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Angeln am Heinitzer Weiher 1 Traditional Cache

Hidden : 5/24/2020
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Kleine Angelcache Runde am Heinitzer Weiher, 6 kleine Tradis plus noch einen Bonus. Gesamtlänge ca.3km.Die Dosen hängen in einer Höhe von max.7 meter. Bitte eigenen Stift mitbringen. Die Runde nicht in Dunkelheit angehen.

Hier noch was Geschichtliches. Die Heinitzer Weiher wurden vom Königlichen Steinkohlenbergwerk Heinitz als Wasserreservoir für die beiden Gruben Heinitz und Dechen angelegt. Mit Beginn der Kohlenförderung stieg der Bedarf an Brauchwasser enorm an. Ein Sammelweiher im Weilerbachtal, der 1874 fertiggestellt war, sorgte für Abhilfe. Der Weilerbachweiher fasste rund 440 000 Kubikmeter Wasser, was dem durchschnittlichen Jahresbedarf an Speisewasser entsprach. Er staute das Wasser des Weilerbaches aus den Quellbächen des Großenbruchs und des Herrchenbachs, außerdem Quellwasser der umgebenden Hänge. Im Jahr 1911 lag der Weiher wegen lang anhaltender Trockenheit während der Sommer- und Herbstmonate fast trocken. Am 1. Juli 1911 wurde mit den Erdarbeiten zum Anschütten eines neuen Staudammes begonnen, um oberhalb der bereits vorhandenen beiden Weiher einen dritten Weiher anzulegen. Dies war der Damm des oberen und „eigentlichen“ Heinitzer Weihers. Am Ende des neuen, oberen Weihers wurde der Wasserstand durch einen vor dem Damm errichteten Mönch geregelt, einer Überlaufvorrichtung durch den Damm hindurch. Das Baden war im Sommer 1914 in den Heinitzer Weihern (dem unteren und mittleren Weiher) nicht erlaubt. Dies geht aus einer Notiz in der Saar-Blies-Zeitung hervor: „Nach den Bestimmungen der hiesigen Berginspektion Heinitz ist das Baden in den Weilerbachweihern, das Fischen in den Weihern, das Betreten der Anlagen und der Aufenthalt in der Umgebung der beiden Weiher streng untersagt. Auch ist die Benutzung der Badeanstalt im unteren Weiher nur den Beamten der Berginspektion 7 gestattet. Andere Personen bedürfen einer Erlaubniskarte, die auf dem Inspektionsbüro ausgestellt wird.“ Der untere Weiher war deshalb auch als „Beamtenweiher“ bekannt. Wann der Heinitzer Weiher offiziell zum Badebetrieb freigegeben wurde, ist auch den Museumsdirektoren der Heimatstube nicht bekannt. Es dürfte in den zwanziger Jahren der Fall gewesen sein. Aus dem Verwaltungsbericht von Neunkirchen vom Jahre 1930 geht hervor, dass „es Bad in der Weilerschbach“, wie es von der Bevölkerung genannt wurde, in jenem Jahr sage und schreibe 78 373 Besucher zählte. Es waren damals schon Umkleidekabinen vorhanden und ein Bademeister – Michael Edi aus Neunkirchen. Nach dem Krieg strömten die Spieser und Elversberger in Scharen zum Heinitzer Weiher. Ende der 1940er Jahre konnte sogar für einige Zeit wieder unter Aufsicht geschwommen werden. Auch die Umkleidekabinen waren wieder hergerichtet und der Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich durch Bojen markiert. Nachdem der Großenbruch als Siedlungsgebiet voll bebaut war und die Abwässer den Heinitzer Weiher stark verschmutzten, wurde das Baden im Weiher ab 1959 verboten. Da die Abwässer seit 1995 zur Kläranlage Heinitz geleitet werden, ist der Weiher wieder sauberer. Aber Baden ist trotzdem nicht erlaubt. Heute dienen der obere Heinitzer Weiher und seine Umgebung als Naherholungsgebiet für Spaziergänger, heißt es abschließend auf einer der Stellwände der Heimatstube. Quelle:Heimatmuseum Heinitz.

Additional Hints (Decrypt)

Obahf Mnuy avpug iretrffra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)