Über Köchingen
Köchingen wurde erstmals im 12. Jahrhundert als „Cochigghe“ urkundlich erwähnt, später um 1200 als „Cogginge“ als das Dorf nach Streitigkeiten zwischen den Erben Heinrich des Löwen und dem Bischof von Hildesheim in den Besitz der Wolfenbütteler Linie der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg kam.
Mit dem Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel wurde Köchingen 1807 in das von Napoleon geschaffene Königreich Westphalen eingegliedert. Nach dessen Auflösung im Jahr 1813, gehörte der Ort bis 1918 zum Herzogtum Braunschweig. Im Jahr 1847 hatte Köchingen 317 Einwohner und 39 Feuerstellen.
Köchingens Zuordnung zum Landkreis Braunschweig und sein Status als selbstständige Gemeinde endeten im Jahr 1974 im Zuge der Gebietsreform Niedersachsens. Seit dem 1. März 1974 gehört Köchingen zur Gemeinde Vechelde und bildet mit Liedingen und Bodenstedt eine Ortschaft mit einem gemeinsamen Ortsrat.
Das Wappen zeigt auf einem goldenen Schild eine blaue Flachsblüte, die von einem nach oben offenen Hufeisen umrahmt wird. Die blaue Blüte erinnert an den Flachsanbau, der bis in die 1950er Jahre hier betrieben wurde. Das blaue Hufeisen steht für das Pferd als treuer Helfer in der Landwirtschaft sowie für die Pferdezucht und als Symbol für die hier ausgetragenen Reit- und Springturniere des Kreises Peine. Zudem steht es volkstümlich als Zeichen für die Hoffnung auf eine gute Entwicklung des Ortes. Die Farbgebung Blau-Gold bekräftigt die Zugehörigkeit zum ehemaligen Land Braunschweig.
Das Wappen wurde am 13. April 1983 vom Ortsrat für Köchingen angenommen. Der Entwurf stammt von Arnold Rabbow.
Quelle: Wikipedia
Über die Kirche St-Marien
Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert aus Feldsteinen und Holz erbaut und hatte ursprünglich einen hölzernen Altar. Die im Turm befindliche Glocke trägt das Datum 1698.
Laut einer Inschrift, die sich auf der Rückseite der Kirche befindet, wurde diese im Jahr 1777 renoviert.
Im Jahr 1962 musste die Kirche auf Grund von Holzwurmbefall bis auf die Feldsteinmauern abgerissen und neu aufgebaut werden. Bei den Restaurationsarbeiten wurde die Altarrückwand entfernt, die hintere Tür zugemauert und stattdessen ein Farbfenster eingesetzt. Der hölzerne Altar wurde durch einen steinernen Altar ausgetauscht und ein Altarkreuz aus dem 15. Jahrhundert angeschafft. Auch die Orgel wurde im Zuge der Umbauarbeiten erneuert. Am 09.12.1962 wurde die Kirche dann von Probst Appold neu geweiht.
Heute trägt die Kirche den Namen St-Marien und gehört zur evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Maria und Martha, Bodenstedt-Köchingen-Liedingen.
Über den Cache
Um den Cache zu finden, müssen die Wege nicht verlassen und die Kirche nicht betreten werden. Auch wird für die Bergung keinerlei Werkzeug benötigt.