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Fürsten-Denkmal Traditional Cache

Hidden : 7/19/2020
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


An dieser Stelle ist ein Denkmal zu finden. Dieses Denkmal ist Friedrich Carl Leopold Graf zu Solms (1757-1801) gewidmet. Dieses befindet sich direkt am Großen Zescher Seen-Rundweg

Der große Zescher See ist vorallem im Sommer sehr beliebt bei Touristen. Der Cache kann auch mit dem Fahrrad erreicht werden.

Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.


 

Geschichte:

Historisch weisen der Name des 1425 erstmals urkundlich erwähnten Dorfes "Zceysch" sowie seine Rundlingsform auf eine von den Lausitzern gegründete Siedlung hin. Zesch gehörte etwa 900 Jahre lang zur Niederlausitz, obwohl es nicht inmitten des Lausitzer Gebietes lag. Als Lausitzer Enklave erlebte es zeitweise den Anschluss an die Königreiche Polen, Böhmen, Ungarn und Österreich. Von 1635 bis 1815 kam es zum Königreich Sachsen und danach zu Preußen. Von 1596 bis 1945 gehörte Zesch zum Solms´schen Besitz Baruth. Heute gehört Zesch als bewohnter Gemeindeteil zum Zossener Ortsteil Lindenbrück. Das markanteste Gebäude am Dorfanger in Zesch ist das alte Forsthaus. Das Gebäude entstand vermutlich im 18.Jahrhundert als Vorwerk der Grafen zu Solms. Die Erdkeller auf dem Forsthausgelände könnten sogar aus dem 16./17. Jahrhundert stammen. Seit 1891 wird das Gebäude als Forsthaus genutzt. Das Hauptgebäude, das Stallgebäude, die Scheune und die Keller stehen heute unter Denkmalschutz. In den Jahren 2006/2007 erfolgten umfangreiche Sanierungsarbeiten. Allerdings wird es seit 2011 nicht mehr als Försterei genutzt.

Landschaftsbestimmend war die Eiszeit. Sie war es, die die Endmoräne bei Zesch formte.
In der abwechslungsreichen Landschaft um Zesch lassen sich fast alle Glieder einer Glazialen Serie gut erkennen. Was an einer perfekten Glazialen Serie fehlt, ist die Grundmoräne.

Die Weichseleiszeit, die vor 150.000 Jahren begann und vor etwa 23.000 Jahren ihren Höhepunkt erreichte, formte die Endmoräne bei Zesch. Südlich des Ortes verlief die Eisrandlage. Die Eismächtigkeit betrug hier etwa 100 m. Die gestauchte Endmoräne ist in den Wäldern bei Zesch noch gut zu erkennen. Einer dieser Berge ist der 92.6 m hohe Weinberg. Südlich der Endmoräne schließt sich gut sichtbar der Sander an, der durch den Abfluss der Schmelzwässer entstand. Als Abflussbahn für die Schmelzwässer folgt im Süden das Baruther Urstromtal.

Eine Grundmoräne findet sich bei Zesch nicht, da sich mit dem weiteren Abschmelzen der Eismassen ein Miniurstromtal gebildet hat. Einige größere Toteismassen blieben zurück. Als diese Eismassen langsam schmolzen, entstanden in den Hohlformen die Zeschseen. Auf den Endmoränen finden sich auch schöne Windkanter. Das sind Steine, deren Oberfläche durch losen, von Wind getriebenen Sand abgeschliffen wurden. Wie in einem Sandstrahlgebläse schleift sich dabei die dem Wind zugewandte Seite eines Steines ab und wird zu einer glatten Fläche.

Quelle

Additional Hints (Decrypt)

Onhz-hafpunes ​​​​​​

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)