Kelten-Park Hattersheim
Im Sommer 2009 wurde der rund 13.000 m² große Kelten-Park eröffnet. Von maßgeblicher Bedeutung für Namensgebung und Gestaltung des Parks war die Entdeckung eines überregional bedeutenden keltischen Gräberfeldes aus der Latènezeit.
Die begrünten Wälle an den Haupteingängen beruhen auf der Idee eines befestigten Hofes, einem Oppidum. Der Baumkreis mit 16 verschiedenen Bäumen aus der keltischen Mythologie bezieht sich auf die Vorstellung eines keltischen Jahreskalenders und Eichenhaine werden heute als heilige keltische Orte betrachtet. Die künstlerisch gestalteten Stelen, Sitz- und Balanciersteine greifen auf Muster und Verzierungen keltischer Schmuckstücke und Gebrauchsgegenstände zurück. Im Sinne eines offenen und modernen Konzeptes wurden Spielanlagen für alle Generationen in die Grünanlage integriert.
Vor dem Anlegen des heutigen Parks und der Bebauung der angrenzenden Neubauviertel wurde das gesamte Gelände von Archäologen umgegraben und es wurden keltische Gräber gefunden. Das Foto anbei zeigt den Fundort der ältesten Hattersheimerin. Hattersheim gilt als größter hessischer Keltenfriedhof und einer der bedeutendsten in ganz Süddeutschland.
Der Keltenpark liegt zwischen Leonhardstraße und Dürerstraße.
***Bitte keine Spoiler-Fotos. Nicht von der Dose und nicht vom Versteck.***