An den im Listing angegeben Koordinaten findet Ihr natürlich keinen Geocache, sondern einzig einen gelben, öffentlichen Postbriefkasten. Wie bei einem Mystery im Allgemeinen üblich, müsst Ihr die Koordinaten, an denen das Logbuch versteckt ist, erst über ein Rätsel in Erfahrung bringen (s.u.).
- Viel Spaß dabei!
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Feldpost)* – 1915
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Dieser Mystery resultiert quasi aus der Verknüpfung mit einem anderen Hobby von mir, der lokalen Geschichtsforschung. Hier kann bei der Recherche neben dem Studium alter Unterlagen und Dokumente oftmals auch das Lesen zeitgenössischer Korrespondenz eine große Rolle spielen. Diese Briefe und Karten sind, wie auch die handschriftlich ergänzten Dokumente jener Zeit, meist in Kurrentschrift (Allgemein oftmals auch als „Deutsche Schrift“ oder „Sütterlin“-Schrift benannt, auch wenn letztgenannte genau genommen nur eine spezielle Art der Kurrentschrift ist.) geschrieben.
Ein Mystery zu dieser alten Schriftart ist natürlich nichts Neues, doch dieser hier reiht sich thematisch bei unseren beiden Tradis „Reserve-Lazarett Hanau II“ - GC5GRH2 und „Am Wasserübungsplatz“ - GC5QP1Z ein. Denn die Postkarte, deren Text es zu entziffern gilt und mit deren Hilfe sich die Koordinaten errechnen lassen, stammt ebenfalls aus der Zeit des 1. Weltkriegs.
Sie wurde 1915 von einem zu diesem Zeitpunkt in der Hanauer Kaserne einquartierten Eisenbahnpionier geschrieben, der seinerzeit wohl auch am Wasserübungsplatz am Main im Behelfsbrückenbau für den Kriegseinsatz ausgebildet wurde.
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Hier die besagte Feldpostkarte:
(Tipp: Ein Linksklick mit dem Mauszeiger auf die jeweilige Ansicht vergrößert diese. – Wem das noch nicht groß genug erscheint – gerade für die Knöpfezählerei – macht stattdessen einen Rechtsklick und wählt „Bild im neuen Tab öffnen“ und hier dann wiederum einen Linksklick auf dem Bild um es im detailreichen XXL-Format dargestellt zu bekommen.)
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Nun zu den Fragen dazu:
F1: An welchen Verwanden schickte der Schreiber diese Feldpostkarte (siehe Anrede im Textfeld)?
_ _ _ _ _ _ (QS = 14)
F2: Welche handwerkliche Berufsbezeichnung, deren Tätigkeit der Schreiber seinen Worten nach selbst einige Tage ausübte, ist im Text benannt?
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ (QS = 9)
F3: Wie bezeichnet der Schreiber das Bild auf der Vorderseite, welches den 1. Zug der 7. Kompanie des Eisenbahn-Regiment II in Hanau zeigt, im Text noch? Als … (Es gilt die Schreibweise auf der Karte!)
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ (QS = 12)
F4 Wie viele Knöpfe der Knopfleiste seiner Uniformjacke sind bei dem Soldaten mit dem großen Schnurbart, jenem auf dem Foto direkt rechts neben Heinrich Wesemann, zu sehen?
_ (einstellige Zahl)
F5: Und wie viele Knöpfe (ebenfalls die der Knopfleiste) sind bei dem anderen direkten Nachbar von Heinrich Wesemann zu sehen?
_ (einstellige Zahl)
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- Ihr benötigt bei den ersten drei Fragen immer den Buchstabenwortwert (BWW) des jeweiligen Lösungswortes.
- Bei den Antworten zu den Fragen 4 und 5 zählt jeweils die Zahl als solche.
Anmerkung: Ein Strich symbolisiert immer einen Buchstaben bzw. eine Zahl.
In keinem der gesuchten Wörter kommt ein Eszett (ß) oder irgendwelche Umlaute (ä-ö-ü) vor.
Als Hilfe und Euch zur Überprüfung wird zusätzlich die Quersumme (QS) des jeweiligen BWW in Klammern angegeben.
Berechnet werden die Start-Koords für diesen Mini-Multi nach folgender Formel (die wesentlich komplizierter ausschaut als sie ist):
N 50° (F1 + F2 + F3) x (F4 x F5) – 558
E 8° (F1 x F2) + (F3 x F4) - 241 + 50000
(Das Komma kommt dann natürlich jeweils VOR die drittletzte Ziffer.)
Um festzustellen, ob Ihr Euch weder verlesen noch verrechnet habt, könnt Ihr im Checker die ermittelten Startkoordinaten prüfen.

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An den Startkoordinaten beim Außeneinsatz muss dann in Erfahrung gebracht werden, wie der Name (10 Buchstaben) des sich dort befindlichen Bauwerks lautet. Für die Peilung von hier aus zum Final muss dann dessen Buchstabenwortwert (BWW) wie folgt in die Formel eingesetzt werden:
X Grad: BWW – 29,52
Y Meter: BWW x 2 – 112
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Und noch etwas zu guter Letzt:
- Online-Logs mit irgendwelchen spoilernden Hinweisen werden gelöscht. Danke für Euer Verständnis!
(Gerne könnte aber in einem solchen Fall noch einmal nachgeloggt werden.)
- Fotos vom Log am Final hingegen sind willkommen 😉
(Hier erwartet Euch dieses Mal allerdings weder ein Gadget, eine Bastelarbeit, noch sonst irgendetwas in dieser Richtung.)
Happy Geocaching
- Die Drei Pilgermuscheln
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Wer will kann sich zum Zeichen seines erfolgreichen Logs hier gerne dieses kleine Banner in sein Profil einbinden:
Hier nun noch der Code zum Einfügen ins Profil:
<a href="http://coord.info/GC8QYP3"><img src="https://s3.amazonaws.com/gs-geo-images/110ba386-ae43-49c4-a328-12e990285f82_l.jpg"></a>
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)* Begriffserklärung: Als Feldpost bezeichnete man während des Ersten Weltkriegs zweierlei: Einerseits die Einrichtungen der Zivil- und Militärbehörden, die mit dem Postverkehr zwischen den Fronten und der Heimat sowie innerhalb der … Armee befasst waren, andererseits die Postsendungen (Briefe, Karten, Pakete) selbst. (Quelle: ww1.habsburger.net)
Grundsätzlich wurden im Fernverkehr Briefe, Postkarten, Geldbriefe und Postanweisungen der Militärangehörigen portofrei befördert. … Bei allen Sendungen nach und vom Feldheer musste der Vermerk „Feldpost“ angegeben sein und (soweit vorhanden) wurde ein Soldatenbriefstempel (Formationsstempel) angebracht. (Quelle: www.regionalgeschichte.net)
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