Am Eingang der Stadt Bitburg (Echternacher Straße) begrüßen einen drei stehende Ziegen, in Bitburg auch "Gäßen" genannt. Ganz in der Nähe befindet sich dieser Cache. Parken kann man in der Echternacher Straße selbst, dann geht man wenige Minuten zu Fuß Richtung Kreisel. Alternativ kann man auch auf dem von mir markierten Wegpunkt (Parkplatz) in Bitburg-Masholder halten. Von hier aus geht man den Fußweg/Fahrradweg bis zur Brücke hoch. Mit dem Fahrrad kann man direkt am Cache anhalten. Dieser ist ausschließlich von genannten Weg erreichbar. Nicht die Bundesstraße betreten!
Vom Ort des Caches hat man nicht nur einen Ausblick auf diesen schönen Kreisel, sondern auch auf die Bitburger Brauerei Süd. Sollte man bei diesem Anblick Durst bekommen, dann findet sich weiter oben in der Stadt bestimmt ein Lokal, das der Unterhopfung entgegen wirken kann.
Jede der drei Gäßen hat ca. 33.000 Euro gekostet. Sie wurden im Jahre 2009 aufgestellt und erinnern an die Geschichte Bitburgs. (https://www.volksfreund.de/region/bitburg-pruem/ziegen-zipfel_aid-5078498)
Diese ist in der Innenstadt ebenfalls sehr präsent, in der Fußgängerzone findet man den Gäßestrepper Brunnen am Petersplatz, der vor kurzem neu gestaltet wurden.
Zum geschichtlichen Hintergrund:
"Während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) belagerten schwedische Söldnertruppen die Stadt, um sie auszuhungern. Die Vorräte der Bitburger gingen bald zur Neige und die Bürger standen kurz davor, sich zu ergeben. Plötzlich hatte einer von ihnen eine Idee: Sie nahmen die Felle der in der Not geschlachteten Ziegen, zogen sie den Kindern über und schickten diese auf die Stadtmauer. Als die Schweden die „Ziegen“ sahen, glaubten sie, dass die Bitburger noch Nahrung im Überfluss hätten. Da aber die Vorräte der Schweden selbst langsam knapp wurden, gaben sie die Belagerung auf und zogen ab. Die Bitburger heißen seit diesem Tag Gäßestrepper, nach den Bitburger Worten für Ziege (Gäße) und überziehen (streppen)." (Quelle: www.eifel-direkt.de, 05.07.2020)