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Elisabethquelle Traditional Cache

Hidden : 6/17/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


 
Die Elisabethquelle im Leinawald ist ein altes, historisches Ausflugsziel im Altenburger Land und war vermutlich auch schon ein Siedlungszentrum in der Bronzezeit. Ursprünglich lag sie hinter dem Flughafen, zwischen Spannerhaus und Leinawaldschänke an der Klausalinie.
Ein jähes Ende fand die Idylle mit der nationalsozialistischen Kriegsvorbereitung im Herbst 1935. Der Fliegerhorst wurde erweitert und oberhalb der Quelle vier Kasernen und das Offizierskasino in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft. Mit dem Baugrubenaushub wurde eine neue Zufahrtsstraße parallel zum vorhandenen Forstwegenetz geschaffen.
Die Quelle war dabei im Wege und wurde 3m hoch zugeschüttet. Das Quellwasser kam in die unterirdische, weitverzweigte Kanalisation.
Nach dem Kriegsende übernahm die Rote Armee lückenlos das Flugplatzgelände und verwandelte es bis zum Abzug der Truppe 1994 in ein Sperrgebiet.
Danach reifte bei einer kleinen Gruppe von Heimatfreunden der Gedanke an die Wiederbelebung der legendären Elisabethquelle. Die Suche begann, gestaltete sich aber sehr schwierig. Zeitzeugen gab es keine mehr!
Erst 2016 gelang eine einfache Quellhebung. 2019 begann eine 12 monatige Fördermaßnahme der Euroschule Altenburg, in der die Sitzgruppe und der heutige Zustand der Quelle geschaffen wurde.
Die Naturschutzbehörde des Landratsamtes Altenburg will die Elisabethquelle zusammen mit dem Märchensee und den Fürstenteichen zu Natura 2000 Förderprojekten entwickeln.

 

Trivia:

  • Direkt hinter der Quelle steht eine Platane, der einzige im Leinawald wachsende Baum dieser Art.
  • Die Elisabethquelle war bis Kriegsende die meistbesuchte Quelle des Leinawaldes.
  • Einige Bürger holen sich heute ihr Trinkwasser aus der Elisabethquelle. Es sollte, um eventuelle Keime abzutöten, abgekocht werden.
  • Die Wasserqualität kann vor Ort in einem Informationsblatt eingesehen werden.
  • Für Zink hat die WHO hat einen Grenzwert von 5mg/l festgelegt, beim Geocaching kann der höher sein.

Additional Hints (No hints available.)