Podlanig, Filialkirche hll. Ulrich und Martin
Hangseitig erhöht über der Straße erstrahlt die von einer Friedhofsmauer umschlossene Filialkirche hll. Ulrich und Martin in neuem Glanz, da sie gerade erst 2008 zuletzt renoviert wurde. Das zweitälteste Gotteshaus des Lesachtals wurde urkundlich erstmals 1133 erwähnt. Die einfache spätgotische Anlage (A. 16. Jh.) mit 1-jochigem Chor und 5/8 Schluss hat einen hölzernen Dachreiter mit Spitzgiebelhelm und südseitig mehrere Spitzbogenfenster. Der Chor besitzt ein Netzrippengewölbe und bemalte Wappenschlusssteine. An der nördlichen Chorwand befindet sich eine spätgotische Sakramentsnische in Kielbogenrahmung, die eine Jesusfigur birgt, die zu Weihnachten am Hochaltar aufgestellt wird. Sehenswerte Wandmalereien aus dem 17. Jh. zieren die Nordwand des Chores, darunter ein Schmerzensmann, Maria und Johannes, Christus in der Trauer sowie Darstellungen aus der Leidensgeschichte. Der bemerkenswerte Hochaltar (E. 17 Jh.) hat in der Mittelnische ein geschnitztes Vesperbild sowie die hl. Magdalena und Engel vor einem gemalten Landschaftshintergrund, umgeben von spätbarocken Figuren der hll. Ulrich und Martin. Der linke Seitenaltar (1684) zeigt im Zentrum ein Marienbild, der rechte Seitenaltar (M. 17. Jh.) besitzt eine neue Christusfigur. Im Chor hängt ein geschnitzter Rosenkranz mit Maria Himmelskönigin und 4 Engeln (A. 18. Jh.).