Dieser Multicache erinnert an die Geburtsstunde des Geocachens. Am 2. Mai 2000 schaltete die damalige US-Regierung unter der Präsidentschaft von Bill Clinton die künstlichen Verschlechterung der Genauigkeit (Selective Availability) des GPS-Signals für nichtmilitärische Nutzer ab. Der Suchradius einer angegebenen Position verkleinerte sich damit von ca. 100 Meter auf etwa 10 Meter und machte den Einsatz von GPS-Geräten im privaten Einsatzgebiet praktikabel. 
Am 3. Mai 2000 vergrub Dave Ulmer in der Nähe der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon an der Position N 47° 17.276' W 122° 24.480' einen schwarzen Plastikeimer, in dem er CDs, eine Videokassette, eine Dollarnote, ein Buch, eine Steinschleuder und eine Konservendose mit Bohnen hinterlegte. Anschließend veröffentlichte er die Koordinaten des Verstecks in der Usenet-Newsgroup sci.geo.satellite-nav unter dem Titel „The Great American GPS Stash Hunt“ und startete damit ein weltweites Spiel, in dem an besonderen Orten Behälter mit Tauschobjekten und einem Logbuch versteckt werden. Als Regeln formulierte er „Get some Stuff, Leave some Stuff“ – „Nimm Zeug heraus, hinterlasse Zeug“ und das Führen eines Logbuchs, in dem sich die Finder eintragen und den Tausch von Gegenständen dokumentieren können. 

Panorama-Aufnahme der Position des ersten Geocaches
Innerhalb eines Tages nach der Veröffentlichung wurde der Stash [englisch „Geheimversteck“, „geheimes Lager“] als erstes von Mike Teague gefunden. Drei Tage später erstellte dieser eine private Website, auf der er die wachsende Anzahl an Stashes und deren Koordinaten dokumentierte.
Geocaching war geboren! 
Laut der Datenbank des inzwischen größten Geocache-Verzeichnisses Geocaching.com existieren heute weltweit insgesamt über 3 Mio. aktive Geocaches. In fast jedem Staat der Erde gibt es mindestens einen versteckten Geocache. Der einzig aktive außerhalb der Erde befindet sich auf der Internationalen Raumstation (ISS).
Nun zum eigentlichen Cache! Der Multi beginnt auf noch gut gehbarem Forstweg in einem Teil des Keferwaldes, der deutlich weniger frequentiert ist. Es erwarten euch Aufgaben zum Kniffeln & Knobeln, über die ich im Laufe der Jahre so gestolpert bin und richtig gut fand. Die Aufgaben sind an den einzelnen Stages zu bearbeiten, deren Lösungen bringen euch erst zur nächsten Stage. Lest euch deshalb die Hinweise an den Wegpunkten gut durch
und schaut euch vor allem die einzelnen Spoilerfotos an, weil der GPS-Empfang im Wald nicht immer der beste sein wird. Ihr werdet immer tiefer in den Wald gesogen, deshalb ist vernünftige Kleidung mit festem Schuhwerk und langen Hosen seeehr empfehlenswert! Außerdem solltet ihr euch mit gutem Mückenmittel präparieren, weil man an den einzelnen Stationen etwas Zeit verbringen wird ;o)
Stage 2 - Lichtung 
Sucht zunächst die Baumruine! Von dort erkennt ihr einen eingeschnittenen Weg runter ins Bachtal. Das Versteck befindet sich an einem markanten Baum (Spoilerfoto), bevor der dichte Uferbewuchs beginnt. Die Hobelspäne sorgen für Trockenheit in der Box ;o) Also versucht, den Inhalt möglichst so zu belassen, wie er ist!
Um zur nächsten Station Brücke zu gelangen, könnt ihr euch selbst einen Weg durch den Wald bahnen oder ihr nutzt die beiden empfohlenen Bachquerungen.
Zur Bachquerung 1 gelangt ihr am besten, indem ihr ein kurzes Stück zurück nach oben zur Lichtung geht. Ein gut erkennbarer Einschnitt etwas weiter westlich führt euch entlang des Waldes Richtung Bach. Gleich nach der Querung könnt ihr euch von einer großen Eiche leiten lassen, in deren Nähe sich oft ein eingetretener Pfad bachaufwärts Richtung Bachquerung 2 findet. Von dort ist es nicht mehr weit zur Station Brücke.
Stage 6 - Schnecke
Sobald ihr am Wegpunkt angekommen seid, müsst ihr Ausschau nach dem Holzschloss halten (Spoilerfoto)
Am Ende noch ein persönliches Anliegen. Der Weg ist mit entsprechender Kleidung für Kinder geeignet und sicherlich sehr abenteuerlich! Lasst eure Kinder aber bitte nicht alleine diesen Cache suchen. Ihr taucht tief in den Wald ein
und freut euch sicherlich, nach erfolgreicher Suche wieder unversehrt dort herauszukommen. Deshalb sollte auf jeden Fall eine erwachsene Person mit dabei sein – macht miteinander eh viel mehr Spass ;o)
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spass beim Lösen der kniffligen Aufgaben und gutes Gelingen bei der finalen Suche!