An dieser Station findet ihr eine Blühfläche, welche vom Menschen angelegt wurde. Diese Fläche kann entweder gezielt bepflanzt werden oder entsteht einfach durch den Verzicht vom Bewirtschaften des Feldes. Insekten sollen hier eine Vielfalt an Blüten zum Bestäuben finden. Verschiedenen Tierarten finden hier einen Lebens- und Rückzugsort. Natürlich bringt eine Blühfläche auch dem Menschen einen Nutzen, da vor allem Pflanzen gezielt verwendet werden, welche zur Schädlingsbekämpfung gut sind.
Doch auf welchem Boden befinden wir uns hier?
In dieser Region sind vorrangig zwei Bodentypen zu finden. In den Sandsteingebieten finden wir oft Podsole oder podsolige Braunerde auf Sand vor. Diese haben die Eigenschaft, dass sie eine gering natürliche Bodenfruchtbarkeit und eine hohe Versickerungsrate aufweisen. In den Granitgebieten dominieren Braunerden, Parabraunerde oder Pseudogleye. Sie haben eine höhere Bodenfruchtbarkeit und eignen sich als Ackerflächen.
Quellen:
- https://www.lbv.de/naturschutz/standpunkte/landwirtschaft/bluehstreifen-im-ackerland/
- https://www.wildackersaaten.de/warum-bluehstreifen/
- https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/naturschutz/biodiversitaet/bluehstreifen/index.htm
- https://www.natur.sachsen.de/download/37_Zittauer_Gebirge.pdf
- https://www.klett.de/alias/1012442
- https://www.lfu.bayern.de/boden/erdausstellung/bodentypen/index.htm