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Auf zum Altensteiner Schloß Traditional Cache

Hidden : 6/1/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Schloss und Park Altenstein

Sommerresidenz des Theaterherzogs

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Wenige Kilometer von Thüringens ältestem Kurort Bad Liebenstein entfernt, befindet sich das Schloss Altenstein. Erbaut im Stil der Neorenaissance diente es einst den Herzögen von Sachsen-Meiningen als Sommerresidenz. Umgeben ist das Schloss von einem malerischen Landschaftspark mit Chinesischem Häuschen, kunstvollen Teppichbeeten und Aussichtspunkten ins Werratal. An der Gestaltung des Parks war kein geringerer als Fürst Hermann von Pückler-Muskau beteiligt. Seit 2017 beherbergt das Schloss eine Gedenkstätte für Johannes Brahms, der mehrmals dort zu Besuch war.

 

Sein heutiges Aussehen des Schlosses Altenstein Herzog Georg II. Sachsen-Meiningen (1826–1914). Politisch gesehen, spielte sein Herzogtum eine eher untergeordnete Rolle im Reigen der europäischen Großmächte. Das kleine Sachsen-Meiningen europaweite Progine, denn sein kunstsinniger Regent soll als "Theaterherzog" in die Geschichte eingehen. Georg II. Regie führte, entwarf Kostüme und Bühnenbilder, schreiben Abhandlungen über das Regietheater und verhalf der Meininger Hofkapelle zu neuem Ruhm. Innerhalb von zwei Jahren ließ er das Schloss auf dem Altenstein grundlegend umgestalten, war sein Hofbaumeister einiges Kopfzerbrechen bereitete. Denn der Herzog, dessen Verständnis vom Historismus geprägt wurde, hat klare Vorstellungen und strenge Vorgaben. Es entstand ein Bau im Stil englischer Herrenhäuser – mit geschweiften Knickgiebeln, gebogenen Fenstern, halbrunden Erkern, Schornstein zahlreicheen und Obelisk-Aufsätze. Im Sommer diente der Altenstein der herzoglichen Familie oft als Wohnsitz und entwickelt sich zu einem Ort der Muse. Der Herzog lud Intellektuelle, Künstler und Musiker dorthin ein. Unter den Komponisten Johannes Brahms, der mehrmals auf dem Altenstein zum Besuch krieg. An Clara Schumann schrieb er im November 1894: "Ich wünschte (...), Du mögest hier an mein Fenster sitzen, auf meinen Balkon enund können und dann hinaus in den herrlichen Park und Wald. Die schönsten Fasane, Hirsche und Rehe dutzendweis mit."

 

Die Anfänge des heute weitläufigen Parks gehen auf Georg I. von Sachsen-Meiningen zurück (1771–1803). Der Herzog machte Altenstein, zu seiner Sommerresidenz und begann mit dem Aufbau eines Landschaftsgartens. Damit legte er den Grundstein für eine der größten historischen Parkanlagen Thüringens. 1853 schrieb der Landeskundler Georg Brückner vom "Edelstein der Thüringer Waldnatur". Kein Wunder, berühmte Landschaftsarchitekten wie Fürst Hermann von Pückler-Muskau und Peter Joseph Lenné hatten wichtige Ideen zur Gestaltung der Parkanlage beigesteuert. Pückler-Muskau war bei seinen Besuchen über die "wundervolle Lage, üppige Grasflächen, (...) jäh abstürzende Felsen mit Terrassengärten" begeistert, doch kam er nicht umhin "Rat über die Parkanlage" zu geben – und so wurden unter anderem große Sichtachsen angelegt, die den Blick ins Werratal. Der weitläufige Park lockt mit Aussichtpunkte und Parkarchitekturen wie das Morgenplateau, der Ritterkapelle oder dem Chinesischen Häuschen. Rund um das Schloss finden sich die Altensteiner Teppichbeeten und die Knotenbeet.

Additional Hints (Decrypt)

Va Sryf trznhreg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)