Bis heute ist es nicht gelungen, das am Ende des zweiten Weltkrieges verschwundene Bernsteinzimmer wiederzufinden. Eine der Legenden, wo es versteckt wurde, ist die, dass es nach Kriebstein gebracht wurde.

Tatsache ist, dass es geplant war, Kunstschätze aus Königsberg auf der Burg Kriebstein einzulagern. Die Reichsbahn informierte am 19.12.1944 die Burgverwaltung, dass zwei Eisenbahnwaggons aus Königsberg eintreffen. Angeblich war das Bernsteinzimmer nicht darunter, angeblich ...
Im Laufe der Zeit ist auf Burg Kriebstein Vieles zum Vorschein gekommen, auch ein Schatz, der zum Ende des zweiten Weltkrieges versteckt wurde, allerdings nie eine Spur vom Bernsteinzimmer.

Beim Abriss der alten Fabrikgebäude 2011/12 wurde über den Grund spekuliert, warum dieser Abriss durchgeführt wurde ... ob man denn etwas suche? Da waren sie wieder, die Gerüchte um das Bernsteinzimmer. Vielleicht wurde es damals statt auf der Burg in der Paperfabrik versteckt und das so gut, dass es nicht einmal die sowjetische Besatzungsmacht entdeckte, die 1946 die komplette Fabrik demontierte.

Da man aber das Bernsteinzimmer beim Abriss nicht gesucht hat, konnte man es auch nicht finden. Vielleicht ist es immer noch dort vesteckt und man muss nur den Spuren folgen ...

Einen Hinweis konnte ich schon entdecken, hatte aber keine Zeit, dem nachzugehen: drei grosse rote Ziffern (siehe Bilder und Hint). Diese sind in der Form X Y Z vertikal angeordnet und sollen der Anfang der Spur zum Bernsteinzimmer sein, wie dieses Dokument belegt:

Passt auf, wohin ihr tretet ... ihr werdet zwar keine Spreng- aber dafür Stolperfallen finden.

Viel Erfolg! Und hier noch ein paar Bilder der ehemaligen Gebäude.