Eltern-Info vorab
Der Cache ist für Kinder im Grundschulalter konzipiert. An dieses Alter sind die Rätsel und die Routenführung angepasst. Der Weg führt als Runde ca. 2,5 km über breite Forstwege, die nie weiter als 5 m verlassen werden müssen. Unser 7-Jähriger Tester hat (mit Hilfe) 2 Stunden gebraucht. Der Cache ist nur nachts machbar. Geht bitte bei Einbruch der Dunkelheit los und bleibt auf den Wegen, damit der Wald dann auch mal seine Ruhe hat.
Die Navigation erfolgt im Groben über die Koordinaten (A1, C6 usw.) der beigefügten Karte, im Nahbereich dann über Reflektoren: Weiße Reflektoren zeigen den Weg, rote markieren die Stage.
Tipp: Die Reflektoren sind recht klein (Reißnagel) und könnten übersehen werden. Hält man die Taschenlampe auf Augenhöhe, kann man sie wesentlich besser erkennen.
Da es für Kinder besonders frustrierend ist, bei einem relativ langen Cache nicht weiterzukommen und am Ende den Final nicht heben zu können, gibt es eine Komplettlösung (außer fürs Final). Bei den Koordinaten N49° 43.633 E11° 05.694 könnt Ihr ein Wort finden. Wenn Ihr nun eine E-Mail an die Adresse geocaching-Wort@web.de schickt, bekommt Ihr die Komplettlösung geschickt.
Parken könnt Ihr bei N49° 43.371 E11° 05.284, schaut dann auf der Karte nach, wo Ihr anfangen müsst.
Jetzt geht’s los mit:
Die drei Fragezeichen Kids – Jagd auf die Juwelen-Beute
Es ist ein schwüler Tag, als die drei Fragezeichen gemütlich zusammensitzen und Kirschkuchen essen - nein, nicht in ihrem Hauptquartier, der Kaffeekanne, sondern bei Dir im Garten. „So gut wie Tante Mathildas ist er nicht, aber er kommt schon nah ran“, meint Justus und schaufelt sich noch ein Stück auf den Teller. Die drei Fragezeichen haben bei einem Rätselwettbewerb den Hauptpreis gewonnen: eine Woche Urlaub in der Fränkischen Schweiz mit Übernachtung bei einem ihrer größten Fans - bei Dir! Seit drei Tagen seid Ihr nun in der Fränkischen unterwegs, klettert über Felsen und erkundet Burgen und Höhlen. Aber heute ist es einfach zu heiß: Ihr ruht Euch lieber bei einer kühlen Cola und Kirschkuchen aus. Schließlich aber wird Peter zappelig: „Kommt Leute, wir können doch nicht den ganzen Tag hier herumsitzen. Da werden mir ja die Beine ganz kribbelig.“ „Aber es ist doch viel zu heiß, um großartig etwas zu unternehmen“, wiegelt Justus ab, "sei doch froh, dass uns Tante Mathilda nicht wie sonst immer über den Schrottplatz hetzen kann". „Wie wäre es denn, wenn wir eine Runde im Wald Fahrrad fahren würden?“, schlägst Du vor, „da ist es nicht so warm und wir bekommen alle etwas Bewegung.“
Und so fahrt Ihr eine halbe Stunde später mit Euren Rädern am Lebenshilfe-Spielplatz vorbei in den Wald hinein. Trotz der Hitze will Peter einen Wettkampf veranstalten: Ihr tretet in die Pedale, aber aller Einsatz bringt nichts, denn natürlich gewinnt Peter haushoch, während Du nur japsend hinterherradelst. Erschöpft lasst Ihr Euch unter einem Baum mit Blick auf Serlbach nieder. In der Ferne hört Ihr plötzlich Polizeisirenen. Während Ihr Euch umschaut, wo das Geräusch herkommt, stolpert ein Mann aus dem Wald. Er scheucht dabei eine Elster auf, die empört schimpfend davonflattert. „Was ist denn da los?“, fragt Bob verwundert. Der Mann schaut sich gehetzt um und rennt dann den Weg in Eure Richtung entlang. „Just, der kommt auf uns zu, was sollen wir machen?“, ruft Peter, während er schon fluchtbereit aufspringt. „Der wird uns schon nichts tun, wir sind doch zu viert“, meint Justus und kämpft sich deutlich weniger dynamisch auch hoch. Da rennt der Mann auch schon keuchend an Euch vorbei, seine Kleidung ist vom Sprint durch den Wald eingerissen und Dornen haben seine Arme zerkratzt. Hektisch blickt er sich um, während die Polizeisirenen immer näher kommen und so übersieht er Deinen Rucksack, den Du neben dem Fahrrad auf den Boden gestellt hast. Der Mann bleibt mit einem Fuß am Schultergurt hängen, kommt ins Straucheln und schlägt schließlich lang hing. Laut fluchend kämpft er sich wieder hoch und kommt, die Fäuste drohend erhoben, auf Euch zu. In diesem Moment kommen zwei Polizeiautos mit blinkenden Blaulichtern um die Ecke und halten auf Euch zu. Der Mann wirft einen entsetzten Blick auf die Streifenwagen, wirft Euch noch einige Schimpfwörter an den Kopf und rennt wieder in den Wald hinein, wo er aus Eurem Blickfeld verschwindet. Die Polizeiautos rasen an Euch vorbei und biegen in den nächsten Waldweg ein – ganz offensichtlich, um den Mann zu verfolgen.
„Was war denn das?“, fragst Du noch immer völlig verblüfft. „Der Kerl war doch auf der Flucht vor der Polizei, oder?“, meint Peter. Justus stimmt seinem Detektivkollegen zu: „Das sah ganz danach aus. Habt Ihr seinen panischen Blick gesehen, als die Polizeiautos um die Ecke kamen?“ Du bist inzwischen zu Deinem Rucksack, den der Flüchtende ein Stück mitgeschleppt hat, gegangen, um ihn aufzusammeln. Als Du ihn Dir auf die Schulter wuchtest, siehst Du auf dem Boden einen Umschlag liegen. Interessiert hebst Du ihn auf und betrachtest ihn von allen Seiten.
„Was ist das denn für ein Brief?“, fragt Bob mit einem kritischen Blick auf den zerknitterten Umschlag in Deiner Hand. „Er ist an ein Postfach adressiert, man kann nicht erkennen, an wen er gerichtet ist“, erklärst Du nach einem Blick auf die Adresse. „Der Brief muss dem Mann aus der Tasche gerutscht sein, als er hinfiel“, kombiniert Peter. „Und was machen wir jetzt damit?“, fragt Bob. „Wir sollten den Brief zur Polizei bringen“, schlägst Du vor. „Immer langsam, das riecht doch nach einem Fall für die drei Fragezeichen“, meint Justus, „wir sollten wenigstens mal einen Blick in den Umschlag werfen, der ist noch nicht zugeklebt.“ Ihr schaut Euch an und auch wenn Euch etwas unbehaglich ist, siegt die Neugier und Ihr öffnet den nur lose verschlossenen Brief. Darin findet Ihr einen Brief, einen Text mit Anweisungen und eine Art Karte. „Was steht denn in dem Brief? Los, Just, lies vor!“, forderst Du den Chef der drei Fragezeichen auf.
„Ok, hier steht Folgendes:
Lieber Ludwig,
ich habe unsere Beute sicher versteckt. Leider ist mir jetzt die Polente auf den Fersen und ich weiß nicht, ob ich rechtzeitig untertauchen kann. Hol Dir die Beute und triff Dich dann mit mir. Eine Beschreibung, wann und wo Du mich treffen kannst, findest Du bei der Beute.
Damit nicht jeder Depp die Beute findet oder für den Fall, dass dieser Brief in die falschen Hände gerät, habe ich sie besonders gut versteckt. Du kannst sie nur nachts finden und musst einige Rätsel lösen – aber ich weiß ja, dass Du ein cleveres Kerlchen bist und das im Gegensatz zur Polizei schon schaffen wirst.
Schnapp Dir also
- eine Taschenlampe
- eine UV-Lampe
- einen Laserpointer
- ein Smartphone mit NFC
- die beiliegende Schatzkarte, die Wegbeschreibung und diese Geschichte
- und optional für Kinder als Hilfe einen wasserlöslichen Folienstift und ein Feuchttuch oder ein Taschentuch und Wasser zum Reinigen (bitte hygienisch arbeiten!)
Begib Dich dann im Dunkeln zur markierten Stelle und schau mal, ob Du erleuchtet wirst, wenn Du die Taschenlampe einschaltest,
Viel Erfolg!
Schorsch
„Wow, wir halten eine Schatzkarte in unseren Händen“, rufst Du begeistert aus. „Nicht so laut!“, bremst Dich Bob, „das muss ja nicht jeder hören.“ „Wir sollten den Brief samt Karte sofort zur Polizei bringen“, schlägt Peter vor, „er gehört doch ganz offensichtlich Verbrechern.“ „Nun ja“, meldest Du Dich etwas zögerlich, „oder … vielleicht… naja wir könnten ja auch der Polizei die Arbeit abnehmen und die Beute für sie finden. Und da bei der Beute ja auch der Treffpunkt der Verbrecher hinterlegt ist, könnten wir der Polizei am Schluss sogar sagen, wo sie sie schnappen kann.“ „Du hast wohl zu viele Krimis gelesen“, grinst Bob, nickt aber zustimmend. „Freunde, ich finde unser fränkischer Gastgeber hat völlig recht, wir sollten versuchen, die Beute heute Nacht zu finden.“
Mach Dich zusammen mit den drei Fragezeichen Kids auf die Jagd nach der Beute. Pack dazu alle im Brief genannten Ausrüstungsteile ein und begib Dich bei beginnender Dunkelheit zum auf der Karte eingezeichneten Startpunkt.
Download Karte und Wegbeschreibung
Achtung: Der folgende Link startet den Download einer Datei, die Material enthält, das zum Finden des Geocaches benötigt wird. Als der Cachebesitzer versichere ich, dass diese Datei ungefährlich ist. Die Datei und ihr Inhalt sind nicht von Groundspeak oder einem Geocache-Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft worden und die Datei wird auf eigene Gefahr heruntergeladen.
Wegbeschreibung und Karte