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Breißnbeidl Mystery Cache

Hidden : 10/1/2020
Difficulty:
4.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Dieser Cache führt Euch an einen Ort, an dem (laut Beschilderung) von 1806 - 1866 die Grenze zwischen Bayern und Preußen verlief.

 

Wissenswertes über die Bezeichnung "Preißn" ( oder fränkisch "Breißn"):

"Preißn (Mehrzahl) ist eine aus Bayern stammende Dialektbezeichnung ursprünglich für Nord- oder Ostdeutsche, später für Fremde allgemein. Sie kann scherzhaft bis abwertend gemeint sein. 

Die Preußen lassen sich in vier weitere Untergruppen einteilen:

  • der Originalpreiß
  • der Saupreiß
  • der Trachtenpreiß
  • die Bavareußen

Der Originalpreiß kann aufgrund seiner schuldlosen Geburt nichts für sein Dasein, zeige gegenüber Bayern aber distanzierten Respekt und achte das Land als politisch-kulturelle Größe. Er spricht und versteht kein Wort Bairisch, unterlässt aber herablassende Bemerkungen und überhebliche Urteile, erkennt an, dass in Bayern die Uhren anders ticken, und ist als Urlauber durchaus gerne gesehen.

Als Saupreiß bezeichnet der Bayer einen Menschen, den er nicht ausstehen kann und durch den er seine Eigenart bedroht sieht. Eine Kategorisierung, in die jeder durch, auch spontanes, Fehlverhalten hineinschlittern kann. Darunter fallen auch Zugezogene, für welche die Uhren in Bayern nicht anders, sondern falsch ticken, die durch Klagen gegen Kirchengeläut, Kuhglocken oder Hahnengeschrei die Abscheu der Einheimischen provozieren, die oberlehrerhaft und frech anmerken, was in Bayern alles falsch laufe.

Trachtenpreißn gelten als „Philobajuwaren“, die man sowohl unter Urlaubern als auch unter Einwanderern vorfindet. Werden von Bayern weitgehend toleriert bis verlacht, etwa wenn sie versuchen, das bairische Idiom zu imitieren und eine Maß (mit langem a) bestellen oder das Tragen bayerischer Trachten überbetonen. Keinen Berg lassen sie unbestiegen, keinen See ungebadet, kein Schloss unbesichtigt. Auch als Stammgäste auf dem Oktoberfest, das sie für „typisch bayerisch“ halten, tragen sie wesentlich zur Klischeebildung Bayerns bei.

Als Bavareußen gelten bayerisch-preußische Mischlinge, die seit Jahrzehnten vermehrt auftreten und Mischehen entstammen. Diese könnten einerseits die schlechtesten Charaktereigenschaften von Bayern und Preußen in sich vereinen, andererseits aber als edlerer Typ Vorzüge beider in sich vereinen, wie preußisches Durchsetzungsvermögen und bayerische Sturheit oder preußischen Scharfsinn und bayerische Gemütlichkeit. Bairisch versteht der Bavareuße zwar weitgehend, versucht aber gar nicht erst, es zu sprechen.

 

...Mit dem bairischen Mundartausdruck werden heute von den bayerischen Einheimischen, die sich als „Urbayern“ ansehen, Norddeutsche einerseits sowie Bewohner Bayerns mit norddeutscher Herkunft andererseits bezeichnet. Die Teile Bayerns, die nicht zu Altbayern gehören, nämlich Franken und Schwaben, nehmen hier eine Sonderstellung ein. So werden beispielsweise die Bewohner Frankens auch „Lebkuachapreißn“, hochdeutsch Lebkuchenpreußen, und diejenigen Bayerisch-Schwabens sowie des südlichen und östlichen Baden-Württemberg „Schwobn“ genannt. Als ironischer Begriff, auch als Selbstbezeichnung von Franken verwendet, dient zudem der Begriff „Beutebayern“.

Die klassische Grenze zwischen den Siedlungsgebieten der Bayern und der Preißn bildet umgangssprachlich der sogenannte Weißwurstäquator, dessen genauer Verlauf jedoch unklar und umstritten ist. Bisweilen werden auch Münchner, die ohne bairischen Akzent oder bairischen Dialekt sprechen, als „Isarpreißn“ bezeichnet. Dies betrifft sowohl zugezogene Norddeutsche als auch gebürtige Münchner. ...

Der Breißnbeidl:

...Der Begriff findet auch in Franken Verwendung, wo er mit ähnlicher Bedeutung wie in Altbayern gebraucht wird, nämlich für Menschen mit nord- oder hochdeutschem Zungenschlag, in der Regel für aus solchen Regionen zugewanderte Bewohner Frankens. Die Aussprache erfolgt jedoch entsprechend der örtlichen Phonetik meist als „Breiß“ (aber unterostfränkische Einzahl: Braüß, Mehrzahl: Braüßer). Üblich sind in Franken außerdem noch „Saubreiß“ und „Breißnbeidl“. Dabei wertet Beidl, hochdeutsch Beutel, ähnlich ab wie Sack in der Zusammensetzung Drecksack. ..."

(Quelle: Wikipedia)

Und hier findet Ihr die Dose:

Die Dose befindet sich auf ca. 6 m Höhe. Bitte nicht klettern! - Ihr könnt Euch ja vorstellen, was für ein "Werkzeug" Ihr zur Bergung benötigt. Die Dose bitte wieder genauso anbringen, wie Ihr sie vorgefunden habt.

Der angegebene Schwierigkeitsgrad bezieht sich nicht nur auf das Lösen des Rätsels, sondern v.a. auch auf das Bergen der Dose.

Bitte respektiert die Nachtruhe der Wildtiere - macht den Cache nicht bei Dämmerung oder Dunkelheit.

Stapft auch bitte nicht durch das kleine Wäldchen oder über die Felder der hiesigen Bauern. Das ist nicht notwendig. Der Cache befindet sich direkt neben dem Weg. Und: BYOP - Bring your own pen! Auf Deutsch: Bringd´s hald an Stifd mid.

Direkt am Cache findet Ihr eine Bank vor, auf der Ihr Euch ausruhen könnt. Im Winter wird diese allerdings vorübergehend weggeräumt.

Additional Hints (Decrypt)

Qb uäatq n Orvqy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)