Spooky Vienna – for the english version click here
Bist du bereit für einen Spaziergang der anderen Art?
Geschichten, die dich auf Plätze führen, wo sich unheimliche, schaurige, mysteriöse und unerklärliche Dinge abspielten. Überall in dieser Stadt können wir ihnen begegnen, den Zeugen der Vergangenheit.
Poltergeister, verlorene Seelen, Unglückshäuser, geheime Laboratorien, verfallene Kellergeschoße, die noch einen Schatz bergen, dunkle Verliese und vieles mehr.
Zum Teil sind die genannten Gebäude nicht mehr vorhanden, aber zu wissen was sich hier einst ereignet hat, ist das Abenteuer schon wert.
Quelle: Unheimliches Wien / Robert Bouchal und Gabriele Lukacs
Herzlichen Dank an Butterzwiebel für den Betatest und der englischen Übersetzung.
Die Reihenfolge der einzelnen Stationen kann willkürlich gewählt werden, als letzte Station würde sich aber Stage 11 anbieten. Stage 1-9 befinden sich in der Innenstadt, die beiden letzten allerdings in den Bezirken 13 und 14.
Bitte achtet auf die Öffnungszeiten des Schönbrunner Schlossgartens.
Los geht’s. Ich wünsche euch angenehmes Gruseln.
Stage 1 N 48° 12.702 E 016° 22.489
Das Unglückshaus – Katzensteighaus, Ecke Seitenstettengasse 6 / Rabensteig 3
Eine Wiener Sage erzählt: Ein früherer Besitzer des Hauses Nr.6 verfiel einem lasterhaften Weibe und gemeinsam wollten sie die ehrbare Ehefrau des untreuen Mannes vergiften. Durch ein Missgeschick wurden die vergifteten Speisen allerdings verwechselt. Die Ehebrecherin selbst stürzte zu Boden, wand sich wie eine Katze, sprang aus dem Fenster und brach sich das Genick. Seitdem ist sie dazu verdammt wie eine Katze über die Dächer zu streichen.
Nun gut, soviel zur Sage.
Das Haus scheint vom Unglück verfolgt zu sein:
Errichtet wurde es 1486 als „Pempflingerhof“. Während der Mondfinsternis 1522, brach ein Feuer aus und zerstörte es bis auf die Grundmauern. 1555 wurde das Gebäude neu errichtet, nur um beim Erdbeben 1590 abermals einzustürzen. Schlussendlich wurde ein Wohnhaus daraus mit teilweise fensterlosen Zinswohnungen deren Mieter häufig wechselten.
Ob die Katze ihre Pfoten dabei mit im Spiel hat? Heute ist es Eigentum der Israelitischen Kultusgemeinde und beherbergt das Wiesenthal Forschungszentrum. Bis zum Jahre 1825 war dieses Haus mit dem gegenüberliegenden Haus, Seitenstettengasse 5, durch das mittelalterliche Katzensteigtor verbunden.
Sieh dir gegenüber das Haus Nr. 5 genauer an. Gehe hinein und betrachte die Abbildungen des Katzensteigtors. Zähle die Blumenbögen an der Decke des Hausflurs. Wie viele Blüten sind in einem Bogen? Wenn du die Anzahl der Bögen von der Anzahl der Blüten eines Bogens abziehst, erhältst du A
Alternativ: Sollte das Tor geschlossen sein, beachte den Hinweis wie man es öffnet. In wie vielen Sprachen ist der zu lesen? Nimm die Anzahl für A
Stage 2 N 48°12.362 E 016°22.350
Das Schergenhaus, Rauhensteingasse 10
Lust auf Hexen?
Wir schreiben das Jahr 1583 und Wien hat seine Sensation. Eine Hexe wird verbrannt!
Die 70jährige Elise Plainacher wurde angeklagt ihre Enkeltochter verhext zu haben, da das Mädchen – Anna – seit ihrer Jugend an Krämpfen litt und daher als besessen galt.
Anna wurde einem Exorzismus unterzogen und während der Prozedur sagte sie in ihrer Verzweiflung und Benommenheit aus, dass die Großmutter mit dem Bösen im Bunde war. Daraufhin wurde die alte Frau in das „Schergenhaus“ bzw. „Malefizspitzbuben Haus“ gebracht und dort im Keller solange peinlichst befragt – gefoltert – bis sie all ihre Verbrechen gestand. Nicht einmal der Stadtrichter war von dem Geständnis überzeugt. Er richtete ein Gnadengesuch an den Kaiser Rudolf II, aber vergeblich.
Am 28. September 1583 bestieg die „Plainacherin“ den Scheiterhaufen auf der „Gänseweide“, der heutigen Weißgerber Lände.
Das Schergenhaus wurde 1422 errichtet, diente als Untersuchungsgefängnis und beherbergte auch die Wohnung des Henkers.
Habt ihr euch schon einmal gefragt warum Hexen verbrannt wurden? – Um sie an der Wiederkehr und der Auferstehung am jüngsten Tag zu hindern.
An der rechten Seite des Haustores befindet sich ein Schlüsselsafe. Nimm die Anzahl der Buchstaben des Firmennamens für B
Stage 3 N 48°12.258 E 016°22.323
Fluch über Habsburg, Annagasse 10
„Himmel und Hölle soll sein Glück vernichten, sein Geschlecht soll vom Erdboden verschwinden, und er soll selbst heimgesucht werden in den Personen derer, die er liebt! Sein Leben sei der Zerstörung geweiht, und seine Kinder sollen elend zugrunde gehen.“
Ein kraftvoller Fluch, ausgesprochen von einer verzweifelten Mutter im Stiegenhaus, am 6. Oktober 1849.
Sie war nach Wien zum Kaiser gekommen, um für ihren Sohn um Gnade zu bitten, der im Kerker auf die Vollstreckung seines Todesurteils wartete.
Gnade wurde ihm insofern gewährt, indem er nicht gehängt, sondern erschossen wurde.
1853 wurde der Kaiser Opfer eines Attentates – er überlebte.
Sein Bruder Maximilian Kaiser von Mexiko wurde 1867 erschossen.
Sein Sohn Rudolf nahm sich 1889 in Mayerling das Leben.
Seine Frau, Kaiserin Elisabeth wurde 1898 erstochen.
Erfüllte sich der Fluch auf unheimliche Weise?
Am Nebenhaus Nr.8 siehst du eine „WienTafel“. Nimm die Zehnerstelle der Zahl im Kreis für C
Stage 4 N 48°12.250 E 016°22.350
Das Zimmer 18, Annagasse 16
Nur wenige Gehminuten von der Wiener Oper findet sich in historischen Gemäuern das Hotel Römischer Kaiser.
Im Jahr 1913 wurde hier die Nobelprostituierte Mizzi Schmidt erwürgt aufgefunden. Am Hals hatte sie ungewöhnliche Bissspuren! Schnell verbreitete sich das Gerücht, dass in Wien ein Vampir sein Unwesen treibt.
Tagsüber wohnte Mizzi als vornehme Dame in einer eleganten, großen Wohnung mit Personal in der Rittergasse auf der Wieden, wo niemand etwas von ihrem Beruf ahnte. Abends pflegte sie Freier aus der oberen Gesellschaftsschicht in renommierten Lokalen zu treffen und mit ihnen dann ins nächstgelegene, teure Hotel zu gehen. In dieser Frühsommernacht stieß sie jedoch auf den Mann mit den Vampirzähnen!
Die Ermittlungen der Polizei brachten eine Vielzahl höchst delikater Einzelheiten ans Licht, sodass mancher Freier um Ruf, Ehre und vor allem Ehe zittern musste.
Die genauen Umstände des Verbrechens konnten aber nie geklärt werden.
Das Hotel verfügt heute über 24 Zimmer, ein Zimmer mit der Nummer 18 wirst du allerdings vergeblich suchen! Hat man nach dem mysteriösen Mord die Nummerierung geändert oder wird das Unglückszimmer nicht mehr vermietet? Oder soll gar der Anschein erweckt werden, dass es das Zimmer 18 nie gegeben hätte?
Am Nebenhaus Nr.14, siehst du ein Fresko mit Cherubinen. Wie viele Becher zählst du? (es ist eine gerade Zahl). Nimm die Anzahl für D
Stage 5 N 48°12.345 E 016°22.078
Die Vampirgräfin, Augustinerstrasse 12
Unheimlich und düster wirkt das Haus, so als ob es selbst nach Jahrhunderten nicht vergessen könne was sich einst hier abgespielt hat.
Die ungarische Gräfin Nadasdy, geb. Bathory, lebte in einer Burg in Cachtice von 1560 – 1614.
Sofern die Quellen den Tatsachen entsprechen, war sie die grausamste Serienmörderin aller Zeiten.
Um ihre Schönheit zu erhalten badete sie im Blut junger Frauen. Die Mädchen wurden in ihrer Burg in Kellerverliesen gehalten, gequält, verstümmelt, mit Nadeln durchstochen, in Eisblöcke eingefroren und getötet.
Alle gefundenen Leichen waren blutleer.
Hier, in der Augustinerstrasse hatte sie ebenfalls ein Haus wo Mädchen im Keller gefangen und grausam getötet wurden. 613 junge Frauen soll sie ermordet haben, bis man sie im Dezember 1610 gefangen nahm.
Die Gräfin wurde in einem Zimmer ihrer Burg lebendig eingemauert. Nicht aus Barmherzigkeit, sondern um ihre Leiden und ihren Tod so lange wie möglich hinaus zu ziehen, wurde ihr durch ein kleines Loch in der Mauer Nahrung gereicht.
Sie lebte noch 4 Jahre.
Blut war das Schönheitselixier der Gräfin. Begib dich um die Ecke in die Dorotheergasse und suche große, blutrote Buchstaben an der Schmalseite des genannten Hauses. Deren Anzahl nimm für E
Stage 6 N 48°12.450 E 016°21.960
Die Geisterstiege, Hofburg
Die Wiener Hofburg hat jährlich zwei Millionen Besucher, die sich von morgens bis abends durch die Kaiserzimmer und durch die Wohnräume von Sisi und Franzl drängeln. Ein Highlight jedes Wienbesuches.
Abends aber, wenn der letzte Gast gegangen ist und Büros sowie Veranstaltungsräume geschlossen sind, wird es still in der Burg.
Um Mitternacht erwacht dann ein Treiben der ganz anderen Art! Zur Geisterstunde kommen die ruhelosen Seelen ehemaliger Bewohner aus ihren Gräbern zurück und geistern durch die Hallen und Gänge. Sie sind gut befreundet mit einer hier lebenden Bewohnerin – Lotte Ingrisch.
Die Schauspielerin und Schriftstellerin hat sieben Katzen, die ihr diese Geistererscheinungen ankündigen. Am Übergang zwischen dem ältesten Teil der Hofburg, dem Schweizerhof, und dem barocken Reitschultrakt in der Gottfried-von-Einem-Stiege geben Sie sich dann ein nächtliches Stell-dich-ein und ein reger Kontakt zum Jenseits. Geister, Gespenster, verblichene Politiker, Dienstboten, Soldaten. Ja, vielleicht sogar Sisi und Franzl selbst.
Hast du Lust die ruhelosen Seelen mal zu treffen? Dann schau doch vorbei!
Gegenüber vom Eingang zur Gottfried von Einem - Stiege befindet sich eine Tafel mit einem Gedicht von Gottfried von Einem. Lies es dir genau durch. Wohin entschwindet er ( ins _ _ _ _ _ )? Die Anzahl der Buchstaben nimm für F
Stage 7 N 48°12.570 E 016°21.965
Die weiße Frau, Herrengasse 6-8
Seit dem 15. Jahrhundert werden in Burgen oder Schlössern oft „weiße Frauen“ gesichtet. Sie künden meist Unheil an, wie z.B. den Habsburgern in der Hofburg den Tod.
Aber auch bei bevorstehenden freudigen Ereignissen erscheinen sie.
Die weiße Frau, um die es hier geht, ist die adelige Bertha von Rosenberg. Sie lebte Mitte des
15. Jahrhunderts mit ihrem Gatten in der Herrengasse, wo heute das älteste Hochhaus von Wien steht. Bertha musste in ihrer Ehe schlimmes ertragen und wurde von ihrem untreuen Gemahl oft gequält. Als er starb, trauerte sie nicht um ihn, sondern zog sich weiße Kleider an und feierte fröhlich ihre errungene Freiheit. Als Strafe dafür ist sie zu ewiger Ruhelosigkeit verdammt. Als sie starb, anno 1476, wurde sie im Schottenkloster beigesetzt.
Kurz nach ihrem Tod sah man sie zu mitternächtlicher Stunde in den Gängen des Schottenklosters herumirren. Bertha harrt seit 400 Jahren auf ihre Erlösung.
Besonders hervorzuheben sind ihre großen, schwarzen Augen und ihr stechender Blick, der einem durch Mark und Bein geht. So sagen alle, die sie gesehen haben. Ihr Erscheinen kündigt immer den Tod oder ein schweres Unglück an.
Die Bewohner des Hauses in der Herrengasse kennen alle bis heute die Geschichte und hüten sich ihr zu begegnen.
An der Ecke befinden sich große Spielsteine, weiße und schwarze. Ruhe dich aus und zähle sie. Die Anzahl ist G
Stage 8 N 48°12.570 E 016°21.965
Der Poltergeist, Palais Clary, Herrengasse 9
Eines der wenigen dokumentierten Spukhäuser von Wien ist das Palais Clary. Es war von 1760 bis 1922 im Familienbesitz.
Die Fürstin Clary erzählte dem englischen Botschafter folgende Geschichten:
An einem sonnigen Vormittag saßen Mutter und Tochter im Wohnzimmer des Palais. Da bemerkte die Mutter den Leibjäger ihres Gatten wartend im Zimmer stehen.
Sie bat die Tochter: „Sag Fritz (dem Leibjäger), er soll zu deinem Vater gehen“.
Doch als sich die Tochter dem Geist näherte war er verschwunden. Das wiederholte sich 3x, dann war der Spuk vorbei. Die beiden Damen waren fürchterlich erschrocken, hatten sie doch einen Geist gesehen.
In jenem Zimmer soll nach Angaben des Fürsten einst ein Leibwächter ermordet worden sein.
Spukt „Fritz“ bis heute im Hause?
Das Palais hat noch mehr zu bieten.
Nachdem das Gebäude seit längerer Zeit leer gestanden hat, wollte die Haushälterin für die Rückkehr der Familie Vorbereitungen treffen. Da hörte sie Stimmen und Lärm aus einem Zimmer und sah schattenhafte, altmodisch bekleidete Gestalten durch eine Milchglastüre. Daraufhin durchsuchte sie die Räumlichkeiten, aber niemand war zu sehen. Auch keine Spuren, dass sich hier kürzlich jemand aufgehalten habe, waren zu finden. Diese Erscheinungen waren ihr unerklärlich.
Die Fürstin hingegen findet es nicht verwunderlich, dass in so einem alten Bau rätselhafte Gestalten auftauchen.
Später, als die NÖ. Landesregierung das Palais für Bürozwecke benutzte, soll es immer noch zu unheimlichen Erscheinungen gekommen sein.
Nimm dir die Zeit und gehe in den Durchgang Richtung Museum. Dort findest du die Geschichte des Palais auf vielen Schautafeln chronologisch aufgelistet. Auf einem Grundriss kannst du erkennen, dass sich der Besitz bis zum ehemaligen Michaelerfriedhof erstreckte.
Vor dem Palais befindet sich eine rechteckige Schachtabdeckung mit einigen Zahlen und Buchstaben. In der Mitte steht die Firmenbezeichnung des Herstellers. Die Anzahl der Buchstaben ist H
Stage 9 N 48°12.565 E 016°22.023
Das Kaiserhaus, Wallnerstrasse 3
Diese Mauern beherbergten einst ein geheimes Laboratorium. Merkwürdige Menschen aus hohem Stande trafen sich dort. Wissenschaftler, Alchemisten, Logenbrüder des Kaisers, Magier und diverse andere undurchsichtige Gestalten. Experimente verschiedenster Art wurden hier durchgeführt, mit oder ohne Wissen des Kaisers. Eines möchte ich euch näherbringen.
Wie einige Zeugen glaubhaft berichten und auch zu Papier gebracht haben wurden dort „Homunculis“, kleine Menschen aus Fleisch und Blut, erschaffen.
Ein Diener und Koch des Grafen Kuefstein beschreibt das ekelerregende Rezept.
Zutaten:
Überreste eines Toten, männlicher Samen, Pferdedung, menschliches Blut, Wärme, Wasserflaschen, Ochsenblasen, Urin und eine geheime Mixtur.
Zubereitung:
es wird gekocht, mit Wasserdampf gearbeitet, in Pferdemist vergraben, magnetisiert, mit Blut gefüttert und mit Urin besprenkelt.
Wenn man den Aufzeichnungen Glauben schenkt so wurden auf diese Art zehn kleine, lebende Wesen erschaffen, die in Wasserflaschen lebten und auch sprechen konnten. Die Männer hatten Bärte, die Frauen lange Haare. Außerhalb der Flaschen starben sie. Einigen soll es aber doch gelungen sein zu überleben.
Graf Kuefstein fürchtete nun um sein Seelenheil und ließ alle Überlebenden frei.
Auf seinem Schloß Greillenstein im Waldviertel, sowie in der Wallnerstrasse, erzählt man sich bis heute von Geistersichtungen.
Ob „Homunculis“ gut oder böse sind ist leider nicht überliefert.
Suche eine kleine gelbe Tafel der Gaswerke mit Nummern in drei Reihen. Nimm die linke Ziffer der untersten Zahl und du erhältst I
Zur Überprüfung der bis jetzt ermittelten Werte, summiere sie. Erhältst du 65 kannst du getrost die Innenstadt verlassen.
Stage 10 N 48°11.064 E 016°18.721
Der unheimliche Todesbote, Schönbrunn
Der Sommer 1832 war heiß und schwül und schwere Unwetter suchten Wien heim.
Die kaiserliche Familie in Schönbrunn zog sich in ihre Privatgemächer zurück und die Diener verbarrikadierten Fenster und Türen.
Der Prinz – Herzog von Reichstadt – war krank, er litt an der Lungenschwindsucht und lag zu Bett. Die Familie war in großer Sorge um ihn.
Plötzlich vernahm man einen ohrenbetäubenden Knall, Fensterscheiben zerbrachen, Blitz und Donner ließen das Schloss erzittern. Ein Blitz hatte eingeschlagen, den steinernen Adler am Dach getroffen und zu Boden geschleudert.
Das Entsetzen war groß, denn die Familie sah das als Zeichen des Unheils an.
Eine Botschaft des Todes?
Kurze Zeit danach schloss der Prinz für immer seine Augen. Der Sohn von Napoleon, der „kleine Adler“, die Hoffnung der Franzosen war gestorben.
Der große, steinerne Adler hingegen, das Herrschaftssymbol der Habsburger, war nicht einmal zerbrochen. Man sah das als Zeichen, dass die Monarchie bestehen bleibt.
Er thront bis heute am Dach des Schlosses.
Du stehst vor dem Schloss und blickst zum Adler empor. Wie viele runde Säulen tragen den Balkon? Ihre Anzahl ist J
Stage 11 N 48°12.166 E 016°14.750
Der Hexenspuk in der Gluthmühle, Utendorfgasse 27
Vor den Toren Wiens gab es im 14. Jahrhundert viele Mühlen, die von kleinen Wasserläufen gespeist wurden. So auch die Gluthmühle in Hütteldorf mit ihrem Mühlbach. Den Bach gibt es nicht mehr, obwohl sein Verlauf und seine Brücken noch lange erkennbar waren. Durch die Flussregulierung Ende des 19. Jahrhunderts führt er kein Wasser mehr. Die letzten Brücken wurden 2013 demontiert, die letzten Teile der Mühle 2012 entfernt.
Nun, in der Gluthmühle soll eine Hexe gelebt haben, deshalb wurde sie im Volksmund auch Hexenmühle genannt. Ein Priester, der dachte er ist besonders schlau, wollte mit Hilfe dieser Hexe und ihren Fähigkeiten zu Geld kommen. Er ging zum Herzog und versprach ihm, dass diese Hexe ihn die Kunst der Geisterbeschwörung lehren könne. Herzog Rudolf war sehr erzürnt, ließ die beiden festnehmen und zum Tode verurteilen. Sie sollen in Säcke eingenäht und in der Donau ertränkt werden.
Gnade wurde dem Priester nicht gewährt, da ein Gottesmann, der mit dem Teufel im Bunde ist, jegliches Recht eines anständigen Christen verwirkt habe. Da verfluchte ihn der Priester für seine Grausamkeit.
Kurz darauf starb der Herzog völlig unerwartet mit nur 26 Jahren.
Die alte Mühle steht heute nicht mehr. Geistererscheinungen gibt es hier trotzdem. Nur wer spukt?
Die Hexe, der Priester, Herzog Rudolf oder alle drei?
Du stehst vor der Nr.27, dem ehemaligen Areal der Gluthmühle. Rechts vom Eingang siehst du runde Metalldeckel. Ihre Anzahl ergibt K (zur Zeit ist allerdings auf Höhe der Telekom einer verloren gegangen, zähle ihn dennoch mit)
Gratuliere, jetzt hast du es fast geschafft.
Wende dich bergab und finde in ca. 100m – bei der ersten Quergasse – einen Rastplatz hinter Bäumen versteckt. Lass dich nieder, verschnaufe und berechne das Finale.
Finale: N 48° (J-G) . (B-C) (K-A) (A-F) - E 016° (H+K) . (G-D) (E-H) (I-F)
Spooky Vienna
Are you ready to take a stroll encountering the mysterious and unknown?
Meet stories which will lead you to places where dark, mysterious and unexplainable things have happened. The witnesses and ghosts of our past, we can meet them all over the town.
There are poltergeist, lost souls, haunted houses, secret labs, dark dungeons and derelict cellars which sport hidden treasures.
Some of the mentioned buildings are long gone by now but part of the adventure is to stand here and remember the past.
Source: Unheimliches Wien / Robert Bouchal und Gabriele Lukasc
Many thanks to Butterzwiebel for the betatest and the english translation.
The order in which the stages can be visited is arbitrary, the recommendation is to finish on stage 11. Stages 1-9 are located within walking distance in the inner district, stage 10 and 11 are to the west in the districts 13 & 14.
Please be aware of the opening hours for the imperial gardens (free entry!) (Stage 10).
Stage 1: N 48° 12.702 E 016° 22.489
The Haunted House, „Katzensteighaus“ Seitenstettengasse 6, corner Rabensteig 3
According to a viennese legend once there was a proprietor who submitted to a vicious mistress. Together they forged a plan to poison his honourable wife. By mere chance the poisoned dishes were exchanged and the adultress collapsed. She than wiggled like a cat, jumped out of the window and broke her neck.
Since this time she is condemned to stroll the rooftops in the disguise of a cat.
Well, that’s the story.
Built in the year 1486 as “Pempflingerhof” it was burnt down by a terrible fire in the year 1522 during a lunar eclipse. But rebuild in 1555 the building only succumbed to an earthquake 1590. Last not least it was turned into a residential building. The residents changed often and frequently - the house emited a gloomy and eerie mood and neither shop nor pub lasted for long. Is the black cat with her vicious paws still around? Nowadays freshly renovated it is the property of the Israelitic Cultural Community and hosts the Wiesenthal Research Center.
Until 1825 our haunted house was connected to the opposite building with an impressive medieval arch forming the “Katzensteig Tor” and here, at Seitenstetten 5, we will search for the first hint.
Enter the building, have a look at the two plaques telling the history of this house and finally take a close look at the ornated ceiling. Count the number of ornated arches and how many blossoms are there in a single arch?
A = (blossoms – arches)
Alternative: If the house is closed than check the hint on how to open the door. How many languages are used?
Stage 2: N 48°12.362 E 016°22.350
The executioner’s house, Rauhensteingasse 10
Ready for witches?
Have you never been curious why witches were burnt? The reason is to prevent them from rebirth and resurrection on dooms day.
There is the year 1583 and Vienna has its sensation. A witch is to be burnt alive!
70 year old Elise Plainacher is accused of having bewitched her grand-daughter since the girl Anna suffers uncontrollable spasm since childhood – which is considered a sign of being obsessed. Anna was submitted to an exorcism and during the painful procedure, in her agony she confessed her grandmother having a bond with the devil. The old woman was brought to the executioners’s house and there, deep in the dark cellar, submitted to torture and pain until finally she confessed all her crimes.
But not even the municipal judge was convinced by this questionable confession and he personally asked the emperor to pardon the convict. But to no prevail, on Sept 28 she ( the “Plainacherin” entered the gallows and mounted the stakes on “Gänseweide”, todays Weißgerber Lände.
On the right side of the entrance is an emergency key-box. There is a company name on it.
B = count the letters of company name
Stage 3: N 48°12.258 E 016°22.323
Curse upon the Habsburg, Annagasse 10
“The wrath of heaven and hell shall be upon his happiness, his line of heritage shall be extinguished from earth and he himself shall be haunted by his most beloved friends and family. From now on his life is doomed to destruction and his children shall suffer a dreadful fate.”
A mighty curse, brought upon the Emperor by a desperate mother on Oct 6 in the year 1849. She came to Vienna to appeal for the life of her son who was confined to the dungeon awaiting his execution. The Emperor showed mercy and ordered the man to be shot instead of a public hanging.
1853, the Emperor barely survived an assassin
1867, his brother Maximilian I of Mexico was executed
1889, his son Rudolf committed suicide in Mayerling
1898, his wife Elizabeth was stabbed to death
Mysterious – but did the curse finally took hold?
On the adjacent house there is a Vienna Sightseeing Plaque, take a close look and find a number in a circle.
C = left digit of the number
Stage 4: N 48°12.250 E 016°22.350
Room 18, Annagasse 18
Only a short walking distance from the Vienna Opera House, located in Annagasse 8, there is the historical building of Hotel “Emperor of Rom. In the year 1913 upperclass callgirl Mizzi Schmidt was found in room 18 strangled to death but showed highly unusual bite marks around her neck.
During the day she lived the life of a noble woman residing in a huge elegant appartment pretending a respected household with servants. Nobody suspected her real profession. In the late hours she met with upper-class clientele in expensive bars only to seek out the next expensive hotel. But on this early summer day she encountered her last and strange client who turned out to be violent and obviously featured vampire shaped teeth. The exact circumstances of her ghastly murder were never solved.
Today the hotel has 24 rooms but searching for room 18 is futile. Has the numbering scheme been changed after this dreadful deed? Is room 18 not intended for rent or shall there be the impression that room 18 never existed in the first place?
On the adjacent house Nr 14 there is an impressive fresco with cherubs, study the party-scene and count the cups, it’s an even number!
D = Count the cups
Stage 5: N 48°12.345 E 016°22.078
The Vampire Dutchess, Augustinerstrasse 12
The house still emits a mysterious and dark aura to it, seemingly unable to forget the tragedies which centuries ago have taken place here.
The Hungarian Duchess Nadasy, born Bathory lived in Cachtice (today Slovakia) from 1560 to 1614. As the legend tells she was known to be the most cruel serial killer of history and in her trial she was accused of having killed 613 young women in order to consume their blood to retain the Duchess’ youth and beauty.
Young maidens of all provenance were lured to the castle and after applying the most cruel torture to obtain their blood they were killed and buried in the woods.
All bodies found were shining white and void of any blood.
Here, in the cellars of this viennese house, she also captured, tortured and imprisoned maidens until finally the Duchess was put on trial and captured in her own castle. The legend says she was imprisoned in a windowless chamber up in the high tower and the only contact was through a small hole in the wall …. She survived another 4 years.
The legend of the bloody Duchess actually has more to it as scientists nowadays reveal bits and pieces of the historical truth which indicates a political plot of the ruling House of Habsburg to get rid of an influential opponent.
Brad Stoker who published “Dracula” in 1897 was well accustomed with all the bloody details of this legend which were in fact freely added by a Jesuit priest in 1729.
… this means even great movies as “Underworld” and “The walking dead” all based on false testimony of a plotted trial in 1609 ….
Turn into Dorotheergasse and check the small side of the building. Count the obvious big blood-red letters.
E = count the letters
Stage 6: N 48°12.450 E 016°21.960
Stairway of Ghosts, Hofburg
There are close to 2 million visitors each year who squeeze through the chambers of the imperial palace in Vienna. A real highlight to see the royal quarters of Emperor Franz and Sissi and breathe the air of Habsburg. Late in the evening when the last visitors have left and the offices are deserted, the busy palace descends into tranquillity and silence.
Around midnight, slowly the shadows of the former inhabitants raise from the dead and materialize as ghosts in the hallways and passages. They are well known and friends to the current residents, contemporary author Lotte Ingrisch and her fore-telling seven cats who even announced their appearance. There, on the famous Gottfied-von-Einem staircase, where the oldest part “Swiss Castle” borders the baroque royal stables – here is the meeting point of long gone royals, politicians, soldiers and other ghosts of the past. Yes, perhaps even Franz and Sissi.
Are you interested in meeting the long lost souls of the past? Come along – join them!
Opposite the entrance of the Gottfried von Einem staircase there is a commemorative plaque with one of his poems. Read, or if non-german, study it carefully. It is about going or vanishing into something (ins _ _ _ _ _ entschwinden).
F = Count the letters of the word we are searching for
Stage 7: N 48°12.570 E 016°21.965
The white Lady, Herrengasse 6-8
Since the 15th century the sightings of White Ladies is a common perception in European castles and palaces. Usually the sighting of a white lady predicts either a misfortune e.g. a coming death or quite contrary an upcoming event of mutual joy.
The white lady in this story is the noble Bertha von Rosenberg who took residence with her evil husband in Herrengasse 6, where today the first Viennese skyscraper can be found. She had a forced and very unhappy marriage to her adulteress husband who mistreated her frequently both physically and psychically. When he finally died, she didn’t mourn but put on a white dress and ordered a feast. She died in 1476, was buried in the Schottenkloster and as a penalty she was condemned to eternal restlessness. Shortly after her death she was seen to wander the cloister during the late hours - she awaits salvation since 400 years.
As it is said her ghost features big black eyes and her piercing stare shakes the core of all who have seen her. Seeing the white lady nowadays always predicts evil and misfortune and the residents of Herrengasse 6 fear a sighting, even today.
At the corner there are large stones, usually occupied by sitting tourists.
G = Total number of stones
Stage 8: N 48°12.570 E 016°21.965
The Poltergeist, Palais CLARY, Herrengasse 9
One of the least documented haunted houses of Vienna is the Palais Clary. From 1760-1922 it was the private property of the family Clary. The late Countess of Clary once told the British ambassador the following story:
On a sunny and bright morning mother and daughter were sitting in the living room. Suddenly the mother recognized the presence of her husband’s huntsman in the room. She commanded her daughter: “tell Fritz (the huntsman) he should go to your father”. The daughter repeated the order 3 times than the ghost disappeared.
In this very room, according to the late Count of Clary, a bodyguard has been murdered.
Is “Fritz” still haunting this building?
But the palais has more to offer ...
After the building has been inhabited for quite some time a servant wanted to run some preparations for the return of the family. She heard voices and a noise coming from one of the rooms and glancing through the frosty glass of a door she saw shadows in old fashioned clothes. But when she ransacked all the rooms in question she could not find a trace that anyone has been here recently.
When the encounter was told the Countess was not surprised at all that such an old building is home to spooky characters.
There goes the rumour that even later when the NÖ-County government used the building for office purposes some unexplainable encounters took place.
Find a rectangular gully enclosure in front of the building. Right in the middle of the lid there is the name of the manufacturer.
H = count the letters in the name
Stage 9: N 48°12.565 E 016°22.023
The Emperors mansion, Wallnerstrasse 3
Once, in the late 18th century there was a secret and hidden laboratory behind these walls. Persons of high standing such as scientists, alchemists, freemasons and magicians met and conducted various experiments with or without the consent of the emperor. One of these experiments was conducted by the Count Kuefstein:
According to eye-witnesses and revealed to us by the diary of his servant the Count demonstrated how to artificially create living miniature creatures of man, the “Homunculos”: “Mortal remains, human sperm, horse dung, human blood, ox bladder, urine and a secret substance. Put into a water bottle and heat well. Boil and let simmer. Bury in consecrated ground and cover with horse dung. Magnetize. Water with blood and urine “.
The legend tells that according to this alchemic recipe Count Kuefstein bred ten miniature creatures who lived in bottles and were even able to speak and foretell the future. The male creatures had a beard and the women long hair. Outside of the bottles they were doomed to die but some of them magically survived when Count Kuefstein, suddenly taken by fear of salvation, sat them free.
Even today there are stories of ghost sightings both here at Wallnerstrasse and at Castle Greillenstein, the Kuefsteins residence in lower Austria.
It is not known and was never handed down if these “Homunculis” were good or evil.
Search the front of this house for a yellow infrastructure plaque with numbers in three rows. In the third row there is just one number.
I = the left digit of this number
To check the values so far, add them up. If you get 65 you can safely leave the city center.
Stage 10: N 48°11.064 E 016°18.721
Death’s ambassador, Schönbrunn Palace
The summer of 1832 was hot and humid and severe thunderstorms were hitting the city of Vienna. The royal family retreated to the safety of Schönbrunn Palace and servants barricaded doors and windows. The family was deeply concerned about the health of prince Franz, the only legitimate heir of Napoleon who suffered from tuberculosis.
Suddenly there was a deafening sound, windows broke, lightning and thunder hit the palace and the big stone eagle, the symbol of the house of Habsburg, was hurled down from the rooftop to hit the grounds in the front of the palace.
The family was shaken as such was the sign of a coming disaster, is this the messenger of death?
A brief period afterwards the prince closed his eyes for the last time. Franz, „L’Aiglon“, legitimate heir of Napoleon, King of Rome and future hope of the French people died at the age of 21.
Standing in front of the palace you look up at the eagle, there is a large balcony supported by rounded columns.
J = count the rounded columns
Stage 11: N 48°12.166 E 016°14.750
Haunting witches in the „Gluthmühle“, Utendorfgasse 27
Outside of the city boundaries there were many small mills which sat in picturesque little valleys. One of them was the Gluthmühle in Hütteldorf along with its little stream the Mühlbach. The stream is long gone by today though its bed could long be spotted based on bridges and the riverbank. At the end of the 19 century the streams and rivers were tamed by a big regulation project. The last remaining bridges were removed as late as 2013 and the last remains of the mill were dismantled in 2012.
Once there was a witch living in the Glutmühle, this is why in those days it was also known as The witch’s mill. There was a cunning priest who thought that using the witch’s magic will make him rich. He approached the Dutch and promised him that this witch can teach him the dark arts of necromancy. The Dutch was furious and sentenced both to death, they were to be drowned sawn into sacks of linen. The Dutch showed no sign of mercy, especially not for the clergyman who sided with the devil. The priest laid a curse upon the Dutch for his cruelty.
Shortly afterwards the Dutch died unexpectedly at the age of 28 years.
The old mill no longer exists today but strangely there are still ghost sightings reported – who is it? The witch, the priest or the Dutch?
Standing right in front of the entrance to Nr. 27 count the number of round metal lids on the right side, this will give the final number for K (at the moment one has been lost at Telekom level, but still count it).
Congratulations, you are almost done!
Walk downhill und after about 100m you reach the western end of a park with a hidden resting place behind some trees. Take a rest, sit down and calculate the final coordinates.
Final: N 48° (J-G) . (B-C) (K-A) (A-F) - E 016° (H+K) . (G-D) (E-H) (I-F)