Kriegerdenkmal in Reinholdshain
Viele Kriegerdenkmäler nach den Einigungskriegen 1864, 1866 und 1870/71
(Deutsch-Französischer Krieg)
haben weniger die Ehrung der Gefallenen, als vielmehr aller (auch der überlebenden)
Kriegsteilnehmer zum Inhalt.
Nach der Reichsgründung und dem gewonnenen dt.-frz. Krieg werden
die mit den Ehrenmalen bedachten Soldaten
häufig in den Inschriften als „siegreiche Helden“ bezeichnet. Orte, die Kriegsteilnehmer entsandt hatten,
gedachten ihrer Veteranen und Toten häufig mit Denkmälern an zentralen öffentlichen Orten,
beispielsweise am Rathaus, am Schulhaus, auf dem Marktplatz, im Stadtgarten usw.
Die Denkmale wurden von Kriegervereinen und den Gemeinden gestiftet.
Dem damaligen nationalen Selbstverständnis zufolge zieren solche Ehrenmale oft Viktoria,
Germania, oder Adler mit ausgebreiteten Schwingen, auch der Obelisk als uraltes Siegeszeichen
ist häufig anzutreffen. Reine Toten-Ehrenmale weisen oft übertrieben schmuckvolle Sarkophag-,
Aufbahrungs- oder Urnendarstellungen auf, die einem Staatsbegräbnis gerecht würden,
aber nichts mit der tatsächlichen Beisetzungssituation zu tun haben. Die Darstellung
soldatischer Figuren geschah auf den Ehrenmalen 1870/71 nur sehr selten.
Der Aufstellung von Denkmälern kam ein Gesetz von 1890 entgegen, das die Befugnis
zur Errichtung von Denkmälern auf die Gemeinden übertrug. Ab dann wurden zahlreiche neue Ehrenmale
für 1870/71 errichtet, insbesondere zu Jahrestagen des Sieges über Frankreich,
wie dem 25sten 1896 oder dem 40sten 1911. Die Industrialisierung hatte inzwischen viele Gemeinden
zu Geld kommen lassen, die überlebenden Veteranen waren nun im gesetzten Alter und
setzten sich hiermit oft auch selbst ein Denkmal. Gleichzeitig sind viele nach 1900
errichtete Denkmäler für 1870/71 auch Zeichen der Militarisierung, die die Gesellschaft
unter Kaiser Wilhelm II. erfuhr.
Das Kriegerdenkmal wurde 1904 für die im Deutsch-Französichen Krieg 1870/71 gefallenen Soldaten des Ortes auf der ehemaligen Wasserburg von Reinholdshain errichtet. Seit dem 25. September 1961 steht die Anlage unter Denkmalschutz.
Quelle des Hintergrundbildes und des Textes: Wikipedia
Nun zum Cache:
Da die Ecke hier schon einige Monde keinen Cache mehr gesehen hat, wirds Zeit den Ort wiederzubeleben.
In der Dose finden ein paar Coins oder TB´ s Platz und natürlich auch das Logbuch.
Bitte sonstigen Müll im Cache oder der Umgebung wieder mitnehmen oder gleich zuhause lassen !!!
( Ich schmeiss alles rigorous weg, was da nicht rein gehört. )
Ich hafte auch nicht für weggekommene TBs und Coins
Wenn mal was kaputt geht, sagt einfach bescheid. Ich reiße niemandem den Kopf ab.
Passt unbedingt auf Muggel und die Nachbarn auf.
Bitte alles wieder gut tarnen
Photos sind gerne gesehen.
So ab gehts zur Dose ! Viel Spass