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Ferien in der Schweiz Mystery Cache

Hidden : 6/23/2020
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Für viele heisst's in diesem Jahr "Balkon statt Balkan" oder "Untersee statt Übersee"... oder vielleicht "Berner Seeland statt Neu-Seeland"?

Auch für die 5 Kollegen Alex, Boris, Claude, Daniel und Erich fielen die Reisepläne ins Wasser, denn an Ferien ennet dem Teich ist im Moment nicht zu denken.
Auch ein gemeinsamer Treckingurlaub scheint eher suboptimal, sind doch die wenigsten Wanderwege und Bergpfade breit genug um die Abstandsregeln einzuhalten.

Aus diesem Grund hecken die 5 ein etwas ungewöhnliches Wanderkonzept aus, welches garantiert alle BAG-Empfehlungen erfüllt.

Jeder der fünf plant seine eigene Wanderroute, ohne seine Kollegen in diese Pläne einzuweihen. Klar ist bloss, dass sich alle fünf nach 2 Wochen unweit der Gemeinde Kappelen zum Erfahrungsaustausch treffen werden. Bis dahin muss also jeder seine Pläne umgesetzt haben.
Jeder der Kollegen startet, unweit seines Wohnorts, seine Individualwanderung, ausgestattet mit kompletter Treckingausrüstung.
Aufgabe eines jeden ist, jeweils abends im gemeinsamen "Ferien in der Schweiz"-Chat das Ziel seiner Tagesetappe, sowie allenfalls ein paar weitere Infos zu seiner zurückgelegten Strecke zu posten, damit jeder der Kollegen das Wanderprogramm der anderen vier mitverfolgen kann.

Tag 1:
ALEX: Heute morgen hab ich erst mal ordentlich ausgeschlafen. Das letzte Mal meine weiche Matratze. Danach schnürte ich zu Hause in Busswil meine neuen Turnschuhe (für meine Tour wären Wanderschuhe fast ein wenig übertrieben, aber mehr verrate ich euch nicht) und dann ging's los. In Jens überquerte ich den Jäissberg und nun hab ich mein erstes Nachtquartier in Sutz auf dem Camping aufgeschlagen. Voll easy.
BORIS: Eigentlich hätte ich ja auch auf direkten Weg bei Alex vorbeischauen können - von Schnottwil nach Busswil ist's ja bloss ein Katzensprung - aber der ist ja jetzt bestimmt schon unterwegs. So mach ich mich halt auch auf die Socken. Das mit dem Wandern war aber definitiv nicht meine Idee! Ach ja, hab's heute übrigens bis Dieterswil geschafft.
CLAUDE: Zu Hause in Ortschwaben hab ich heute Morgen nochmals die Wanderschuhe poliert - man weiss ja nie - den Tramper gestemmt - ganz schön schwer das Ding - und los geht's. In Ittigen hab ich noch etwas Proviant gekauft und nun steh ich in Bolligen am Waldrand. Ich gebt's ja zu, bin nicht wirklich weit gekommen, und irgendwie krieg ich das doofe Zelt nicht wirklich stabil hin. Entweder liegen die Heringe noch in Tenero oder ich hab sie sonstwo verlegt.
DANIEL: Ja was schreib ich denn nun? Würdet ihr mich nicht alle kennen, so würde ich schreiben "ich bin der Daniel aus Aefligen und ich gehe nun wandern". Aber das wisst ihr ja bereits. Also, ich mach's kurz: Heute der Ämme nache uf Burgdorf. 40 Höhenmeter.
ERICH: So ihr Berner, euch zeig ich's. Jetzt mach ich mich auf die Socken! Von Brittnau aus folgte ich zuerst der Wigger, und dann über dern Chrützberg nach Büron. Ok, wahrlich kein Ziel für eine Städtereise, aber für eine Übernachtung ganz ok. Und morgen geht's ja bereits weiter...

Tag 2:
CLAUDE: Heute Morgen im Wankdorf kurz Halt gemacht. Im orangen Einkaufszentrum haben die mich schön doof angeschaut als ich mich mit Vollpackung zwischen den Regalen durchgezwängt hab. Immerhin hab ich nun wieder Heringe. Bin jetzt in Bümpliz draussen beim Rehhag. War echt verlockend den Bus zu nehmen, aber ich konnte grad noch widerstehen. Tschüss bis morgen...
DANIEL: Mein zweites Etappenziel ist Hindelbank. Ratet mal wo ich durch bin? Da kommt ihr nie drauf...! Natürlich geng schön de Schine nache, wie sich's für einen richtigen Eisenbahnfan gehört ;-)
ALEX: Alles dem See entlang, und schliesslich über den Budlig. Heute steht mein Zelt in Siselen.
ERICH: Schon da! In Nebikon kreuzte ich die Wigger und heute übernachte ich in Ebersecken.
BORIS: Ging ja ganz schön obsig bis auf den Schüpberg. Hätte vielleicht doch nicht so viele Batterien für's Navi mitnehmen sollen, dann wär der Rucksack nicht so schwer. Ist ja eh alles ausgeschildert. Heute übernachte ich in Säriswil.

Tag 3:
BORIS: Das ging aber flux heute. Man soll ja nicht übertreiben. In Kirchlindach hat mir ein netter Einheimischer im Garten ein kühles Blondes angeboten...und dann noch eins...und noch paar mehr...heute bleib ich hier.
ERICH: Nicht Oberwangen, nicht Niederwangen und schon erst recht nicht Kleinwangen. Bei mir muss es Grosswangen sein damit ich mein Zelt aufschlage - wer ist schon bescheiden!
ALEX: Um mein Ziel nicht wieder viel zu früh zu erreichen machte ich kurz Halt in der kleinen Farm, bevor ich auf der Velobrücke (was es damit auf sich hat erzähl ich euch ein andermal) die Aare querte. Zum Schluss noch ein paar Höhenmeter und nun bin ich in Detligen.
CLAUDE: Hab heute den Könizberg und den Gurten bezwungen. Hätte ich Depp doch auf die Karte geschaut...das Köniztäli wär ne echte Alternative gewesen. Aber henu, jetzt bin ich in Kehrsatz und gönne mir ne Pizza.
DANIEL: Bahn 2000 ich komme... Heute wieder alles schön de Schine nache. Na ja, zumindest da wo diese nicht grad durch irgend ein Loch führen. Auch als Wanderer gibt's auf der Neubaustrecke echt Tempo. Nun bin ich bereits in Recherswil und bin hundemüde. Das mit diesem Club lass ich heute wohl bleiben.

Tag 4:
ERICH: Ein Ringli hier, ein Ringli da, und schon ist Willisau Geschichte. Auch wenn's verlockend wär mit so kleinen Etappen geb ich mich nicht zufrieden. Heute übernachte ich in Hergiswil.
BORIS: Und weil's so schön war gleich nochmals übere Schüpbärg. Und in Suberg ist natürlich wieder mal die Bahnschranke zu...und mit meinem schweren Rucksack hab ich keine Lust auf zusätzliche Stufen in der Unterführung...und nach den Schienen geht's bloss noch aufwärts...nö. Ohne mich! Ich bleibe hier bis morgen...
CLAUDE: Jetzt wird meine Tour so richtig ländlich, und ein paar Höhenmeter sind heute auch zusammengekommen. Hoffe das Wetter hält die ganzen zwei Wochen durch! Campe heute neben einem Bauernhof in Oberbalm.
DANIEL: Konnte es nicht lassen. Hab heute eine Pause eingelegt und mir ein Unterhaltungsprogramm für heute Abend gebucht.
ALEX: Über die Niederried Staumauer wechselte ich heute erneut das Aareufer, besuchte kurz die Schmetterlinge und bin nun in Kerzers. Musste doch mal schauen ob's dieses Schienenkreuz tatsächlich gibt...und ja, es ist keine Legende!

Tag 5:
CLAUDE: Letzte Nacht gab's Nachwuchs. Nein, nicht bei mir, und die Bauerntochter, na ja, nicht grad ne Augenweide, da also auch nicht - nein im Stall hat ne Kuh geworfen. War das vielleicht ne Aufregung. Jedenfalls hab ich die halbe Nacht im Stall verbracht und anschliessend noch mit den Bauersleuten angestossen. Heute Morgen war ich eher nicht so in Wanderverfassung und hab beschlossen, noch eine Nacht hier zu bleiben.
ALEX: Nur nicht übertreiben mit wandern... Dem netten Bauern, der mir einen Strohhaufen für die Übernachtung zur Verfügung gestellt hat hab ich heute beim Heuen geholfen. Bleibe noch eine zweite Nacht hier.
DANIEL: War übrigens nicht so toll gestern abend. Bin heute Morgen früh los und hab am Burgäschisee gebadet. War aber ne schlechte Idee. Musste nun in Herzogenbuchsee Halt machen. Nasse Füsse in den Wanderschuhen gibt Blasen.
BORIS: Was hab ich gelernt in bloss 5 Tagen? Fast alles was ich bisher mit mir rumgeschleppt hab war unnötig! Alles viel zu schwer. Falls es jemanden interessiert: Ich bin wieder zu Hause und mach erst mal Pause! Ja, und ich hab meinen Rucksack ausgekippt.
ERICH: Das wär nun wirklich nicht nötig gewesen. Letzte Nacht stolperte ich über eine Zeltschnur und hab mir den Knöchel verstaucht. Natürlich genau jetzt, wenn die anspruchsvollen Bergetappen anstehen. So musste ich heute zwangsläufig pausieren, bis der Fuss wieder in den Schuh passt. Aber bereits Morgen - ein Indianer kennte keinen Schmerz - geht's weiter. Versprochen!

Tag 6:
ALEX: So, weiter geht's! Hab am Morgen noch ein paar Dosen Bier gekauft - man weiss ja nie. Dafür war mein Rucksack ganz schön schwer als ich mit meinem ganzen Plunder in Wileroltigen über die Saane schwimmen musste. Weit und breit keine Brücke. Nun bin ich in Buttenried...und schon wieder Trocken.
ERICH: Die heutige Strecke war voll ok. Aus Rücksicht auf den Knöchel nicht zu lang, dafür planerisch umso anspruchsvoller, ist das Wanderwegnetz auf dieser Strecke doch eher dürftig. Ohne mich ein einziges Mal zu verlaufen hab ich heute Menznau erreicht.
CLAUDE: Ja heh, die Bauerntochter hat noch ne Schwester! Wo kommt die denn plötzlich her? War durchaus ein Grund noch eine weitere Nacht zu bleiben.
BORIS: Hab ich nicht gesagt ich mach Pause? Also von mir keine News, bin noch immer im Garten auf dem Liegestuhl ;-)
DANIEL: Blieb den ganzen Tag in Herzogenbuchsee und hab meine Blasen gepflegt. Mehr erzähl ich nicht.

Tag 7:
BORIS: Neue Kräfte getankt und mit ultraleichtem Rucksack beinahe nach Aetigkofen gejoggt. So macht's auch mir wieder Spass!
ALEX: Heute war's voll easy. Nix als Wald und Wiesen. Schliesslich hab ich in Süri am Waldrand mein Biwak errichtet. Voll cool!
DANIEL: Süüüferli wag ich mich wieder in die Schuhe. Konnte ja nicht ewig hier bleiben. So toll ist's nun auch wieder nicht. Hab's grad mal bis Bleienbach geschafft. Hoffe dass ich mich morgen wieder etwas steigern kann.
ERICH: Der Bergpreis ist geholt: Am stpäten Nachmittag erreichte ich den Napf und hab mich im Berghaus niedergelassen. Zu toll!
CLAUDE: So, jetzt musste ich aber wirklich weiter sonst wird das nix mehr mit Wanderurlaub. Und vom Landleben hab ich eh schon fast genug gekriegt. Heute machte ich ne Riesenetappe und bin nun in Münsingen. Kurz vor dem Ziel hat sich die Sohle meines linken Wanderschuhs gelöst. Muss mir morgen früh wohl erst mal neue Schuhe kaufen. Welch ein Glück bin ich heute nicht so völlig in den Pampas!

Tag 8:
DANIEL: Ging schon etwas besser heute. Bin nun in Hermiswil. Das Zelt steht. Ein kühles Bier hab ich auch noch erwischt bevor der Kiosk dicht machte - alles im Butter.
CLAUDE: Der Schuster hat gemeint meine alten Latschen lassen sich noch flicken. Dauert aber bis Morgen. He nu, gibt's ne bessere Ausrede für nen Tag in der Badi? Drum heute den ganzen Tag: Sonne von aussen, Bier von innen, und jetz ab ins Pub.
ERICH: Wieviele Hengste hat's denn eigentlich hier oben? Ich hab sie nicht gezählt. Ich weiss bloss dass ich heute den Grueblihengst und den einfachnurso Hengst bezwungen habe und eine weitere Nacht auf dem Napf verbringe.
ALEX: Über den Schlosshügel in Laupen (hier gabs Zmittag) und dann alles der Saane entlang. Heute übernachte ich in Schiffenen am See. Hab allerdings auch schon tollere Seeufer gesehen - aber ist ja bloss für eine Nacht.
BORIS: Bloss nix übertreiben. Die nächste Etappe wird lang und alles was ich jetzt noch esse muss ich nachher nicht mitschleppen. Bleibe daher noch eine zweite Nacht.

Tag 9:
ALEX: Scheissautobahn! Den ganzen Tag latschte ich heute der A1 entlang. Kommt davon. Welcher Depp plant seine Wanderung schon mit einer Karte aus der Zeit vor dem Autobahnbau - aber ist immerhin eine Erbstück. Nun bin ich in Wünnewil...und hab hier jemanden kennengelernt - gut möglich dass ich etwas länger bleibe ;-)
ERICH: Napf adee, Trueb i chume! Ich bin zwar kein Bueb vom Trueb, aber trotzdem hab ich heute den Abstieg nach Trubschachen hinter mich gebracht. Ging ganz schön in die Knie!
BORIS: War gar nicht so schlimm, resp. nicht so weit. Campe heute in Bangerten
DANIEL: Durch den Mutzgraben ging's heute nach Oeschebach. Läck ist das ein Kaff. Hätte nicht gedacht dass es hier tatsächlich Menschen gibt. Dachte immer ich wohne auf dem Land, aber wenn das hier auf dem Land ist, so bin ich nächste Woche wieder zu Hause in der Grossstadt.
CLAUDE: Irgend ein Bier war gestern zuviel - war bestimmt das letzte. Bin erst gegen Mittag mit Brummschädel aufgewacht. Musste dann zuerst noch meine Schuhe abholen - und der Provinzladen hatte über Mittag geschlossen. Hat sich dann nicht mehr gelohnt zu starten. Mach mich dann Morgen wieder auf den Weg.

Tag 10:
CLAUDE: Frisch und Munter über den Hoger nach Grosshöchstetten - die Schuhe haben gehalten!
BORIS: Geng nume süferli. Hat ja keiner festgelegt wie lang die Etappen sein müssen. Hab mich heute in Jegenstorf niedergelassen. Hat ein paar Beizen hier und ja, mir gefällt's ;-)
ALEX: Hab ich zuviel versprochen? Bin hier geblieben, mehr verrate ich nicht ;-) ;-) ;-)
ERICH: Heute Morgen hab ich mich einer Führung durch die Güezifabrik angeschlossen. Dauerte eine ganze Weile und nach der Degustation war ich sowas von vollgefressen. Hab's wohl ein wenig übertrieben. Jedenfalls legte ich mich erst mal unter eine Tanne...und als ich wieder erwachte war der Tag schon beinahe vorbei. Ok, Tag gelaufen. Nun bleib ich halt bis morgen in Truebschachen.
DANIEL: Lueg emol! - Ja, da bin ich drüber. Und jetzt bin ich in Heimiswil, gönne mir ein Hotelzimmer mit warmer Dusche und einen anständigen Bitz Fleisch. Hab ich mir heute echt verdient!

Tag 11:
BORIS: Hatte am Morgen einen sturme Grind. Hab darum meine Etappe verkürzt hab's heute bloss bis Fraubrunnen geschafft. War echt nicht einfach hier eine Erlaubnis für's Zelten zu erhalten. Vielleicht sollte ich wieder mal duschen...
ALEX: Ihr Mann ist unverhofft heimgekommen - Mist - jetzt nix wie weiter! Ennet dem Sensegraben fühle ich mich sicherer. Bin heute in Mittelhäusern - aber nicht weitersagen...
DANIEL: Und weil's so schön war belib ich grad noch ne Nacht...und arbeite mich weiter durch die Menukarte ;-)
CLAUDE: Als ich am Morgen das Zelt zusammenpackte dachte ich "so, hüt nimeni das Blaue Bähnli". Merkte dann aber bald dass das von der anderen Seite her nach Worb fährt. So machte ich diese Strecke nun halt doch zu Fuss. War vorhin grad noch rasch auf ein Bier in der Braui.
ERICH: Nein, ich bin kein Weichei, das möchte ich an dieser Stelle nochmals betonen, aber heute blieb mir wirklich nichts anderes übrig als mit dem Zug nach Langnau zu fahren...und das kam so: Eine ältere Dame fragte mich, ob ich ihr beim Einladen des Rollators behilflich sein könnte...und ich war sicher, irgendeiner muss das Ding ja auch wieder ausladen...und so musste ich wohl mifahren...bis Langnau.

Tag 12:
DANIEL: Bin in Hasle. Hab bislang weder Hasen noch Hasel geshen. K.A. woher der Name kommt, aber einen gäbigen Platz zum Zelten hab ich trotzdem gefunden. Sieht nach einer sternenklaren Nacht aus ;-)
ERICH: Mist. Als ich in Trubschachen unter dem Baum gepennt hab muss mir irgend einer mein Geld geklaut haben - oder vielleicht hab ich's auch bloss irgendwo verloren. Als ich heute Morgen in Langnau mein Zimmer bezahlen wollte war da kein Geld mehr...mist, ich bin doch kein Zechpreller! Den ganzen Tag sass ich nun hier fest und musste warten bis mir die von der Kreditkarte endlich Ersatz lieferten. Mensch hab ich mich aufgeregt dass das soooo lange dauert!
CLAUDE: Das Wandern ist des... und ja, jetzt bin ich in Bigenthal und ich hab keine Blasen und es geht mir gut und ich bin so froh dass ich schon bald am Ziel bin...
ALEX: Heute ging's den ganzen Tag rauf und runter - nun bin ich in Oberbottigen (das ist das oberhalb von Niederbottigen. Wärt ihr nie drauf gekommen, was?)
BORIS: So, langsam beginnt das Usplampe. Heute hab ich mir bloss einen einzigen Hoger zugemutet. Hab in Mülchi am Mülchibach ein lauschiges Plätzchen gefunden - guter Grund zu bleiben ;-)

Tag 13:
ALEX: Hab das Wandern langsam satt. Wollte eigentlich in der Eymatt campieren, doch die wollten keinen Platz haben für mich. Der Weg dorthin dem Gäbelbach entlang war aber im Fall voll ok, schön schattig. Bin nun weitergezogen und liege am Waldrand oberhalb von Wohlen vor dem Zelt.
ERICH: Heute hab ich alles kompensiert. Statt den Läufen von Ilfis, Emme und Grüene zu folgen wählte ich die Bergstrecke nach Sumiswald. Unentwegt rauf und runter. Die Details erzähl ich euch dann übermorgen. Muss mir ja noch etwas aufheben zum aufschneiden ;-)
DANIEL: Kei Meter flach! Hätte doch die Wanderchneble mitnehmen sollen. Bin soeben völlig uf de Fälge in Arni angekommen.
BORIS: Jajaja, rennt ihr doch alle um die Wette! Hat sich bei mir kaum gelohnt das Zelt zu zügeln. Hab's heute bloss bis Messen geschafft. Hab ja gesagt Usplampe!
CLAUDE: Heute hab ich nix ausgefressen, drum komm ich ungehindert am Thorberg vorbei und schon bin ich in Krauchthal. Geht doch voll locker. Eigentlich wollte ich erst morgen hier sein. Keine Ahnung wie ich dermassen schnell sein konnte (-:

Tag 14:
ALEX: So, heute noch über die Woleibrügg nach Rosshäusern. Bloss nicht zu weit weg vom Bahnhof. Dann morgen mit ÖV zum Treffpunkt - und dann gibt's hoffentlich endlich mal was anderes als Energieriegel und warmes Bier!
BORIS: Hat im Ernst einer gemeint ich latsche heute noch weiter. Nö. Einmal ist Schluss! Ich bleib noch eine weitere Nacht hier. Meine Füsse haben für diese Ferien genug erlebt.
CLAUDE: Heute machte ich Ruhetag. In diesem Kaff ist nun mal wirklich nichts los - da kannst du nichts anderes machen als Ruhetag. Jedenfalls bin ich nun bereit für das morgige Treffen.
DANIEL: Das letzte Stück ist auch noch geschafft. Der Weg über die Blasenflue - so ein doofer Name, aber passt zu meiner Situation - war ganz schön happig. War schon beinahe Dunkel als ich Langnau erreichte.
ERICH: So, der letzte Tag war nun wirklich keine Herausforderung mehr. Bloss noch ein paar Kilometer bis Rüegsauschachen. Will ja schliesslich morgen nicht müde sein, und ausserdem brauch ich einen Bahnhof, sonst komm ich nie in dieses Kappelen.

Wie vereinbart treffen sie die fünf am nächsten Tag in Kappelen, trinken ein paar Gerstensäfte, erzählen sich ihre Wandererlebnisse und beraten, wo sie hier nun ihre Spuren hinterlassen könnten...

 

Additional Hints (Decrypt)

Ung qrsvavgvi avpug Cyngm süe süas. Ovggr trjnygserv ybttra - qre Crgyvat xnaa na qre Qenugfpuynhsr enhftrmbtra jreqra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)