Als Ersatz für den Josef Meinrad Rauber Cache erstellten wir diesen kurzen Multi. Dieser lässt sich ohne Probleme in kurzer Zeit bewältigen. Du wirst dabei einige historische Zahlen in Zusammenhang mit dem Dorf sammeln.
Viel Spass dabei!
Josef Meinrad Rauber:
Josef Meinrad Rauber wurde 1861 in Egerkingen geboren und verstarb 1939 ebenfalls in diesem Dorf. Er war sehr aktiv. Er schrieb viele Geschichten über das Dorf. Er war auch Verfasser des Gäuer Liedes:
Chumm Büebli lueg mer all die Pracht het Gott für d'Schwyzer eiges gmacht und dänk, keis schöners Ländli gits, als üsi liebi chlini Schwyz.
Was do zvora vom Jurawall bis dört zu dene Hüiglen all
schön wie ne Garte mittedrin: das heisst me s'Gäu, du wohnsch jo drin.
Wie si die Dörfli hübsch und nätt, wie wenn mes äxtra zirklet hätt, mit grüene Matte wie umgeh
I has no niene schöner gseh.
Am Bärgabhang do schtoht d'Fridau am Roggeflue s'Schloss Bächburg au, und zmitts durs Tal fahrt d'Isebahn
die pfift und rüeft: Nur frisch vora.
Es Völkli wohnt im Ländli drin, mit frohem Muet und heitrem Sinn. Es schafft und spart, s'isch wohi derbi.
Wär möcht au nid e Gäuer sy ?
Ebenfalls wurde auf seine Initiative hin die Jakobsleiter angelegt. Das ist ein steiler Fussweg - mit schönen Ausblicken , auf dem man früher das Kurhaus Fridau und heute die Blüemlismatt auf dem schnellsten Weg wandernd erreicht.
Über die Entstehung des Weges hat unsere Familie ein Papier, welches von Josef Meinrad Rauber geschrieben wurde. Dort heisst es:
Die zersprengten Felsstücke flogen manchmal turmhoch im Bogen die Halde hinunter und hie und da klopfte ein verirrtes Stück unten an einem Ziegeldach an. Unfälle gab es aber keine und nach 5 Wochen Abeit gelangte man oben auf der Rinderwegplatte an. Ein kleiner Pavillon wurde auf halbem Weg erstellt und etwas unterhalb davon wurde die Jahreszahl 1904 eingemeisselt.
Katholische Kirche:
Die Katholische Kirche wurde 1294 erstmals erwähnt. Sie ist dem Heiligen Martin geweiht. Sie steht auf Fundamenten eines römischen Gutshofes. Die als abtrünnige Soldaten wegen ihrem Glauben enthauptetn Solothurner Heiligen Urs und Viktor sind in der Kirche als Statuen zu sehen. Auch der Heilige Bruder Klaus ist in und bei der Kirche anzutreffen. Er wird in Egerkingen verehrt, da in diesem Dorf eines der drei Wunder stattfand, die zur Heilgsprechung führten.
Hochwasser:
Im Jahr 1926 verwüstete ein Hochwasser einen Teil des Dorfes. Laut Berechnungen ergoss sich über Egerkingen eine durchschnittliche Wassermenge von 75 Liter pro Quadratmeter.
Die Presse vom 23. Juni 1926 berichtet über das Ereignis wie folgt:
«Ein heftiger Wolkenbruch brach gestern Nachmittag ca. 3 Uhr über unserer Gemeinde los. Innert 10 Minuten bot sich ein trauriger Anblick.
Die trüben Fluten vermochte das Bachbett, insofern man noch von einem solchen reden kann, nicht mehr zu fassen, sodass das Wasser stromähnlich durch das Dorf hinab floss.
Arg gehaust hat das Unwetter im oberen Dorfteil, im Flühloch. Das mit grossen Quadersteinen eingefasste Bett des Dorfbaches ist stellenweise vollständig weggerissen.
Die Strasse ebenfalls und ein Garten schützengrabähnlich aufgerissen. Ein anderer schöner Gemüsegarten ist nun ein Schutthaufen.
Die Küche und die Wohnstube in einem Hause waren mit Geröll und Wasser zirka 1 Meter hoch angefüllt.»
Rechnung des Finals: N 47° F-G / C . F / C-D-G / B /// E 007° B-E / D+E . B+E / D-B-E / A-B