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Sauerland Wandern - Golddorf Route *Fleckenberg* Multi-Cache

Hidden : 8/5/2020
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Sauerland Wandern - Golddorf Route *Fleckenberg*

Dies ist ein Wandermulti, der nur zum Teil über die Golddorf Route(80%) Fleckenberg führt. Zusätzlich wurde der Weg auf insgesamt 13,4 km erweitert. Somit führt er jetzt noch an einigen schönen Plätzen und Aussichtspunkten vorbei. Außerdem beinhaltet die Tour nicht mehr soviele Asphaltabschnitte und eine Teilstrecke durch den Ort wurde weggelassen. Genauso wurden gefährlichen Straßen Abschnitte auf ein Minimum reduziert. Das Finale liegt an einem schönen Single Trail und kann nicht mit dem Fahrrad erreicht werden. Der Weg zum Trail beginnt kurz vor dem Tretbecken. Ihr müsst an der Bank links hoch!

Das Golddorf Fleckenberg liegt am Nordhang des Rothaarkamms. Hier mündet die kleine Latrop in die aus Schmallenberg kommende Lenne. Fleckenberg selbst liegt in Tallage und wird dicht eingerahmt von Rothaargipfeln wie dem Tittenberg (452 m), der Wolfskuhle (540 m) und dem Beerenberg (614 m). Östlich erhebt sich oberhalb der Latrop die Schmallenberger Höhe (668 m). Start und Ziel der 13 km langen Golddorf-Route ist der Parkplatz am Sportplatz.

Zunächst führt die Tour entlang des Sportplatzes in den „Hagen“. Mit dem Latropbach und später der Lenne erreichen wir das Ortsende Niederfleckenbergs. Nun steigt die Tour an, und bietet am Waldrand des Beerenberges schöne Aussichten auf den Ort und die Umgebung. Mit der Lenne geht es dann in Richtung des Besteckmuseums „Technisches Museum Besteckfabrik Hesse“, in dem Sie die Entstehung eines Löffels live erleben können (bitte Öffnungszeiten beachten).

Wir überqueren die B236 und steigen nun an zum Tittenberg, welchen wir umrunden und weitere Ausblicke auf Fleckenberg genießen. Hier oben gibt es viele Rastmöglichkeiten und ein Waldsofa zum entspannen. Oberhalb des Schneeweges führt die Wanderung in ein Waldgebiet und anschließend an der Wandkante entlang in Richtung Latrop. Von hier oben hat man nochmal einen herrlichen Ausblick ins Tal.  Über den Leo Bittner Weg geht es zu einem Rastplatz an der Latrop. Hier ist der Wendepunkt zurück nach Fleckenberg. Es geht wieder in den „Hagen“, zum Tretbecken, da den Hang hinauf über eine Single Trail und anschließend zum Ausgangspunkt zurück.

 

Um das Finale zu finden müssen 12 Bilder einzelnen Buchstaben zugeordnet werden. Die Zahl aus dem zugeordneten Bild wird in eine Tabelle unter der Koordinaten Reihe markiert. Nach dem Buchstaben L wird das letzte Bild gesucht. An diesem Objekt ist eine Plakette mit der Finalberechnung angebracht. Diese Formel übertragt ihr ins Listing, um die ermittelten Zahlenwerte der Bilder eintragen zu können. Am Ende werden dadurch die Finalkoordinaten ersichtlich.

Auf dem Weg sind 5 Tradis versteckt.

 

Dies ist die 6 von 8 Golddorftouren  von mir. Es gibt insgesamt 12 Routen, die vom SGV betreut werden. Die letzten 4 verbleibenden Routen sind bereits zu 100 % mit Bild Wandermultis von Ohrenbaer erschlossen, so dass ich diese nicht mehr zeigen muss. Die Wegführung ist bei den Runden fast identisch mit der Golddorfroute. Es handelt sich um die Sauersteig Touren: Kahler Asten Steig - Westfeld, Oberhennetal Runde - Oberhenneborn, Lauschgeist Runde - Wenhothausen und Nieder Sorpetal Runde - Niedersorpe.

Bonus:

Als kleines Highlight möchte euch noch eine inoffizielle, von mir selber erstellte Route zeigen, die auch an einem Golddorf liegt. Diese Tour beinhaltet viele tolle Wege, geniale Aussichten, alte Lost Places und Orte von traumhafter Schönheit.

Bonus

Um in den Genuss des Bonus (GC8YPBA) und der 5 Mysterie-Tradis (GC8YPBT, GC8YPC0, GC8YPCA, GC8YPBK, GC8YPBF) zu kommen, müssen alle von mir erstellten Golddorfrouten erwandert und geloggt werden. Anschließend schreibt mir eine Mail (bonus.silbach@gmail.com) und ihr bekommt die benötigten Hinweise zum erwandern der zusätzlichen Runde.

 

Allgemeines zur G-Route: 

Unser Dorf soll schöner werden bzw. Unser Dorf hat Zukunft - so lauten die Namen der Wettbewerbe, an denen sich Orte bis zu 3.000 Einwohnern beteiligen können und dabei ihr Dorf herausputzen und von der schönsten Seite zeigen. Rund um Schmallenberg im Sauerland haben gleich zwölf Dörfer schon einen Goldtitel auf Bundes- oder Landesebene geholt. In diesen Orten hat der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) die sogenannten Golddörfer-Routen eingerichtet. 

Die Golddorf Routen sind zu meist kürze Touren, die auch ungeübte Wanderer an einem Vormittag oder einem Nachmittag problemlos laufen können. Meistens geht es rund um das ausgezeichnete Dorf, damit man die schönsten Eindrücke genießen kann.

 

 

Besonderheiten des Ortes Fleckenberg:

1283 wurde ein Rychard von Vleckenberg in einem Schriftstück und am 13. August 1301 wurde der Name Fleckenberg, unterschieden nach Ober- und Niederfleckenberg, in einer in Schmallenberg ausgestellten Urkunde erstmals erwähnt. Zwischen Oberfleckenberg und Niederfleckenberg verlief die befestigte Gerichtsgrenze zwischen Bilstein und Oberkirchen. Um beide Gerichte wurden von Zeit zu Zeit Schnadegänge gehalten, die sich auf Oberkirchener Seite über drei Tage ausdehnten. Die Bilsteiner brauchten für ihren Schnadegang zehn ganze Tage mit einem Ruhetag. Am 28. März 1900 erhielt Niederfleckenberg die Genehmigung zur Einrichtung einer eigenen Pfarrei. 1920 folgt die politische Zusammenlegung der beiden Orte Ober- und Niederfleckenberg. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Grafschaft für Oberfleckenberg und Wormbach für Niederfleckenberg politisch zuständig. Gleichzeitig entstand die Gemeinde Fleckenberg aus den Ortschaften Oberfleckenberg, Jagdhaus, Wulwesort und Niederfleckenberg. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen wurde Fleckenberg am 1. Januar 1975 ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg. 1977 gewann Fleckenberg den Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ und wurde zum Bundesgolddorf gekürt. In Fleckenberg kann man die alten Gebäude aber nicht einfach nur ansehen, sondern man erfährt auch gleich einiges darüber. Unter dem Motto „Use allen Huiser“ hat die Dorfgemeinschaft zum 725-jährigen Jubiläum die alten Häuser jeweils mit einem Schild versehen, das über ihre jeweilige Geschichte informiert. Im offiziellen Lageplan allein sind 45 dieser Beschilderungen verzeichnet, die mit dem Rundweg Use allen Huiser zusammengefasst sind.

 

Vierzehn-Nothelfer-Kapelle

Zwischen Fleckenberg und Schmallenberg befindet sich im Schutz mächtiger Eichen neben einem Wegekreuz und Ruhebänken eine kleine Vierzehn-Nothelfer-Kapelle. Für dieses Fotomotiv lohnt sich der Abstecher allemal. Die vierzehn heiligen Nothelfer wurden schon im 9. Jahrhundert angerufen und verehrt. In ihren Legenden baten Dionysius wie auch Blasius, Dorothea und andere vor ihrem Tod um die Gnade der Fürbitte und erhielten die Verheißung, bei Anrufung hilfreich vermitteln zu dürfen. Die Zahl 14 enstand wohl durch Verdoppelung der heiligen Zahl Sieben. Die Heiligenverehrung gewann vor allem im von der Pest bedrohten 13./14. Jahrhundert stark an Bedeutung. Den einzelnen Heiligen wurden Aufgabenbereiche zugewiesen.

Kapelle St. Agatha und St. Gertrudis

Die St. Agatha und St. Gertrudis Kapelle ist das älteste, noch weitgehend im Ursprungszustand erhaltene Bauwerk in Fleckenberg.  Wohl schon im Jahre 1665 begannen die Oberfleckenberger Albert und Rötger Wilms, Johan und Jost Plentzer, Everd Gabbel, Gotschalk Berckenhewer, Jost ahn dem Boele (Hanses), Heinrich Kohle und Casper Sprenger mit dem Bau dieses Gotteshauses, das am 10. Oktober 1666 von dem damaligen Abt des Klosters Grafschaft feierlich konsekriert wurde. Die sieben Oberfleckenberger Bauern bekennen in ihrer Stiftungsurkunde für sich, ihre Erben und Nachkommen, dass sie die Kapelle zur Beförderung der göttlichen Ehre und für das Seelenheil ihrer Nachkommen erbaut haben. Sie verpflichten sich, die Kapelle in einem guten Zustand zu erhalten und alles, was zu deren Unterhaltung und zur Abhaltung der Gottesdienste gehört und notwendig ist, bei Verpfändung von Hab und Gut zur Verfügung zu stellen. Sie wollen zudem eine Glocke für das Gotteshaus beschaffen und den Pastor mit Speis und Trank versorgen. Der kleine Bruchsteinsaal steht auf einem gewachsenen Fels in der früheren Dorfmitte von Oberfleckenberg. Die Kapelle diente in früheren Jahren auch als Zufluchtsort der Bevölkerung. In Notzeiten konnte die Tür von innen verriegelt werden. Mit Gründung einer eigenen Pfarrei Fleckenberg im Jahre 1900 ging das Eigentum der Kapelle in den Besitz der Kirchengemeinde über.

 

Pfarrkirche St. Antonius

Im Zentrum von Fleckenberg steht machtvoll die katholische Pfarrkirche St. Antonius, die 1905-06 als dreischiffige, neuromanische Wandpfeilerkirche gebaut wurde. Zwischen Querhaus und Turm spannt sich das schlichte, ungegliederte und kurze Langhaus. Die historische Ibach-Orgel in der Antoniuskirche hat eine ungewöhnliche und abenteuerliche Geschichte. Gebaut wurde sie bereits vierzig Jahre vor dem heutigen Kirchenbau im Jahre 1865 für die Synagoge in Aachen, wo sie bis 1905 ihren Dienst für die jüdische Gemeinde versah. In diesem Jahre jedoch stiftete ein reicher musikalischer Herr namens Marx eine neue, hochmoderne Orgel für die Synagoge, so dass die alte Orgel überflüssig wurde. Der Gemeinde Fleckenberg wurde die alte Orgel von dem Aachener Orgelbauer Eduard Stahlhut, der die neue Orgel für die Synagoge liefern sollte, für einen außerordentlich niedrigen Preis angeboten. Die Orgel wurde von Stahlhuth sofort abgebaut und nach Fleckenberg geschafft und in der Kirche aufgestellt, jedoch ohne den ursprünglichen Prospekt. Die heute in Fleckenberg stehende Orgel ist eines der wenigen erhaltenen Instrumente aus der bedeutenden Werkstatt Ibach in Barmen, die fast 100 Jahre bestand und eine wichtige Rolle im frühromantischen Orgelbau spielte.

 

Besteckfabrik Hesse

Die Besteckfabrik Hesse ist heute ein Museum. Das Gebäude wurde 1865 errichtet und beseherbergte ursprünglich eine Wollspinnerei. Mit Nutzung der Wasserkraft der Lenne wurden dort von 1938 bis 1982 durch die Carl Hesse KG Fleckenberg Essbestecke und Vorlegegarnituren hergestellt. Zunächst verarbeitete man vorwiegend Eisenblech. Die Herstellung von Edelstahlbestecken begann um 1960. Ein 900 Meter langer Mühlengraben versorgte die Durchströmturbine mit Wasser. Am 29. November 1990 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Der Heimatverein von Fleckenberg begann 1997, die Fabrik und die alten Maschinen wieder herzurichten. Seit der Eröffnung am 8. September 2000 zeigt man, wie früher Besteck hergestellt wurde. Ferner finden im Museum auch Kunstausstellungen und Konzerte statt.

Anreise:
Öffentliche Verkehrsmittel
Zwischen den Orten Schmallenberg und Lennestadt/Altenhundem verkehrt die Linie SB9 mit Halt in Fleckenberg. Nutzen Sie die Haltestelle "Mitteldorf". Von hieraus sind es ca. 10 Gehminuten bis zum Ausgangspunkt der Wanderung am Sportplatz.

zur Fahrplanauskunft: www.rlg-online.de

 

Privat
Von Schmallenberg fahren Sie über die B236 bis Fleckenberg. Hier biegen Sie links in Richtung Latrop ab. Auf der rechten Straßenseite folgt dann der Sportplatz, hier startet die Loipe.

Adresse für die Anfahrt per Navigationsgerät: 57392 Schmallenberg-Fleckenberg, Latroper Straße 24

 

Parken:

Start: Im Bereich des Dorfmittelpunktes (Latroper Straße in der Nähe der Kirche) finden Sie Parkmöglichkeiten an dem Sportplatz / Schützenhalle.

 

 

Höhepunkte der Tour:

- Kapellen und Bildstock am Weg
- Besteckmuseum
- schöne Aussichten auf Fleckenberg und Umgebung
- schöner Rastmöglichkeit am Parkplatz (Gasthof Hubertus)
- kleine Snackmöglichkeit zur Halbzeit bei der Bäckerei Tröster
  (zwischen Punkt 6 und 7 / der Golddorf Route folgen / Hauptstraße, nicht dem Track)
- Schöne Single Trails und Waldwege zum Ende der Tour
- Wandern am Bachlauf
 

Streckeninfos:
Streckenlänge: 13,4 km
Gehzeit (ohne Pause): 3 Std. 45 min.
Höhenmeter ca.
 260 m  ⬇ 260 m
Höchster Punkt: 482m
Tiefster Punkt: 356m
mittelschwere Wanderung, mit viel Asphaltanteil
Trittsicherheit erforderlich auf dem Weg zum Finale
größere Wanderungen durch den Ort Fleckenberg
Wanderstiefel wären empfehlenswert
Das Finale ist nicht mit dem Fahrrad zu erreichen!

 

Achtung:

Die Wanderung führt und die Tradis liegen teilweise in oder in der Nähe von Naturschutzgebieten. Die offiziellen Wege müssen für die Wanderung und das Suchen nach den Tradis zu keiner Zeit verlassen werden. Alle Stationen liegen direkt am Weg. Das NSG muss zu keiner Zeit betreten werden.
 

Die auf dieser Seite angegebenen Links starten den Download von Dateien mit weiteren  Details, die zum Finden des Geocaches benötigt werden oder hilfreich sind. Als der Cachebesitzer versichere ich, dass diese Datei ungefährlich ist. Die Dateien und ihr Inhalt sind nicht von Groundspeak oder einem Geocache Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft worden und die Dateien werden auf eigene Gefahr heruntergeladen.

 

Downloads:

 

Wegpunke / Bilder

 

Karte:  

 

Track

Wichtig: >>> Hier der Link zum Ausdrucken und mitnehmen! PDF-Datei der Bilder und Wegpunkte

 

Viel Spaß auf der Wanderung wünscht

 Joerg73

Additional Hints (Decrypt)

mjvfpura xyrvarz nygrz Onhzfghzcs haq Zhygvfgenhpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)