euch an dieser Letterbox erfreuen können. Diese Letterbox befindet sich im Naturschutzgebiet Döbener Wald, ihr müsst die offiziellen Wege daher zu keiner Zeit verlassen. Von uns noch einmal der Hinweis: Dieser Cache benötigt KEINE Gewalt, wenn sich sein Versteck nicht öffnen lässt, teilt uns dies einfach mit, anstatt Gewalt walten zu lassen. Es gilt, dass auch Cacher nach euch noch Freude an dieser Letterbox finden sollen.
Diese Letterbox soll dazu dienen diesen "verschlossenen" Weg für die Augen der darüber Wandelnden wieder zu öffnen und euch an diesen versteckten Ort zu führen. Und was öffnet Verschlossenes?
Richtig, ein Schlüssel. Damit ihr jedoch nicht dem "Fluch" des Hexentunnels verfallt,
sei hier die Engelszahl 111 ein Mittel, diesem entgegenzuwirken.
Doch ... ups ... welcher Schlüssel war das nochmal?
Nun ja, lasst euch Zeit für diesen Cache und dafür, die idyllische Ruhe mit der Aussicht zu genießen.
Tipp zum Versteck, Achtung Spoiler:
Habt ihr Probleme beim Öffnen oder Schließen des Verstecks?
:SPOILER START: Dann findet Ihr hier einen kurze Videoanleitung zur Öffnung und Schließung des Verstecks. :SPOLER END:
Lässt sich das Versteck trotzdem nicht schließen? Dann schreibt uns eine Nachricht und wir schauen zeitnah nach dem Rechten + schließen den Cache.
Tipp zur Umgebung:
Ihr könnt der Treppe bis ans Ende folgen um einen schönen Ausblick auf die Nerchauer Kirche zu erhalten, welche gerade im Sommer immer einen Blick wert ist.
Zudem zeigt ein Schild auf dem Cache zum "singenden klingenden" Baum (ein altes Versteck), welcher gerade bei starkem Wind zu hören ist.