Ingelheimer Aue
Ursprünglich war die Ingelheimer Aue eine Insel wie die benachbarten Petersaue und Rettbergsaue. Durch den Bau des Mainzer Zoll- und Binnenhafens ab dem Jahr 1880 wurde ein Damm geschaffen, der die Insel mit Land verband und damit den nördlich vom Zollhafen liegenden Flosshafen bildete. Seit Ende des 19. Jahrhunderts entstand auf der ehemaligen Insel ein Industriegebiet. Zunächst mit einem Gas- und Elektrizitätswerk ab 1899 und einigen Fabriken. In der Folgezeit wurden mehrere große Werke gebaut, wie z. B. Blendax (1931), Werner & Mertz (1908), Römheld & Moelle (1906). Zwischen 1956 und 1974 prägte der größte Gasbehälter Europas das Bild der Rheinfront. Der „Gasometer“ war 123 m hoch, hatte eine Grundrissfläche von 3550 m² und ein Fassungsvermögen von 350.000 m³.
In den vergangenen Jahren gab es auf der Ingelheimer Aue mehrere größere Bauprojekte, die zu erheblichen Veränderungen der Infrastruktur führten. Durch die Umgestaltung des benachbarten Zollhafens in ein Wohngebiet musste der dortige Containerhafen auf die Ingelheimer Aue verlegt werden. Dazu wurde ein ca. 30 Hektar großes Areal zu einem modernen Containerhafen umgebaut. Dieser nahm 2011 seinen Betrieb auf. Durch die Lage des Containerhafens musste die Gaßnerallee, die bis dahin die Zugangsstrasse zum nördlichen Teil der Halbinsel war, gesperrt werden, daher wurde eine Hafenbrücke mit 170 Metern Länge und drei Fahrstreifen über das Hafenbecken des Industriehafens errichtet. Sie wurde am 24. April 2009 eingeweiht.
Der Cache
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Das Final befindet sich bei N 50° 01.(A+C)(A-C)(C+D) E 8° 13.(C+D-A)(A+B)(D-A)
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