An diesem Ort war bis 2005 ein Jugendzeltplatz!
Bitte besucht diesen Platz nur bei Tageslicht, denn bei Dämmerung und in der Nacht könnten hier unter Umständen Wild und Jäger aktiv sein. Bester Zugang zum Gelände ist über Feldweg-Einfahrt bei N50°06.225 / E010°38.804 bis zur Schranke.
Wer sich hier ein bisschen umschaut, kann auch jetzt noch Spuren vom Zeltplatz erkennen: Es stand hier eine Hütte mit Aufenthaltsraum, Nebenzimmer und Küche (Fliesenboden ist noch da!). Direkt vor der Hütte, auf der 2,5 m breiten Terrasse, hatten 4-5 Biertischgarnituren Platz, an denen die Mahlzeiten eingenommen werden konnten. Der betonierte Treppenaufgang zur Terrasse ist auch noch gut sichtbar. Von der Treppe geradeaus gegenüber, hinter den ersten Bäumen, stand das Plumpsklo. Unter der Hütte ist ein kleiner Keller. Vor der Terrasse, auf der großen grünen Fläche, wurden üblicherweise die Zelte aufgestellt. Im hinteren Bereich dieser Fläche befinden sich noch heute die „Quelle“, die betonierte Grundfläche der „Dusche“, und der Altar. Auch der Grillplatz ist mehr oder weniger noch vorhanden und einige Pfosten der Treppengeländer zeigen noch den damaligen Verlauf der Treppen. Auf der unteren großen Fläche war die Lagerfeuerstelle (wo jetzt das „Wasserloch“ anfängt) und im Anschluss war der große Bolzplatz, der von mittlerweile großen Bäumen umzäunt ist (1983 gepflanzt und gepflegt von den Haßfurter Ministranten).
Ich persönlich war hier als Haßfurter Ministrant von ca. 1983 bis 1995 alljährlich in der ersten Woche der bayerischen Sommerferien auf Zeltlager, viele Jahre als Lagerteilnehmer und in den letzten Jahren in der Lagerleitung. Für Insider aus Haßfurt seien hier noch andere markante Örtlichkeiten in der näheren Umgebung erwähnt, wie alter Lagerplatz, Burgparkplatz, Alte Eiche, Waldeck, Friedhof und Rentnereck, die Teil unserer Lagerolympiaden waren. Die älteren Jahrgänge mögen sich auch noch an Jones in Bramberg erinnern, wo teils auch eingekehrt wurde. Und mancher kennt vielleicht auch noch den damaligen Zeltplatzdauergast, den Wendelin.
Dieser Zeltplatz wurde damals unter der Leitung und Organisation der Kath. Pfarrei Haßfurt vermietet. Wer sich für den - meines Erachtens nach traurigen - Untergang dieses Zeltplatzes interessiert, möge den beigefügten Leserbrief studieren. Jeder kann sich dazu selbst seine eigene Meinung bilden, wenn er diesen Platz betrachtet.
Falls jemand von euch auch Kinder- und Jugenderinnerungen mit diesem Zeltplatz verbindet, würde ich mich über einen entsprechenden Logeintrag oder eine persönliche Nachricht sehr freuen.
Viel Spaß beim Suchen der schwarzen Filmdose.