Das Tornadodenkmal im Stadtpark Großenhain
Das Tornadodenkmal im Großenhainer Stadtpark, soll an dessen starke Beschädigung im Jahr 2010 erinnern.
Am 24. Mai 2010 verwüstete ein Tornado der Stärke F3 auf der Fujita-Skala große Teile Großenhains und der angrenzenden Gemeinden. In der Stadt wurden etwa vierzig Menschen teilweise schwer verletzt und ein Kind durch einen umstürzenden Baum getötet. In den Stadtteilen Walda und Kleinthiemig wurden 80 Prozent der Hausdächer zerstört.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Großenhain)
1,5 Kubikmeter Sturm präsentiert die unfassbare Naturgewalt des Tornado von Großenhain am 24.05.2010.
Aus dem Zentrum seines Wütens werden 1,5 Kubikmeter Rauminhalt eingefroren und rekonstruiert. In einem sechsseitigen Quader „schweben“ Gegenstände chaotisch durcheinander, die der Sturm mit sich gerissen hat und durch die Luft wirbelt. Eisbälle, Dachziegel, Blätter, Äste, Müll und Plastikflaschen bilden ein chaotisches Gefüge.Doch das scheinbar chaotisch angeordnete Material folgt einer besonderen Ordnung. Am Jahrestag des Tornado, um 16.00 Uhr - der Uhrzeit an dem der Sturm durch Großenhain tobte - fügen sich bei Sonnenschein die Schatten der einzelnen Gegenstände am Boden der Installation, zu den deutlichen Lettern des Datums „24.05.2010“ zusammen.
Nicht nur die durch die Luft wirbelnden Dinge, sondern auch die funktionale Verknüpfung der Skulptur mit dem Stand der Sonne, erinnert uns an die Macht und die Regeln von Natur und Naturgewalten, mit denen wir immer öfter konfrontiert werden. Nicht zuletzt, wenn zur Stunde zu der sich das Datum des katastrophalen Naturereignisses als Schatten abbilden soll, der Himmel mit Wolken verhangen ist.
(Quelle: https://www.matthiaslehmann.de/tornadodenkmal.html)
Weiteres zum Tornado -> https://de.wikipedia.org/wiki/Tornado_am_Pfingstmontag
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