Eine Corona-Zwiebel im Kreis
Unterstinkenbrunn ist eine kleine verschlafene Gemeinde im Land um Laa, unweit der tschechischen Grenze. Wer sich für die Geschichte der Stadt interessiert, die immerhin fast 1000 Jahre zurückblickt, der klickere sich durch Wikipedia oder besuche das Rathaus. Dort kann man alls bis in die tiefsten Untiefen des Mittelalters alles lückenlos nachvollziehen. Der Name "Unterstinkenbrunn" leitet sich von einem eisenhaltigen Brunnen ab, der heute noch existiert. Dieser soll früher einen üblen Geruch verbreitet haben, daher wurde die Gemeinde "Stinchundenprunne" genannt.
Die Cachelocation haben wir nur zufällig entdeckt – und das auch noch im Internet, als hier Analogien des Denkmals zum Corona-Virus gezogen wurden. Wir waren uns gleich einig, dass dieser erstaunlich gestaltete Kreisverkehr auf jeden Fall ein Doserl verdient hat. Zudem ist hier an dieser Stelle auch noch das Kriegerdenkmal, so dass mit einem Doserl gleich zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen werden können. Gesgat getan und schon war eine Dose versteckt.
Zum Kriegerdenkmal brauchts wohl keine weiteren Worte, doch das Denkmal in der Mitte des Kreisverkehrs ist natürlich mitnichten ein Virus als vielmehr eine stilisierte Zwiebel, die im Gemeindegebiet von Unterstinkenbrunn großflächig angebaut wird.
Der Cache
Bei der Dose handelt es sich um einen Micro. Es befindet sich kein Stift vor Ort, also: byop! Wer es nicht so mag unter Beobachtung zu stehen, der muss sich hier entweder a bisserl überwinden oder gleich nachts kommen.