
In diesem Mystery haben wir uns mit kindlicher Lieblingsliteratur beschäftigt. Es folgen gleich Auszüge aus verschiedenen Kinderbüchern, die bei uns zu Hause so im Regal stehen, einige etwas „verstaubter“ als andere 😉. Es geht darum herauszufinden, von welchem Autor/in die Bücher geschrieben wurden, jeweils Vor- und Nachname. Wenn Ihr alle herausgefunden habt könnt Ihr mit folgendem „Schlüssel“ die Koordinaten fürs final ermitteln, dass Euch in die Nähe einer Sitzgruppe für ein schönes Picknick bringt.
Die Box ist gefüllt mit verschiedenen PIXI-Büchern für Kinder und damit das so bleibt, bitten Euch meine beiden Töchter darum, bei Interesse gegen andere Pixi-Bücher zu Tauschen.
Für die ersten drei Finder liegt noch etwas zur Entnahme in der Box.
A = Quersumme aus dem Buchstabenwortwert
B = Anzahl der Buchstaben
C = Buchstabenwortwert
D = Buchstabenwortwert (Tip: NICHT Illustrator)
E = Anzahl der Buchstaben
F = Quersumme aus dem Buchstabenwortwert
G = Buchstabenwortwert
H = Buchstabenwortwert
Bei allen Autoren gilt: A = 1, Z = 26
Bei allen Autorinnen gilt: A = 26, Z = 1
ä = ae, ö = ue, ü = ue, ß = ss
Und nun viel Spaß beim Rätseln und Bücher wälzen 😊. Das final findet Ihr bei
N49° A/2, 2B+C+2D+33F+1, E008° E/3, 4G-H+2E
A:
… fing an sich zu langweilen; sie saß schon lange bei ihrer Schwester am Ufer und hatte nichts zu tun. Das Buch, das ihre Schwester las, gefiel ihr nicht; denn es waren weder Bilder noch Gespräche darin. »Und was nützen Bücher ohne Bilder und Gespräche?«
Sie überlegte sich eben, (so gut es ging, denn sie war schläfrig und dumm von der Hitze,) ob es der Mühe wert sei aufzustehen und Gänseblümchen zu pflücken, um eine Kette damit zu machen, als plötzlich ein weißes Kaninchen mit roten Augen dicht an ihr vorbeirannte. …
B:
... Frau Waas ging sofort ans Aufmachen. Sie knüpfte die Schnur auf und faltete das Packpapier auseinander. Da wurde eine große Schachtel sichtbar, die rundherum Luftlöcher hatte wie eine Maikäferschachtel. Frau Waas öffnete die Schachtel und fand darin eine etwas kleinere Schachtel. Die war ebenfalls mit Luftlöchern versehen und gut gepolstert mit Stroh und Holzwolle. Offenbar war etwas Zerbrechliches darin, vielleicht Glas oder ein Radio. Aber wozu dann die Luftlöcher? Schnell hob Frau Waas den Deckel auf und fand darin - wieder eine Schachtel mit Luftlöchern, die war ungefähr so groß wie ein Schuhkarton. Frau Waas öffnete sie und da lag in der Schachtel - ein kleines schwarzes Baby!" …
C:
… Nicht dass etwas Besonderes an dem Haus wäre – eine ziemlich baufällige alte Villa mitten in einem ziemlich verwahrlosten alten Garten. Aber der Fremde würde vielleicht doch stehen bleiben und wissen wollen, wer dort wohnt. Alle Leute, die in der kleinen, kleinen Stadt lebten, wussten natürlich, wer in der Villa wohnte, und sie wussten auch, warum ein Pferd auf der Veranda stand. Aber jemand, der aus einer anderen Gegend kam, konnte es ja nicht wissen. Und der würde sich bestimmt wundern. Am meisten, wenn es ganz, ganz spät und beinah schon dunkel war und wenn er, obwohl es so spät war, ein kleines Mädchen entdeckte, das im Garten umherging und gar nicht so aussah, als ob es schlafen gehen wollte. …
D:
Die Maus spazierte im Wald umher. Der Fuchs sah sie kommen und freute sich sehr. »Hallo, kleine Maus, wohin geht die Reise? Bei mir im Bau gibt’s Götterspeise.« »Schrecklich nett von dir, Fuchs, doch ich sag leider nein, …
E:
Mancher gibt sich viele Müh‘
Mit dem lieben Federvieh;
Einesteils der Eier wegen,
Welche diese Vögel legen;
Zweitens: Weil man dann und wann
Einen Braten essen kann;
Drittens aber nimmt man auch
Ihre Federn zum Gebrauch
In die Kissen und die Pfühle,
Denn man liegt nicht gerne kühle.
Seht, da ist die Witwe Bolte,
Die das auch nicht gerne wollte.
F:
… "Hmmm - das hat gut geschmeckt!" sagte XXX nach dem Essen und stieß einen Rülps aus. "Nun könnte ich einen Kaffee vertragen ..." Er ging an die Truhe und kramte die Kaffeemühle hervor. Großmutters Kaffeemühle! Die füllte er mit Kaffeebohnen. "Da!" rief er Seppel zu, "mahle!" Und Seppel musste auf Großmutters Kaffeemühle für XXX den Kaffee mahlen. Dazu spielte die Kaffeemühle "Alles neu macht der Mai ..." Das war schlimm für ihn - schlimmer als alles andere, was er an diesem Unglückstag erlebt hatte. …
G:
… hast du dir wehgetan?« »Jaaa«, jammerte der Kater. »Ich glaub, ich hab mir die Ohren gebrochen. Warum hast du aber auch solche lebensgefährlichen Würste auf dem Dachboden rumliegen«, schimpfte er. »Das ist ein Zelt«, sagte XXXX. »Wieso – Zelt? Was ist ein Zelt?«, fragte der Kater. »Ein Haus aus Stoff, in dem man schlafen kann. Zum Beispiel wenn man eine Wanderung durchs Fjäll macht.« Der Kater starrte den Alten an, als ob der seinen Verstand verloren hätte. »Soll man in dem da schlafen, wenn man eine Wanderung macht? Soll man vielleicht im Schlaf wandern, he? Mit einer Wurst auf dem Kopf oder wie?« …
H:
… Zweihundert Schemel wurden gerückt. Zweihundert Gymnasiasten standen lärmend auf und drängten zum Portal des Speisesaals. Das Mittagessen im Kirchberger Internat war zu Ende. »Teufel, Teufel!«, sagte der Tertianer Matthias Selbmann zu seinem einen Tischnachbarn. »Hab ich einen Hunger! Ich brauche dringend zwanzig Pfennige für eine Tüte Kuchenränder. Hast du Moneten?« Uli von Simmern, ein kleiner blonder Junge, kramte das Portemonnaie aus der Tasche, gab dem immer hungrigen Freund zwei Groschen und flüsterte: »Da, Matz! Lass dich aber nicht klappen. Der schöne Theodor hat Gartenwache. Wenn der sieht, dass du aus dem Tore rennst, bist du geliefert.« …