Herzlich willkommen zu unserem Snatgang Teil 8. Wir gehen gemeinsam die Grenzen von Ottensen ab. Auf dem Wilhelmsweg gehen wir nun am Friedhof vorbei.
Anfang der 1960 Jahre erhielt Ottensen einen gemeindeeigenen Friedhof. Bis dahin wurden die Ottenser im nahen Beckedorf beigesetzt. Durch sehr viel Eigenarbeit konnten damals die Baukosten gesenkt werden. Ein Teil der Kosten konnte auch durch den Verkauf von Grabstellen gedeckt werden. 32 Bürger erwarben Urkunden für Wahlgräber.
Die Friedhofskapelle konnte im September 1965 eingeweiht werden. Auch hier wurde ein großer Beitrag durch Spenden in Ottensen aufgebracht.
Da die gemeindeeigene Friedhofskapelle nicht zur Kirche gehört, machte in früheren Zeiten so manch konfessionsloser Bürger aus Lindhorst auf seinen „letzten Weg“ noch mal Halt in Ottensen. Das hat sich aber inzwischen geändert.
Der Friedhof und die Kapelle sind nur ein Beispiel für das Engagement vieler Ottenser Bürger in ihrem Ort.