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Historische Angelei in Dittersdorf – Station 5 Traditional Cache

Hidden : 5/17/2020
Difficulty:
5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Historische Angelei in Dittersdorf – Station 5

Mit dieser Runde möchte ich euch meine Heimat am Rande des Erzgebirges etwas näher bringen, sowohl was die schöne Landschaft als auch die Historie angeht. Mit der Cacherei und der Geschichte verbinde ich hier zwei Aspekte, die mein Leben maßgeblich mitprägen und bereichern.

Zunächst war ich selbst skeptisch, was Angelcaches angeht – extra eine Angel für die Dosenjagd anschaffen, muss das sein? Aber inzwischen habe ich Gefallen an der Abwechslung und Herausforderung gefunden und deshalb beschlossen, eine eigene Angelrunde zu legen (oder zu hängen?). Dabei habe ich versucht, schöne Bäume für die Route auszusuchen. An jeder Station erwarten euch zwei Fragen zur Ortsgeschichte von Dittersdorf, die ihr mithilfe des jeweiligen Listings beantworten könnt und zur Errechnung der Bonuskoordinaten benötigt.

Für den Fußweg kann ich euch noch folgenden Tipp mit auf den Weg geben: absolviert die Runde in chronologischer Reihenfolge (wie das in der Geschichte nunmal so üblich ist), denn zwischen den Stationen sechs und sieben gehts ganz schön steil bergab, demzufolge wäre in umgekehrter Reihenfolge ein sehr langer, giftiger Anstieg zu bewältigen. Da die Route hauptsächlich am und im Wald entlangführt, herrscht absolutes Nachtsuchverbot! Parkmöglichkeiten gibt es auf der Ernst-Thälmann-Straße in Dittersdorf.

 

Katastrophen im 17. Jahrhundert

Während des 17. Jahrhunderts wurde Dittersdorf von mehreren Katastrophen heimgesucht; viele harte Winter, der schlimmste davon 1623/24 dauerte sechs Monate, ein Orkan 1660 oder das starke Zwönitzhochwasser 1628. Vier Jahre später marschieren kaiserliche Soldaten unter General Holk im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges in das Dorf ein. Einquartierungen, Plünderungen und Zerstörungen waren die Folge, das Rittergut wurde niedergebrannt. Noch mehrmals rückten Söldner in Dittersdorf ein und nutzten es als Quartier, zuletzt die Schweden 1648. Dabei schleppten sie Krankheiten, insbesondere die Pest ein. Wieviele der Einwohner dem „Schwarzen Tod“ zum Opfer fielen, ist nicht dokumentiert, doch die Gemeindechronik verzeichnet zwischen 1613 und 1679 allein fünf schwere Ausbrüche.

Additional Hints (Decrypt)

tebßr Svpugr anur qrf Mnhaf; Dhrefhzzr qre Obahfmnuy = 9

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)