Deubach
Im hießigen tauberfränkischen Dialekt Daiwi genannt. Zum ersten Mal erwähnt wurde es 1252. Es gehörte über mehrere Jahrhunderte dem Deutschen Orden. 1809 kam es mit Bad Mergentheim an das Königreich Württemberg. Es wurde damit zu einer württembergischen Exklave im badischen Ausland. Dies läßt sich heute noch an den Bistumsgrenzen ablesen. Hier gehört Deubach zur Diözese Rottenburg-Stuttgart, während die umliegenden Dörfer zu Erzdiözese Freiburg gehören.
Da aber heute Baden und Württemberg ein Bundesland bilden, Deubach zu Lauda-Königshofen eingemeindet wurde und auch die Seelsorge von Lauda-Königshofen aus geleistet wird, hat das seine Bedeutung weitgehend verloren.
Bis vor ein paar Jahrzehnten gab es hier ca. 20 Bauernhöfe. Heute gibt es keinen Vollerwerbslandwirt mehr im Dorf. Auch die Einwohnerzahl nimmt stetig ab. Heute hat Deubach noch etwa 80 Einwohner. 1980 waren es noch ca. 130.
Die Hauptsehenswürdigkeit ist die katholische Kirche die im neugotischen Stil von 1877 bis 1879 erbaut wurde. Sie wurde 1987 im Innern renoviert und hatte damals einen Teil ihrer ursprünglichen Farbigkeit zurück erhalten. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die vielen Bildstöcke die sich auf der Gemarkung verteilen.