Stage 1:
N48°31.904 E015°27.372
Die Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes in Eisengraben
Der Bau der Ortskapelle wurde im Jahre 1730 begonnen. Im Herbst 1731 war der Bau soweit fortgeschritten, dass im Dezember dieses Jahres die Glocke angeschafft und zu Ehren der Schmerzhaften Muttergottes und des heiligen Märtyrers Donatus geweiht werden konnte. Es handelt sich um die älteste Ortskapelle im Pfarrbereich von Gföhl. 1926 wurde die Kapelle einer gründlichen Renovierung unterzogen. Hierbei wurde vom Kirchenmaler Andreas Strickner aus Linz über dem Altar am Gewölbe der Apsis ein Deckenfresco von guter Qualität angebracht und 1955 eine Innenrenovierung vom Kirchenmaler Weidenauer aus Horn vorgenommen. 1961 musste wegen eines Sprunges in der alten Glocke eine neue angeschafft werden. 2001 erfolgte eine Außenrenovierung.
An den Sonntagen während der Fastenzeit, bei Kreuzwegandachten und an den Sonntagen im Mai bei Maiandachten findet die Kapelle Verwendung. Bei Sterbefällen von Ortsbewohnern werden Betstunden abgehalten.
Vorbeter in Eisengraben ist Franz Gassner vom Haus Nr. 3. Dieses Amt wird schon durch vier Generationen in der Familie ausgeübt.
(Informationen wurden der Homepage der Gemeinde Jaidhof entnommen)
Stage 2:
N48°30.794 E015°26.911
Die Kapelle zur Heiligen Jungfrau Maria in Reittern
Der Bau der Ortskapelle von Reittern erfolgt 1833 durch die Ortsbewohner. 1935 wurde anläßlich der Primiz eines Ortsbewohners eine Renovierung vorgenommen und 1983 wurde die Kapelle komplett renoviert. Im Zuge einer Erntedankandacht wurde 1984 das von Willi Pernerstorfer geschaffene Bildnis des Hl. Leonhard gesegnet. Sehenswert ist auch der von innen sichtbare Dachstuhl.
Jeden 15. Februar treffen sich die Ortsbewohner zu einem gemeinsamen Gebet. Es erinnert an den Tag im Jahre 1945, an dem Bomben auf den Ort Reittern gefallen sind. Bei jedem Todesfall im Dorf wird eine Betstunde für den Verstorbenen abgehalten. Jedes Jahr trifft sich am Heiligen Abend die Bevölkerung zum Weihnachtsevangelium, Gesang und einen Teil des Freudenreichen Rosenkranzes, gefolgt von einem "Turmblasen" am Platz bei der Kapelle und anschließender Agape.
(Information aus dem Pfarrbuch Gföhl)
Stage 3:
N48°30.626 E015°27.650
Die Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes in Garmanns
Die Erbauung erfolgte zwischen 1785 und 1824. Die Glocke stammt aus dem Jahre 1972. 1989 wurde die Kapelle renoviert und 1999 wurde das Dach neu eingedeckt. Bei der Kapelle handelt es sich um einen schlichten Rechteckbau mit halbrunder Apsis und Dachreitern. Am Altartisch befindet sich die Figurengruppe hl. Anna Maria lesend lehrend aus dem späten 17. Jhtd. Die Seitenwände im Inneren mit naturalistischen Kreuzwegbildern sind hellblau ausgemalt. Der Altar wird von einem Holzkreuz mit einem geschnitzten Christophoruskorpus überragt.
Von der kleinen Ortsgemeinschaft werden Maiandachten abgehalten.
Neben der Kapelle ist auch eine nette Sitzmöglichkeit für die Berechnung der Endkoordinaten bzw. für eine kleine Rast.
(Informationen aus dem Pfarrbuch Gföhl)