Aufgrund eines Abstandskonfliktes liegt die Dose nicht direkt am Mahnmal sondern an der gleichnamigen Bushaltestelle direkt unterhalb.
Eigene der wenigen Sternstunden im Geschichtsunterricht während meiner Schulzeit war als unser Geschichtslehrer uns davon erzählte dass es auch in Wuppertal ein KZ gab.
In der Kemna, jener Teil des Wuppertals, der zwischen Rauental, Laaken und Beyenburg liegt, bestand zwischen Juli 1933 und Januar 1934 eines der ersten Konzentrationslager im NS-Reich. Es lag zwischen der Wupper und der Wuppertalbahn neben der die Beyenburger Straße entlang führt. Es war für bis zu 300 Häftlinge ausgelegt und war doch mit 1000 Häftlingen heillos überfüllt. Als es am 19.Januar 1934 geschlossen wurde, waren über 4500 Häftlinge der Gewalt des Nazi-Regimes ausgesetzt gewesen und ihre Leidenszeit war mit der Auflösung des Wuppertaler KZs nicht zu Ende.
Quelle: Stadt Wuppertal
Vor Ort befindet sich das große Mahnmal.
Die ursprüngliche große Dose links von der Haltestelle wurde bei einem Felssturz verschüttet.