Feuersalamander
Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist eine europäische Amphibienart aus der Familie der Echten Salamander. Der Feuersalamander war Reptil/Lurch des Jahres 2016 in Österreich.
Verbreitung in Europa
In Nord- und Mitteldeutschland bis zu den Karpaten, Ukraine und Rumänien und südwärts von Bulgarien bis Griechenland. Sowie auf der Iberischen Halbinsel in den großen Gebirgszügen.
Verbreitung in Österreich
In Österreich ist der Feuersalamander zwischen 200 und 700 m weit verbreitet. Die Hauptverbreitung des Feuersalamanders in Österreich liegt im Hügelland und in den Kalkalpen zwischen dem nördlichen Salzburg und dem Wienerwald, sowie in der Steiermark und in Kärnten. Die Verbreitung des Feuersalamanders in Österreich stimmt weitgehend mit der der Rotbuche überein.
Lebensweise, Merkmale
Der typische Lebensraum des Feuersalamanders sind Laubmischwälder (größtenteils Buchenwälder) mit kleineren Fließgewässern oder Gräben. Typische Laichgewässer des Feuersalamanders haben relative niedrige Temperaturen während des gesamten Jahres, etwa zwischen 8 und 11°C. Die Laichgewässer haben sehr hohen Sauerstoffgehalt, beispielweise Bäche, Quellen oder andere Gewässer mit frischem Quellwasser. Wichtig ist, dass diese Gewässer möglichst das ganze Jahr über Wasser führen, damit die Larven ihre Entwicklung abschließen können. Teilweise überwintern im Herbst abgelegte Larven auch im Wasser.
Tagsüber ziehen sich die Tiere in sogenannte Tagesverstecke zurück. Dafür werden neben Felsspalten, Kleinsäugerbauen, großen Steinplatten oder Baumstümpfen in genannter Reihenfolge auch stillgelegte Bergwerksstollen genutzt.
Ausgewachsene Feuersalamander erreichen eine maximale Körperlänge von von 23 Zentimetern und ein Körpergewicht von etwa 40 Gramm.
Die glatte, tiefschwarze Haut des Feuersalamanders wird auf dem Rücken durch ein gelbes, gelegentlich auch orangefarbenes bis rotes Zeichnungsmuster aus Punkten und/oder Linien unterbrochen. An der Variabilität dieses Musters kann man die Tiere individuell unterscheiden.
Salamander ernähren sich hauptsächlich von Regenwürmern, Wegschnecken, Fliegenlarven, Asseln und weitere Insekten.
Der beste Schutz des Feuersalamanders gegen Fressfeinde sind seine auffällige Hautfärbung Und die Hautdrüsensekrete, die je nach Heftigkeit des Angriffs oder der lebensbedrohenden Situation stufenweise zum Einsatz kommen können
Generell haben erwachsene Feuersalamander keine natürlichen Feinde.
Am stärksten gefährdet sind die Salamanderlarven, da sie noch nicht in der Lage sind, giftige Drüsensekrete zu produzieren. Zu den Fressfeinden zählen die Larven der Liebellen. Waldbewohnende Laufkäferarten, Fische wie die Bachforelle und Bachsaibling. Weiters Auch die seltene Wasserspitzmaus stellt hin und wieder Feuersalamanderlarven nach.
Die Lebenserwartung in freier Wildbahn beträgt über 20 Jahre.
Fortpflanzung
Feuersalamander sind die einzigen Schwanzlurche, die Larven ablegen. Jedes Weibchen bringt durchschnittlich 30 Larven zur Welt. Die Larven haben auffällige Kiemenbüschel links und rechts am Kopf, 4 Beine mit gelben Flecken am Beinansatz und Schwanzflossen. Larven sind anfangs 25 und 35 mm groß. Die Metamorphose (Umwandlung von der Larve zum Jungsalamander) ist etwa nach 4 Monaten abgeschlossen. Die Schwarz-Gelb-Färbung ist bei den Jungtieren bereits sehr gut zu erkennen
Gefährdung
Feuersalamander werden leider sehr häufig überfahren auf Straßen oder Forstwegen gesichtet. Sie überqueren diese Straßen meistens in regnerischen Nächten, wenn sie von ihrem Landlebensraum zum Laichgewässer wandern. Die Bestände des Feuersalamanders gehen regional zurück, weil sie von Lebensräumen abhängig sind, die immer seltener werden. Besonders während der letzten 50 Jahre wurden Quellen und Bäche durch landwirtschaftliche Eingriffe, den Bau von Wasserkraftwerken oder Gewässerregulierungen trockengelegt oder verbaut. In Europa ist der Feuersalamander nach der Berner Konvention geschützt und in Österreich ist er als gefährdet eingestuft.
Quellen: Wikipedia – Feuersalamander, Naturschutzbund.at
nun zum Cache
Es ist unser erster versteckter Cache.
Gewidmet ist er meiner Familie und allen großen und kleinen Menschen, die auch so gerne wie wir, in den Wald gehen und vieles entdecken wollen.
Bitte mit festem Schuhwerk cachen. Ihr müsst durch einen kleinen Bach, es gibt aber genügend Stellen, diesen trockenen Fußes zu überqueren.
Die letzten Meter sind etwas steil. Es kommt aber nur auf die Herangehensweise an.
Parken könnt ihr euer Cachemobil gleich nach dem dunklen Eisenbahntunnel. Hier könnt ihr auch einige schöne Spaziergänge/Wanderungen starten.
Es ist eine Filmdose mit einem freundlichen Bewacher. Bitte Stift selbst mitbringen. Viel Spaß